Mittwoch, 30. Dezember 2015

Alles Liebe fürs neue Jahr oder All you need is Love

Das letzte Nähprojekt in diesem Jahr ist von mir mit ganzer Liebe genäht worden. Noch vor Weihnachten kamen die beiden Hamburger Liebe - Stoffe bei mir an. An so süßen Motiven kam ich einfach nicht vorbei. Noch toller ist es ja, dass der gesamte Erlös aus den Stoffen gespendet wird. So kann ich mit dem Nähen auch noch Gutes tun. Doppelt Gutes sozusagen, denn meine Mädels haben ja auch was davon... ;-)


Auch noch kurz vor Weihnachten erschien der neueste Streich von Klimperklein: das Kinderkleid. Ich fand gleich, dass der Schnitt und die Schwalbenstoffe super zusammenpassen würden. Ich habe mir die Variante mit dem einseitigen amerikanischen Ausschnitt ausgesucht und bin total begeistert. Man darf zwar beim Zuschneiden nicht träumen, aber das Nähen geht dafür dann flott. Durch den asymmetrischen Ausschnitt ist es mal ein anderer Look und praktisch ist es so ja allemal.



Tragebilder habe ich heute leider keine. Eigentlich wollte ich noch fotographieren, aber die F ist krank geworden und irgendwie sind wir so im "Zwischen-den-Jahren-Tran", dass ich es auch mit der C nicht geschafft habe. Aber die Ladies werden sie bald mal tragen und dann gibt es bestimmt auch den ein oder anderen Schnappschuss bei Instagram. Ich würde mich freuen, wenn ihr da mal bei mir vorbeischaut @mme_blanc.

Jetzt bleibt mir nur noch übrig, euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Auf dass es ein gutes, gesundes, glückliches neues Jahr werde! Ich habe einiges vor und ich hoffe, ihr lest weiterhin bei mir.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 29. Dezember 2015

Dschinni und Rosemarie

Neulich hatte ich ja schon angedeutet, dass ich aus dem grauen Breitcord von hier mehrere Teile genäht habe. Ich finde es immer wieder toll, wie viele Kleidungsstücke man aus 1m Stoff nähen kann. 

Heute gibt es zwei Sachen zu sehen, die die C und die F außer ihren Weihnachtskleidern an den Feiertagen getragen haben.



Für die C ist es ein Rock "Rosemarie" und für die F eine Sarouelhose "Dschinni". Beide Schnitte sind von FeeFee. Die Dschinni habe ich schon öfter genäht und mag sie sehr. Für kleine Kinder finde ich sie super, da sie absolute Bewegungsfreiheit bietet, aber auch nicht sooo weit ist, dass die Kleinen überall hängen bleiben. Rosemarie habe ich zum ersten Mal gemacht, bin aber sehr angetan. Auf den ersten Blick sieht der Rock nach mehr Arbeit aus, als er dann tatsächlich macht. Natürlich sind es schon einige Schnittteile und auch Arbeitsschritte, aber richtig kompliziert oder schwierig ist es nicht. Da werde ich für die C sicher noch den ein oder anderen nähen, zumal sie den Rock direkt ins Herz geschlossen hat und sehr entsetzt war, als er dann doch mal in die Wäsche sollte... :-)



Die Hose hat die Taschen bekommen, die eigentlich auf meine Frau Hilda sollten. Ich muss gestehen, mir gefallen sie so fast besser. Die Dschinni hat ja eigentlich eine große Fronttasche, aber mit den zwei Einzelnen kriegt sie noch mal eine ganz andere Optik.



Ich bitte schon mal direkt um Entschuldigung, dass der Rock auf den Bildern nicht richtig sitzt. Ich muss aber gestehen, dass ich es die ganze Zeit über nicht gemerkt habe. Zwischendurch musste ich sogar die Schleife noch mal neu binden. Naja. Man kann sich ja vorstellen, wie es gedacht ist. ;-)



Treppenparty vor der Haustür am zweiten Weihnachtsfeiertag. Heute kann ich es kaum glauben, dass man es vor ein paar Tagen noch locker ohne Jacke draußen ausgehalten hat. Verrückt, oder?! :-)

Verlinkt bei: Mara Zeitspielers Cordsammlung, Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge

Macht's gut,
Catharina



Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachten

Jetzt ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Zumindest die Feiertage. Und es beginnt die Zeit zwischen den Jahren, wo es etwas gemächlicher zugeht.

Unser Weihnachtsfest war - wie immer - ganz Familienfest. Wir haben das leckere Essen genossen, die Kinder haben den Besuch von Tanten und Onkel ausgekostet, die beim Spielen einfach ein bisschen mehr Geduld haben als Mama und Papa und natürlich haben wir auch Weihnachten gefeiert, so besinnlich wie es mit vier Kindern eben geht.

Ich möchte euch heute gerne noch die Weihnachtskleider der Mädchen zeigen. Tragebilder hatte ich ja versprochen und hier sind sie:



An Heiligabend hatten die beiden jeweils das komplette Outfit aus Kleid und Weste mit den passenden Strumpfhosen und Haarspangen an (auch wenn wir die Spangen im Minutentakt wieder neu reinklemmen mussten...).




Beide fanden die Kleider übrigens toll. Die F war die erste halbe Stunde lang völlig fasziniert von den Knöpfen Christbaumkugeln, ich hatte schon Sorge, dass sie sie abkriegt. Aber ich hatte die Knöpfe wohl fest genug angenäht und mit der Zeit hat sie dann auch das Interesse daran verloren. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das Paillettenband die erste Wäsche überlebt...




Das hier ist noch ein Bild vom ersten Feiertag, da hat die C die Glitzerstrumpfhose dann gegen Ringelleggins und lila Lieblingssocken eingetauscht. War wohl gemütlicher... :-)

Macht's gut,
Catharina

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frau Hilda mit ohne Taschen oder mein Weihnachtsoutfit

So auf den letzten Drücker schaffe ich es dieses Jahr auch noch mal zu RUMS. Nämlich mit meinem Weihnachtsoutfit. Ich hatte ja am Dienstag schon die Kleider meiner Töchter gezeigt und nun wollte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, was ich selbst an Weihnachten tragen werde. Zumindest ist das was jetzt kommt der Plan. In der Realität geht mir noch beim Anziehen die Strumpfhose kaputt oder eines der Kinder schmiert mir Schokolade auf die Bluse oder ...
Aber vielleicht geht ja auch alles glatt und dann trage ich das hier am Christbaum:

Es ist ein Rock nach dem Schnittmuster Frau Hilda von Hedi näht. Leider habe ich vergessen die Taschen einzunähen... Das kommt davon, wenn man so spät nachts noch näht... Die Taschen hat jetzt jedenfalls die F auf eine Hose bekommen; sobald ich davon Tragebilder habe, gibt's die auch hier zu sehen.
Den Rock habe ich mit einer schmalen Tüllrüsche gesäumt, die passt sehr gut zu den Farben des Stoffes. Und wie findet ihr eigentlich meine neuen Schuhe zum Rock? Knaller, oder?!

Ich bin jedenfalls äußerst zufrieden mit meinem neuen Rock und freue mich schon darauf ihn auszuführen. (Mit den Fotos bin ich nicht ganz so glücklich, aber das ist eine andere Geschichte mit den Kapiteln: nicht viel Zeit, Regenwetter, Bad Hair Day...)

Habt schöne Weihnachten mit euren Lieben, genießt die Zeit zusammen,
macht's gut,
Catharina

Dienstag, 22. Dezember 2015

Weihnachtskleider

Heute mach ich's mal kurz und knapp: ich habe meinen Töchtern Weihnachtskleider genäht. ;-)
Die Idee für die Umsetzung kam mir vor einiger Zeit und so war ich dieses Jahr richtig überpünktlich dran. Inspiriert hat mich dazu Katherina von Stitchydoo mit ihrer Webbandweihnachtsbaumstoffkarte (was für ein Wort...) aus dem letzten Jahr. Ich habe aber statt Webbändern verschiedene Bänder in Grüntönen gewählt. Dazu habe ich noch rote Knöpfe aka Christbaumkugeln aufgenäht und als Spitze einen Stern aus Glitzerflexfolie aufgebügelt.


Nach einigem Überlegen habe ich mich als Schnitt für ein Pillowcase-Dress entschieden. Ich finde, dass diese Art von Kleidchen kleinen Mädchen wunderbar steht. Je nach Stoff oder Verzierung sehen sie festlich aus, durch die Weite sind sie aber bewegungsfreundlich und bequem.
Wie die Kleider aussehen sollten wusste ich wie gesagt schon früh, also, dass es rote Feincordkleider mit dem Bänderchristbaum werden sollten. Die anderen Details, d.h. die Borte, der Saum, das Bindeband und die Einfassung, entstanden so nach und nach während des Nähens. Das ist eine weitere Sache, die ich am Nähen wirklich großartig finde. Wenn man die theoretische Idee für ein Projekt im Kopf hat und dann während des Schaffensprozesses sich eins zum anderen fügt und alles am Ende noch besser wird, als ursprünglich geplant. So ging es mir jedenfalls mit diesen Kleidern.

Kleider? fragt ihr euch jetzt vielleicht. Ja, hier ist nur eins zu sehen, aber da ich für meine beiden Töchter zwei identische in lediglich unterschiedlichen Größen genäht habe, dachte ich, dass es genügt, wenn ich heute mal eines zeige. Wenn ich an Weihnachten dann Tragebilder machen kann, reiche ich sie selbstverständlich noch nach. ;-)



Dazu passend habe ich eine Weste nach dem Tutorial von Kluntjebunt genäht. Der Stoff ist ein irrsinnig weicher und kuschliger Plüsch. Beim Nähen bin ich fast wahnsinnig geworden, weil er so stark gefusselt hat, aber die Ergebnisse entschädigen dann doch finde ich.



Als Accessoires habe ich noch Sternenhaarspangen gemacht. Dazu habe ich einfach Sterne aus goldener Glitzerflexfolie geplottet, diese auf Filz gebügelt, auf eine zweite Lage Filz appliziert und auf eine "blanco" Haarspange geklebt. Geht super fix und rundet das Outfit noch ab.



Hier also das komplette Outfit aus Kleid, Weste, Haarspangen. Dazu gibt's für beide eine goldene Glitzerstrumpfhose und warme Stiefel.
Weihnachten kann kommen! Näht ihr auch besondere Weihnachtskleider?

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei: Mara Zeitspieler, Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge


Montag, 21. Dezember 2015

#iamastatementagainstwar

Als ich bei Instagram auf die Aktion von Rebekah und Aileen aufmerksam geworden bin, fand ich sie direkt großartig. Ein "simpler" Schriftzug, der aber doch so viel sagt und hinter dem so viel mehr steckt. Ganz spontan habe ich dann gestern Abend den Schriftzug geplottet und aufgebügelt. Und hier ist nun mein #iamastatementagainstwar :


Wer mehr zu der Aktion wissen möchte liest hier nach. Dort kann sich jeder die Datei herunterladen und selbst ein Zeichen setzen.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 15. Dezember 2015

Eine Kragen-Lou

Die Lou mag ich sehr. Die C mag die Lou sehr. Und auch die F mag die Lou schon. 
Die Lou ist ein Schnitt von Kibadoo für einen Kapuzenpullover, den ich schon ziemlich oft genäht habe. Aktuell hat die C 5 Stück in ihrem Kleiderschrank, die sie eigentlich alle gerne trägt. 
Lou gibt es noch in anderen Varianten, nämlich als Malou für Damen und als MiniLou für Babies. Beides habe ich schon genäht und bin auch hierbei komplett von dem Schnitt überzeugt. Vor allem die Babyversion hat es mir angetan. Diese ist nämlich eher eine Tunika und ohne Kapuze, sieht an den ganz kleinen Damen aber richtig knuffig aus.
Aber ich schweife ab. Für die Lou gibt es nämlich noch eine Schnitterweiterung: einen Kragen. Und das ist eine Version, die ich noch nie zuvor genäht hatte. 


Jetzt habe ich es einfach mal probiert und ich war gleich verknallt. Der C hat es auch super gefallen und sie hat auch direkt den praktischen Nutzen des Kragens erkannt: "Da brauch ich ja gar keinen Schal!" Clever, oder?! ;-)


 Die Stoffkombi habe ich mir bei Frau Angorafrosch abgeschaut. Das dunkelblau lässt die HappyDots aber auch noch mal so richtig leuchten finde ich. Die türkise Paspel hatte ich glücklicherweise noch vorrätig. Hat perfekt dazugepasst.

 
Unsere Kragen-Lou zeige ich bei Creadienstag, HoT und den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina

Sonntag, 13. Dezember 2015

Blätterteigschokostrudel

Heute habe ich ein ratzfatz Sonntagskuchenrezept für euch. Für die Sonntage oder auch alle anderen Tage, an denen man einen schnellen Kuchen braucht, weil spontan Besuch kommt oder der Schokohunger zu groß wird oder man vergessen hat, etwas für den Adventsplausch im Kindergarten vorzubereiten... ;-)

Die Idee habe ich bei Pinterest gefunden und ich finde sie schlichtweg genial. Es handelt sich dabei um einen Blätterteigschokostrudel, der wahnsinnig schnell gemacht ist,  im Ofen ca. 15 Minuten braucht und entweder warm (d.h. mit flüssiger Schokolade) oder kalt gegessen werden kann. Bei der Schokolade kann man einfach auf seine Lieblingssorte zurückgreifen. Da lässt es sich natürlich auch ganz gut experimentieren. Meine Honig-Salzmandel-Lieblingsschokolade kann ich mir zum Beispiel sehr gut vorstellen, oder im Moment gerade eine Weihnachtsschokolade. Zum Ausprobieren habe ich je eine Tafel Zartbitter und Vollmilch gewählt. Mein Favorit war am Ende die dunkle Schokolade.

Hier also das "Rezept".
Man braucht:
  • 2 Tafeln Schokolade
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Eigelb mit etwas Milch verrührt
  • Zimtzucker

Den Blätterteig auspacken und ausrollen. Die Schokoladentafeln auf den Teig legen und die Seiten wie auf dem Bild in Streifen einschneiden.


Die Teigstreifen abwechselnd über die Schokolade legen und die Enden umklappen. Je nach dem welches Format die Schokoladentafeln haben, sind die Enden mehr oder weniger groß. 


Den Strudel mit der Eigelbmischung bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen.


Bei 200°C Umluft 10-15 Minuten goldbraun backen.


Noch warm genießen oder sich gedulden... ;-)

Lasst es euch schmecken,
Catharina

Dienstag, 8. Dezember 2015

Breitcordfrida




Ich hatte ja hier schon mal darüber geschrieben, wie das Nähen meinen Geschmack und zum Teil auch meine Sicht auf die Dinge schon verändert hat. So hat sich langsam aber sicher die Farbe senfgelb in die Palette meiner Lieblingsfarben geschlichen. (Mit "normalem" gelb kann ich ehrlich gesagt nach wie vor nicht viel anfangen...)  


Neulich sprang mir ein grauer Breitcord ins Auge. Theoretisch habe bzw. hatte ich zu Breitcord eine ganz ähnliche Meinung wie zu senfgelb. Praktisch habe ich mich aber auch mit diesem Stoff in der letzten Zeit sozusagen ganz gut angefreundet. Nicht zuletzt wegen der vielen Beispiele, in denen Breitcord zu wunderschönen Kleidungsstücken vernäht worden ist. Ich würde es zwar für mich selbst nicht unbedingt vernähen, aber für die Kleinen finde ich es ausgesprochen schön für Herbst- und Wintersachen.


Durch die breiten Rippen wirkt der Cord eher robust (vor allem in dieser Farbe), was dann mit entsprechenden Kombifarben tolle Kontraste ergibt oder sogar romantisch-mädchenhaft wirken kann. Diese Hose ist nämlich erst der erste Streich. ;-) Es war mal wieder 1m Cord, aus dem ich 3 Teile genäht habe. Heute also Teil 1 in grau mit gelb. 


Der Schnitt ist die Frida von Milchmonster. Größe 86 ist für die F noch etwas reichlich, aber so haben wir dann länger was davon. Die Taschen sind von dem Schnitt Tami von Kibadoo. Mir gefällt die Hose so sehr sehr gut. Und die F mag sie scheinbar auch.



Ich zeige die Hose heute bei Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge und Maras Cordsammlung.
Macht's gut,
Catharina

Montag, 7. Dezember 2015

Täschling 2.0

Heute gibt's mal wieder was für meine Jungs. Der M brauchte dringend Hosen und der L kann eigentlich immer welche gebrauchen, da er scheinbar versucht einen Rekord im Knie-durchwetzen aufzustellen... Ursprünglich wollte ich die vielen kaputten Jeanshosen, die ich hier von mir und dem Mann herumliegen habe verwenden, musste dann aber feststellen, dass der verwendbare Stoff für Hosen in Größe 122 und 134 nicht mehr reicht. Vielleicht kann ich bei Gelegenheit mal etwas herumexperimentieren und aus einer Papa-Hose eine M-Hose basteln.
Diesmal sollte es aber der Täschling von Allerleikind sein. Im Regal hatte ich noch 2m hellbraun-beigen Feincord, von dem ich dachte, dass er ganz gut als Hose aussähe. Dann fiel mir der Sternenjersey ins Auge und die Sache war klar.

Für den M in dunkelblau.

Für den L in grau.

Die Hosen haben die Jungs beim 90. Geburtstag der Uroma getragen (deshalb auch die Hemden...). Aber auch so haben sie sie inzwischen immer mal wieder an und mögen sie auch ganz gern. Der L hat übrigens in der Zwischenzeit (die Bilder sind Ende Oktober entstanden) scheinbar einen Schuss gemacht, denn ihm passt seine Hose inzwischen deutlich besser... ;-)

Verlinkt bei Mara Zeitspielers Cordsammlung.

Macht's gut,
Catharina

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Schönes fürs Baby selbstgenäht Teil2

Heute gibt es den zweiten Teil meiner Selbstgenähtes-fürs-Baby-best-of-Sammlung, in dem es um Praktisches geht, also alles, was man gut gebrauchen kann und nützlich ist. Wieder zeige ich die Sachen, die sich bei uns oder im Freundeskreis besonders bewährt haben. 
Den ersten Teil, der sich um Spielsachen drehte, findet ihr hier.

Den Anfang machen heute die Spucktücher. Es gibt kaum ein Nähprojekt, das schneller genäht ist, aber so viel hermacht. 






Spätestens beim zweiten Kind ist man ja den Anblick der überall herumliegenden weißen Mulltücher so was von leid, dass man bereit ist zum Teil Unsummen für optisch gefälligere bunte Tücher auszugeben. Wer nähen kann ist auch hier wieder mal klar im Vorteil, denn so kann man sich bunte Farbtupfer an dem und um das spuckende Kind herum einfach selbst nähen. Zudem kann man dafür meistens noch gut Reststücke verwenden.
Einen Schnitt kann man sich theoretisch leicht selbst basteln, es gibt aber verschiedene Freebooks, z.B. bei Farbenmix
Als Stoff verwende ich meist für eine Seite Jersey und für die andere Seite Frottee. Den Frottee kaufe ich gern bei Aprilkind, denn ich liebe die Farbintensität dieses Frottees. Ich habe aber auch schon Handtücher im schwedischen Möbelhaus gekauft und zerschnippelt.
Zum Verschenken habe ich diese Tücher an einem Ende auch schon mit Labels wie bei Knistertüchern versehen. Sozusagen die zwei in eins Variante.

Weiter geht es mit der Windeltasche nach Frau Scheiner. Hier in der Version mit Wicklunterlage.





Großartig. Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Es ist am Anfang vielleicht ein bisschen kompliziert, bis man sich alle Schnittteile zurechtgelegt hat und bis man verstanden hat, welches Teil jetzt wie wohin gehört. (Zumindest ging es mir so.) Aber als dann mal alles an seinem Platz war, ging es ganz fix und das Teil war fertig. Ich habe es 2014 im Sommer genäht und seitdem ist es eigentlich überall dabei. Die Unterlage ist ausgeklappt groß genug, dass selbst die C noch drauf gepasst hat, solange sie noch gewickelt werden musste und für Babies reicht sie sowieso. Von mir gibt's hier absolute Nähempfehlung!

Zu guter Letzt zeige ich euch noch die Decken, die ich für die F genäht habe.





Da wäre zum einen eine Jerseydecke. Das sind einfach zwei Stücke Jersey, ca. 1,50m x 1,50m), die ich links auf links zuerst mit Geradstich zusammengeheftet und anschließend mit elastischem Schrägband eingefasst habe. Auf die Streifenseite habe ich zuvor noch drei der Herzen des Motivstoffs appliziert. Diese Decke war vor allem im Sommer praktisch, weil sie nicht zu warm hält und angenehm auf der Haut ist.







Da die F ja ein Herbstkind ist, habe ich ihr auch ein paar Kuscheldecken genäht. 
Ich hatte damals jede Menge Stücke an Webware übrig. Reste von wunderschönen Stoffen, die ich schon zu Kleidern und Röcken für mich und die C verarbeitet hatte, die nicht mehr groß genug für andere Projekte waren, aber (mir) zu schade zum Wegwerfen. 


Also habe ich meine Schablone von den Knistertüchern genommen (15cm x 15cm) und Quadrate zugeschnitten. Weil ich die Stoffe wirklich bis zum letzten Fitzel verwenden wollte, habe ich auch noch eine kleinere Schablone angefertigt (7,5cm x 7,5cm). Die kleinen Quadrate habe ich dann wieder zu großen Quadraten zusammengenäht. So entstanden diese Decken. Ich habe mich dabei großteils an die fantastische Anleitung von Ricarda gehalten. Allerdings habe ich lediglich das zusammengenähte Top rechts auf rechts mit der Unterseite vernäht, gewendet und einmal ringsum abgesteppt (und dabei die Wendeöffnung geschlossen). 



Auf ähnliche Weise habe ich auch Krabbeldecken genäht. Die haben dann natürlich noch ein Volumenvlies im Inneren und die habe ich nach dem Wenden auch nicht direkt am Rand abgesteppt, sondern auf der Nahtlinie zwischen äußerster und zweiter Quadratreihe, so dass ein breiterer Rand entstand. 


Die Rückseite besteht jeweils aus sogenanntem Wellnessfleece. Es ist wunderbar weich und hält super warm. 

Man kann diese Decken jetzt natürlich nicht mit richtigen Patchworkdecken vergleichen. Da ist nicht wirklich etwas gequiltet, geschweige denn mit der Hand vernäht. Aber hübsch sind sie allemal und eine super Gelegenheit Stoffresten Leben einzuhauchen. 



Passend zu den Decken habe ich Moltontücher genäht. Die habe ich wie Kopfkissen benutzt, d.h. sie in den Kinderwagen oder ins Bettchen auf Kopfhöhe gelegt, um die Matratze bzw. die Kinderwagenwanne zu schonen. 





Edit: Zwei Sachen habe ich noch vergessen. Hier sind sie:
Unsere Bett- und Stillschlange.


Von den Babydeckenquadraten hatte ich noch etliche übrig als die Decken fertig waren. Gleichzeitig hatte ich mir schon länger so eine Bettschlange gewünscht, die man ums Baby legen kann, damit es eine Begrenzung spürt, solange das Bett noch ein bisschen zu groß ist. Und so habe ich die Quadrate zusammengepatcht und dann oben und unten noch jeweils ein größeres Stück Stoff angefügt. Den Kopf habe ich aus farblich passendem Frottee frei Hand zugeschnitten. Die Augen sind aus Jersey appliziert und einer der Fühler knistert. Gefüllt habe ich die Schlange mit Kopfkissenfüllwatte und Kügelchen, die für Stillkissenfüllungen gedacht sind. Zuerst war das gute Stück noch ziemlich steif, aber je öfter sie im Gebrauch war, umso biegsamer ist sie geworden. Meistens hatten wir sie nämlich als Stillkissen im Gebrauch.

Und dann waren da ja noch die Strampel- oder Pucksäcke. 



Schon vor ihrer Geburt habe ich der F nach dem Farbenmix-Freebook zwei Strampelsäcke genäht. Ich fand sie äußerst praktisch, weil sie eine extra Wärmeschicht waren in den ersten Monaten, als sie meistens nur in der Wippe oder auf der Decke in unserer Nähe lag und auch noch viel geschlafen hat. Ich nähe die Kuschelsäcke immer aus Jersey und Sweat, so sind sie angenehm auf der Haut und nicht zu schwer. Gerade gestern habe ich diesen hier zum Verschenken genäht. 

Das war's auch schon mit meinen praktischsten Sachen fürs Baby. Nächste Woche möchte ich euch noch meine Favoriten bei der Babykleidung zeigen. Dabei möchte ich auch darauf eingehen, wie einfach (oder auch nicht) die verschiedenen Schnitte zu nähen sind und wie praktisch sie dann tatsächlich sind, also z.B. ob sie leicht anzuziehen sind.
Die heutigen Stücke verlinke ich bei Kiddikram.

Macht's gut,
Catharina