Donnerstag, 30. Juli 2015

Sommershirtbluse - RUMS

Bei den heißen Temperaturen der letzten Zeit habe ich festgestellt, dass ich zu wenig wirklich sommerliche Oberteile im Schrank habe. Also leichte, luftige Kurzarm-Shirts oder Blusen, die einen 30°C und mehr ertragen lassen. 
Da traf es sich gut, dass es gerade wunderschöne Voile-Stoffe gibt. Voile ist schon aufgrund seiner leichten Beschaffenheit prädestiniert für Sommerblusen. Allzu viele Schnitte für Webware habe ich nicht, aber ich dachte mir, dass ich ja ein bisschen experimentieren könnte. Also habe ich den bewährten Sommershirtschnitt hergenommen, ein bisschen was verändert und schon hatte ich eine 35°C-taugliche Shirt-Tunika-Bluse. ;-) 
Der maritime Stoff schrie ja förmlich nach einer passenden Kulisse. Nun ist es aber hier in der Gegend eher mau mit Sandstrand und ähnlichem, also habe ich das maritimste genommen, das ich finden konnte und so müsst ihr euch bitte denken, dass der Schiffspoller an einem Nordseehafen steht und daran selbstverständlich ein Fischkutter festgemacht ist. Der Wald im Hintergrund besteht aus Palmen und/oder Schilf. Und der Sandhügel ist nicht etwa vom nahegelegenen Kieswerk, nein, das ist eine Düne, ganz eindeutig. :-) Also los geht's.

  
Der Ausschnitt war mir für so eine Bluse zu groß. Also habe ich das Vorderteil an der Mitte des Halsausschnitts eingekräuselt. Aus den Resten, die ich nach dem Zuschnitt übrig hatte, habe ich noch ein Brusttasche gebastelt. Die erkennt man auf den Bildern leider nicht so gut.



Um mehr Weite zu bekommen habe ich an der Mitte des Rückteils, ähnlich wie bei meinem GrandMarrakesch-Shirt, einen Jerseystreifen eingefügt. Das weiß-blau passt gut zu dem maritimen Stoff, finde ich. Oben stand dann der Ausschnitt an der Stelle etwas ab, so dass ich den Streifen in eine Falte gelegt habe. Die Paspel ist eigentlich mittig, das kommt auf dem Bild leider nicht so rüber.




Für so ein Experiment finde ich die Bluse gut gelungen. Aber ich glaube, das nächste Voile-Teil wird nach einem richtigen Webwareschnitt genäht. Ich habe hier noch den Maribell-Voile und bin am überlegen, welcher Schnitt wohl dazu passt. Vielleicht schaffe ich es bis zum RUMS nächste Woche. Es soll ja schon wieder so heiß werden... 

Macht's gut,
Catharina


Sonntag, 26. Juli 2015

Ichbacksmir - Schokokirschkuchen nach Schwarzwälder Art

Heute gibt es bei mir zum ersten Mal ein Rezept. 

  
Der Kuchen, den ich euch zeige ist in kürzester Zeit zu einem meiner Lieblingskuchen geworden. Er ist superschokoladig und durch die enthaltenen Kirschen auch fruchtig. Das Grundrezept habe ich auf dem wunderbaren Blog Experimente aus meiner Küche gefunden. Wer Inspiration zum Kochen oder Backen sucht, sollte sich unbedingt bei Yvonne umschauen.



Das Rezept habe ich ein bisschen nach meinem Geschmack und den Bedürfnissen meiner Familie abgeändert.

Zutaten für ein Blech:
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • 100g dunkle Schokolade
  • 500g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • 200g brauner Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 300g Mineralwasser
  • 150g Sonnenblumenöl
  • 2 EL Nutella
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kirschen abtropfen lassen, die Schokolade grob hacken.
Alle übrigen Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig daraufstreichen. 
Die abgetropften Kirschen auf der Hälfte des Teiges verteilen. (So gibt es Schokokirschkuchen und Nur-Schokokuchen für die, die kein Obst im Kuchen mögen. Wenn ihr nur Obst-im-Kuchen-Esser seid, könnt ihr das Glas Kirschen auf das ganze Blech verteilen oder sogar 2 Gläser Kirschen nehmen.)
Den Kuchen 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Das Grundrezept sieht vor, den Kuchen mit flüssiger Schokolade zu verzieren. Das geht schnell, ist lecker und sieht hübsch aus.


Für die Ichbacksmir-Aktion im Juli habe ich den Schoko-Kirsch-Kuchen aber noch etwas gepimpt. Es gab bei uns schon viel zu lange keine Schwarzwälderkirschtorte mehr, also wollte ich gerne in diese Richtung gehen. Herausgekommen sind dann Schwarzwälderkirschschnitten. Und die gehen so:

  • 1 x Grundrezept Schokokirschkuchen
  •  500g Süßkirschen
  • 100ml Kirschschnaps oder -likör (wenn Kinder mitessen, besser Saft verwenden)
  • 150ml Kirschsaft (wer mag, nimmt die aufgefangene Flüssigkeit von den Schattenmorellen)
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zucker
  • 500g Mascarpone
  • 400g Sahne
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • dunkle Schokolade

Den Schokokirschkuchen nach Grundrezept backen und auskühlen lassen (aber ohne Schokoverzierung).
 Kirschen waschen und verlesen (Stiele dranlassen).
Die Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren.
Schnaps/Likör, Saft und Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, die flüssige Stärke einrühren und unter Rühren 1 Minute kochen lassen. Abkühlen lassen.
Den lauwarmen Sirup auf dem Kuchen verteilen. Einen kleinen Rest im Topf belassen.
Die Sahne mit dem Vanillezucker steifschlagen, anschließend unter den Mascarpone heben.
Nun kann man entweder den Kuchen in Stücke schneiden und mit 2 Esslöffeln aus der Mascarponecreme Nocken formen und je eine auf die Schnitten setzen. 
Oder man streicht die Mascarponecreme gleichmäßig auf den kompletten Kuchen.
Die Kirschen werden mit dem Rest des Sirups überzogen. Dazu hält man sie an den Stielen und zieht sie durch den Sirup, kurz abtropfen lassen und dann auf der Creme verteilen. Eventuell muss man sie etwas andrücken.
Zum Schluss wird der Kuchen mit Schokoraspeln garniert. Dazu ziehe ich mit dem Sparschäler Späne von einem Riegel dunkler Schokolade ab. Das geht leicht und sieht meiner Meinung nach hübscher aus, aber zur Not tut es auch fertige Raspelschokolade.


Lasst es euch schmecken!
Catharina










Donnerstag, 23. Juli 2015

Sommershirt oder aller guten Dinge sind drei

Als Julia von Lillesol und Pelle vor ein paar Monaten mit der Neuigkeit um die Ecke kam, dass sie einige ihrer Schnitte auch in der Damenversion herausbringen würde, war ich gleich neugierig. Ihre Kinderschnitte gefallen mir sehr. Gerade die Basics sind wirklich einfach zu nähen und wenn es doch knifflig wird, gibt es in den Anleitungen detaillierte Erklärungen. Außerdem sitzen die Sachen eigentlich immer gut. Das Ebook zum Sommershirt war sogar eines der Ersten, das ich mir gekauft habe. (Damals, vor einer Ewigkeit, also vor zweieinhalb Jahren, als ich das mit der Näherei anfing...) Die Kindershirts, die ich nach dem Schnitt genäht habe, gefallen mir sehr. Vor allen Dingen gefällt mir, dass man mit minimalem Einsatz (nur zwei identische Schnittteile) zu maximalem Ergebnis (schönes T-Shirt) kommt. 
Entsprechend gespannt war ich auf die Damenvariante des Sommershirts. Direkt nach dem Erscheinen habe ich mir das Ebook gekauft, ausgeschnitten und kurz darauf ein Probeteil genäht. Ich war sofort verknallt. Der Schnitt ist sooo großartig, sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Es ist genau die Art von Shirt, die ich sowieso mag, locker aber trotzdem körpernah (körperumspielend vielleicht?!). Da der Stoff des Probeshirts schon sehr nach Schlafanzug aussieht, benutze ich es auch eher als solchen. Aber direkt im Anschluss machte ich mich an das nächste Sommershirt, diesmal mit einem "ordentlichen", wunderschönen Lillestoff: Frida Shades. Seitdem war dies mein Lieblingsshirt, getragen, gewaschen, getrocknet, wieder getragen. 
Eigentlich wollte ich auch umgehend weiternähen, denn aller guten Dinge sind ja drei. Und einen Stoff hatte ich auch schon im Auge: Lightflowers Minibutterflies von Lillestoff. Aber leider hatte ich davon nur einen Meter zu Hause und das reicht nicht ganz für ein Shirt für mich. Das bemerkte ich allerdings erst, als ich schon das Vorderteil aufgezeichnet und zugeschnitten hatte. Also musste ich warten, bis ich einen weiteren Meter bestellt hatte und dieser bereit zur Weiterverarbeitung in meinem Nähstübchen lag. Letztendlich ist alles gut gegangen und ich habe seit Kurzem ein wunderschönes neues Lieblingsshirt.


Das Damensommershirt hat zwar insgesamt vier Schnitteile, aber ich finde, das geht noch. ;-)
Mein Min-Max-Shirt zeige ich heute bei RUMS.



Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 21. Juli 2015

Über große Brüder und neue Röcke

Bis jetzt hat die C - glaube ich - keine fundierte Meinung zu ihren großen Brüdern.
Sie sind halt da, sie kennt es nicht anders. 
Die Brüder beschützen sie, wenn es sein muss. Lassen ihr auch mal den Vortritt. Wenn die C gerade mal wieder das Zornröschen raushängen lässt und vor lauter Trotz und Wut laut heulend auf der Stelle steht und nicht mehr weitergehen mag, schafft es oft nur der M sie doch vom Fleck zu bewegen.
Die Brüder sperren sie aber auch mal aus dem Jungszimmer aus, wenn sie lieber für sich spielen wollen. Und ab und an kracht es auch mal und es gibt Streit zwischen einem großen Bruder und der kleinen Schwester. 
Aber so ist das einfach zwischen Geschwistern.

Was es mit großen Brüdern auf jeden Fall gibt, sind abgelegte Klamotten. Die C verfügt selbstredend über einen riesigen Fundus an selbstgenähter, mädchentauglicher Garderobe, aber trotzdem findet das ein oder andere Teil der Brüder den Weg in ihren Kleiderschrank. Die Sachen sind allerdings nicht immer in bestem Zustand. So eine Jeans in Größe 98/104 ist nach zwei Jungs einfach durch. An den Knien. Sonst nicht. Der Rest ist meistens in Ordnung. Und so gerne ich auch nähe, das Flicken und Ausbessern ist einfach nicht so wirklich mein Ding. Ich mache das natürlich soweit ich es kann, aber so ein durchgescheuertes Kinderjeansknie auszubessern ist wahnsinnige Fummelarbeit. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Julia von Lillesol und Pelle hat ein ganz wunderbares Tutorial geschrieben, wie man aus so einer abgelegten Jungsjeans ein hübsches, mädchentaugliches Röckchen machen kann. Hier sind meine Versionen:

 Den Schmetterlingsrock liebt die C sehr. Den Rock habe ich ihr als Teil ihres Geburtstagsoutfits genäht, wir hatten nämlich eine Raupe-Nimmersatt-Party. Das Geburtstagsshirt zierte eine 3 aus dem Punktestoff und der Rock passt großartig dazu. Schmetterlinge mag die C sowieso.


 Der Käferrock ist mein Liebling. Ich mag einfach diesen Käferstoff sehr, die Farben leuchten richtig. Da es ein amerikanischer Patchworkstoff ist, liegt er nur 1,10m breit (wie übrigens die RaupeNimmersatt-Stoffe auch), so dass die Kräuselung leider nicht so üppig ausfällt. Mir gefällt er trotzdem gut.

Lilalottas Carlitos war bei mir, muss ich sagen, eher Liebe auf den zweiten Blick. Als man die ersten Bilder des Stoffdesigns sehen konnte, dachte ich eher: "Gartenzwerg?! Nein, danke." Aber je öfter ich den Stoff bzw. Kleidung daraus sah, desto besser gefiel er mir. Ich bestellte also Zwerge + Kombistoff und war dann für ein paar Abende mit Carlitos verabredet. Herausgekommen ist dieses Röckchen und noch zwei Kleider, die ich bei Gelegenheit auch mal zeigen muss. 
Bei der C und Carlitos war es übrigens mehr so Liebe auf den ersten Blick. Sie hat ihn direkt gemocht. ;-)

Die Röcke zeige ich heute bei HOT und den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina

Freitag, 17. Juli 2015

Familienfreitag - Hör mal!



 Hier auf meinem Blog möchte ich ja auch von unserem Familienleben erzählen. Mit vier Kindern ist immer jede Menge los. Und ich möchte einfach gerne so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Darüber, was wir so tun und erleben. Was für uns das Familienleben schöner, leichter oder angenehmer macht. Was die Kinder und die Eltern gerade so mögen (oder auch nicht). 


Ich freue mich immer sehr, wenn ich in den Weiten des Internets auf Tipps stoße, durch die ich zu tollen Sachen komme (seien es Bücher oder CDs, Stoffe oder Schnittmuster, Shops oder Ausflugsziele) oder durch die ich Anregungen kriege (seien es Ideen für Kindergeburtstage oder die Pausenbrotbox, Ferienbeschäftigungen oder kindertaugliche Basteleien). Hier möchte ich nun ein bisschen was zurückgeben und meine Ideen, meine Erlebnisse, meine Erfahrungen und Vorschläge mit euch teilen, in der Hoffnung, meine Berichte gefallen euch.
Manches wird (so wie heute) einfach unterhaltsam sein. Mit manchen meiner Vorschläge kann ich euch hoffentlich auch ein bisschen weiterhelfen, wenn ihr kreativen Input braucht oder generell auf Ideensuche seid.

Deshalb gibt es ab jetzt in regelmäßig unregelmäßigen Abständen den Familienfreitag.

Heute soll es ja, wie gesagt, unterhaltsam werden. Inspiriert dazu hat mich vor ein paar Tagen die C. Wir waren im Auto unterwegs und sie sang so vor sich hin: "A, B, C, D, E, F, G, alle, Joscha, Emily, okay!" Die Melodie war komplett richtig und sie sang mit großer Inbrunst und Hingabe. Aber von Joscha und Emily hatte ich zuvor noch nie gehört. ;-) Und mir wäre auch nicht bekannt, dass sie sie kennt. Auf alle Fälle hatten alle einen großen Spaß dabei, sie beim Singen und wir anderen beim Zuhören.

Danach fiel mir wieder ein, wie oft unsere Kinder uns durch solche Verhörer schon zum Lachen gebracht haben. Von den zwei tollsten möchte ich euch heute erzählen.

Der Nr.1-Hit des letzten Jahres einer gewissen Frau Fischer hat auch meine Kinder nicht kalt gelassen. Bei uns kommen solche Lieder meistens aus zweiter Hand aus Kindergarten oder Schule ins Haus. Zweite Hand bedeutet in dem Fall, das Kind hört es dort von einem anderen Kind und singt es dann nach. Diese Stille-Post-Methode ist natürlich prädestiniert für Verhörer. Aber zunächst ging alles gut (oder auch nicht, je nach dem ob einem das Liedchen gefällt oder nicht), der L kam eines Tages aus dem Kindergarten und trällerte vergnügt: "Atemlos, durch die Nacht, großes Kino für uns zwei. Atemlos, durch die Nacht, großes Kino für uns zwei." Das war jetzt nicht unbedingt die korrekte Wiedergabe des Liedtextes aber immerhin eine gelungene Zusammenfassung ohne Verhörer. Der M hatte das Stück in der Schule auch schon mitbekommen und gab seinen Senf dazu, dass das nicht der richtige Text sei und dass da noch was fehle, was genau wisse er aber auch nicht. Und so stimmten sie gemeinsam weiter die Atemlos-Zusammenfassung an. Nervig, aber es gibt Schlimmeres. Ein paar Tage später, ich war gerade dabei die Bande ins Bett zu bringen, setzte die C wie aus dem Nichts an: "Aaaantscheloo duschi Nacht mit dem schönste Nikolaus!"  Mal ehrlich, gibt es eine schönere Übersetzung? Aber wer um Himmels willen ist Angelo?

Ein Klassiker unserer Kinderverhörer ist der für mich nervigste Song der letzten Jahre: Gangnam-Style.  Es war das Frühjahr 2013 als der M mich eines Tages fragte: "Oppa gamma stark, Mama, das ist ein Opa der ganz schön stark ist, oder?!" Ich darauf: "Mhm. Joa." und machte weiter, was ich gerade tat, da ich in dem Moment überhaupt nicht schnallte, wovon er da sprach. Bis ich das Lied dann kurz darauf im Radio hörte und mir das Licht aufging: Gangnam Style = gamma stark. Klaro. Daraufhin kam der L aus dem Kindergarten und sang dann nicht 'gamma stark' sondern 'Donnerstag'. Ein paar Tage lang lief der Streit ob das jetzt Opa ganz schön stark oder Opa Donnerstag ist. Bis eine Freundin von der Version ihrer Kinder erzählte: Opa Nacketanz! Ganz ehrlich, der Nacketanz hat dieses Lied für mich für die restliche Zeit, die es im Radio oder sonst wo zu hören war, richtig erträglich gemacht.




Was sind eure lustigsten Kinderverhörer? Ich freue mich, wenn ihr kommentiert und eure Geschichten erzählt.



Für mich ist so viel Spaß auf jeden Fall Grund zur Freude. Deshalb schicke ich unsere Verhörer zum Freutag.

Macht's gut und habt ein schönes Wochenende,
Catharina

Dienstag, 14. Juli 2015

Maxikleid

Für die C gab es hier auch ein Maxikleid von Lillesol und Pelle. 



Die Stoffwahl hatte ich recht schnell getroffen. Es gab im "Fundus" noch einen Meter des Little Forest Leaves von Lillestoff. Ich mag das leuchtende Pink sehr, es sagt ganz deutlich Mädchen, aber nicht unbedingt Prinzessin.


 In den letzten Wochen hatte ich schon einige Ideen, was ich mit dem Stoff anfangen könnte. Aber dann kam der Maxikleidschnitt und ich wusste gleich, dass die beiden zusammengehören.



 Zuerst wollte ich das Schrägband für Einfassung und Träger aus Uni-Jersey selber machen. Aber es fehlte mir ein passender Farbton. Und die Lust Jerseyschrägband zu bügeln war auch nicht groß. Dann kam mir die Idee mit Jersey"nudeln" zu arbeiten. Dafür habe ich an den Oberkanten von Vorder- und Rückteil Tunnel abgesteppt, aus dem Little Forest Leaves Schnüre hergestellt und durch die Tunnel gezogen. Der Rest des Kleides ist ja so dermaßen fix genäht, dass ich direkt Pläne für viele weitere Maxikleider geschmiedet habe. 




Die C hat das Kleid sofort geliebt. Es ist ein laaanges Kleid, es ist pink und es ist wahnsinnig bequem. Sie kann damit super klettern und sich hinfläzen. Ein passendes Haarband hatte ich ihr eigentlich auch gemacht, aber sie hatte daran kein gesteigertes Interesse. Sie ist halt mehr so die Räuberprinzessin.

Unser erstes Maxikleid zeige ich bei HOT und bei den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina


Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 im Juli

Als erstes will ich mal Danke sagen, für eure Kommentare zu meinem GrandMarrakesch-Shirt. Ich freue mich sehr, dass es euch auch so gut gefällt wie mir.
Der Stoff ist aber auch großartig und blau ist sowieso schon immer "meine" Farbe. Deswegen hatte ich es auch heute schon wieder an, wie ihr gleich sehen könnt.

Jetzt geht es aber erst mal los mit meinen 12 von 12 im Juli.

Mein Frühstück: Joghurt, Trauben, Ananas. Das gibt es bei mir momentan eigentlich täglich. Ich bin (mittlerweile) kein Brot/Brötchen-Frühstücker mehr. Zumindest nicht direkt als erstes nach dem Aufstehen. Also gibt es Obst und Joghurt. Dank meiner unzähligen Allergien bzw. Kreuzallergien ist die Auswahl für mich ziemlich eingeschränkt und so bleibe ich bei Weintrauben und Ananas und Ananas und Weintrauben.

Wie oben schon geschrieben hatte ich heute wieder die GrandMarrakesch-Toni an, 
dazu meine momentanen Lieblingssandalen. 


 Die F ist seit zwei Tagen ziemlich erkältet. Sie hustet und schnieft und ist sogar richtig heiser. Dementsprechend ist sie gerade sehr anhänglich, will viel auf den Arm und kuscheln. Wie hier mit Papa.



Hier bei uns im Ort ist dieses Wochenende Straßen- und Hoffest. 
Wir waren heute zum Mittagessen da. Die Kinder wollten Pommes (nicht, dass wir nicht seit Freitag jeden Tag auf dem Fest gewesen wären und Pommes gegessen hätten...) und Spätzle. Für die Großen gab es Wildschweinbraten (auf dem Foto schon weg) und Wrap und...

...Feta-Gemüse-Päckchen. Gut war's!

Die C hat sich heute dazu entschieden ihren Erdbeerhut aufzusetzen. Den habe ich ihr vor 2 Jahren genäht, da war sie 1. Damals hatte sie ihn ein paar Mal an, hat ihn aber -wie Einjährige das so machen- permanent vom Kopf gezogen und so lag er seitdem im Schrank. Erst neulich hatte ich ihn in der Hand und habe ihn eigentlich schon für die F bereitgelegt. Und heute dann befand die C, dass es Zeit sei, den (ihr inzwischen zu kleinen) Erdbeerhut zu tragen. Dass er nicht ganz so optimal zum neuen Maxikleid passt, ist ihr wurscht. ;-) Aber mit der Farbkombi haben wir sie auf dem Fest wenigstens nicht so schnell aus den Augen verloren.

Die hiesige Gemeindebücherei macht auf dem Hoffest immer einen Bücherflohmarkt. Man kann durch die aussortierten Bücher, Spiele, CDs und Kassetten stöbern und gegen eine Spende darf man  seine Schätzchen mit nach Hause nehmen. Dieses Jahr haben wir fette Beute gemacht. Eins für den Papa, viiiieeele für die Kinder. ;-)


 Wieder zu Hause gab es Melone und Kirschen(kuchen).



 Den Rest des Nachmittags haben wir im Garten verbracht. Ich habe ein bisschen die Füße hochgelegt. Im Schatten unseres Walnussbaums lässt es sich ganz gut aushalten.


Das fand auch der M und ist ne Runde geklettert.


 Zum Abendessen brauchte ich mal wieder ein bisschen Besinnung und habe ein Rohkostmandala gelegt. (Der Ansturm auf die Gelbwurst- und Salamibrote war allerdings ungleich größer...)


Das war unser Tag heute. Mein erstes Mal 12 von 12. Ich geh mal schauen, was die anderen heute so erlebt haben.

Macht's gut,
Catharina




Donnerstag, 9. Juli 2015

Premiere bei RUMS

Das ist heute eine Premiere im doppelten Sinn.
Mein erster "richtiger" Blogpost. Und mein erster RUMS.

Zeigen will ich heute, was ich aus dem wunderschönen Grand Marrakesch von Lillestoff nach dem Design von enemenemeins gemacht habe. Nachdem ich mir schon ein paar Inspirationen bei den Probenäherinnen geholt hatte, wusste ich, wo ich mit dem Stöffchen hinwollte. 




Ein Shirt mit Raglanärmeln sollte es sein, das stand schnell fest. 

Zuerst dachte ich auch noch über eine Unterteilung nach. Das Kleid von Prülla gefällt mir sehr. Diese Idee verwarf ich für mich dann wieder.






Geworden ist es Toni von Milchmonster. Den wollte ich schon lange mal ausprobieren.
Ich habe mich für den Faltenausschnitt entschieden, weil ich finde, dass das zu dem Tropfenmuster sehr gut passt. Statt Bündchen habe ich einen Streifen aus dem unteren Teil des Stoffes verwendet. Ich finde, das gibt dem Shirt einen schönen Abschluss.



Weil ich das Shirt eher locker haben wollte, habe ich hinten einen Streifen aus dem unteren Bereich des Rapports eingefügt. In dessen Mitte ist eine Paspel. Es gefällt mir richtig gut so.
An der symmetrischen Aufteilung des Musters arbeite ich dann beim nächsten Versuch... ;-)



 
Ich hoffe, ihr schaut bald wieder bei mir vorbei. 

Macht's gut,

Catharina