Mittwoch, 26. August 2015

Ich back's mir - Zwetschgenmuskuchen mit Zimtstreuseln

Wie gut, dass es Claras ichbacksmir-Aktion gibt, sonst sähe es hier in der Rezepte-Kategorie immer noch mau aus. Aber ich stehe quasi schon in den Startlöchern für das nächste Rezept, das gibt es dann ganz bald.


Heute geht es aber erst einmal um Streuselkuchen. Ich zeige einen Kuchen, den ich schon seit Jahren immer wieder backe. Unten ist er fluffig-weich, oben zimtig-knusprig und in der Mitte fruchtig. Er hat das Zeug zum Lieblingssonntagskuchen. 


Durch die Zutaten ist er natürlich prädestiniert für den Herbst, allein die Zimtstreusel flüstern eigentlich schon leise Weihnachtsbäckerei. Aber wer gerne Gebäck mit Gewürzen mag, so wie ich, der kann diesen Kuchen eigentlich das ganze Jahr über backen und natürlich essen.



Schoko-Zwetschgenmuskuchen mit Zimtstreuseln
  • 250g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • 1Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300g Mehl
  • 1Pck. Backpulver
  • 1-3EL Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 150ml Milch 
  • 1 Glas Zwetschgenmus
  • 150g - 200g kalte Butter
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 1Pck. Vanillezucker
  • 1TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
Mehl, Backpulver, Kakao (Menge je nach gewünschter Schoko-Intensität) und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.


Den Teig in eine Fettpfanne geben und glattstreichen.


Das Zwetschgenmus darauf verteilen.



Kalte Butter, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz zu Streuseln verkneten und auf dem Teig verteilen.



Den Kuchen bei 150°C 35-45 Minuten backen. Auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und mit Schlagsahne servieren.


Lasst es euch schmecken,
Catharina

Donnerstag, 13. August 2015

Carlitos-Stufenkleid

Ich hatte ja neulich schon mal erwähnt, dass ich aus den Carlitosstoffen noch ein paar Kleidchen genäht habe. Eins davon ist ein Lillesol&Pelle Stufenkleid geworden.



Die C liebt es heiß und innig und würde es am liebsten jeden Tag anziehen. Darf sie aber nicht, da ihr das Kleid bis zum Boden geht und so für den Kindergarten etwas unpraktisch ist. Es ist ein Kleid für besondere Tage.



Ich habe es in 104 genäht, weil ich wollte, dass es nächstes Jahr auch noch passt. Auf diese Weise kann sie aber das Prinzessinsein üben, denn Treppensteigen mit bodenlangem Kleid will gelernt sein. ;-) Die C schafft es aber sogar sich in ganz großer Robe gemütlich auf die Parkbank zu fläzen...



Das Stufenkleid habe ich jetzt schon drei mal genäht und ich mag den Schnitt sehr. Ich will unbedingt noch mal eines mit nur einer oder zwei Stufen probieren. Aber die C fährt gerade total auf bodenlange Kleider ab, da darf ich gar nicht so sehr mit kurzen Kleidern ankommen.          



Es ist zwar kein ratzfatz-Projekt, das man mal eben schnell genäht hat, aber kompliziert oder aufwendig ist es auch nicht und am Ende hat man ein besonderes Kleid. Jetzt wo es so heiß ist zieht die C es einfach so an, ansonsten mit Jäckchen oder Bolero drüber oder - da momentan das Oberteil noch weit genug ist - mit einem Shirt drunter.



Jetzt verabschiede ich mich erst mal in den Urlaub. Eine Woche fahren wir weg und danach geht es hier hoffentlich frisch erholt weiter.
Unser Carlitoskleid zeige ich bei Meitlisache und Kiddikram.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 11. August 2015

Kindergeburtstag Detektivparty Teil 2

Edit: Ich freue mich sehr, dass meine Ideen zur Detektivparty so gut ankommen. Weil mich fast wöchentlich Nachfragen v.a. zu dem Störmuster, dem Decoder und dem Rubbelfeld erreichen, ge ich unten jetzt noch eine kurze Anleitung und den entsprechenden Link ein. Viele andere Quellen vor allem zur Deko habe ich auf meiner Pinterest-Pinnwand gesammelt. Schaut doch dort mal rein. :-)
 
Hier kommt jetzt der versprochene zweite Teil zu unserer Detektivparty.
Im ersten Teil hatte ich euch ja schon die Deko und das Essen gezeigt. Dazu muss ich noch einen Nachtrag machen. Neben der Wassermelonenpizza gab es als kleine Erfrischung auch noch Gummibäreneis. Die Idee habe ich von hier. Den Jungs hat es gut geschmeckt und die gefrorenen Bärchen haben alle nach dem Detektivspiel noch etwas abgekühlt. 


Heute möchte ich euch den "Papierkram" der Party zeigen, also die Einladungen, die Spiele und die Mitgebsel.



Fangen wir mit den Einladungen an. Auf meiner Pinnwand habe ich einige Einladungsideen gesammelt. Am tollsten fand ich die Idee mit dem Rubbelfeld, wo man, wie bei einem Rubbellos, mit einer Münze den Einladungstext erst einmal freirubbeln muss. Das wollte ich unbedingt umsetzen. 
In welcher Form ich die Einladung aber mache, wusste ich lange nicht, bis ich dann über die Freebies von Nadine gestolpert bin. Die Einladungen und Mappen habe ich nur im Copyshop meines Vertrauens auf etwas festerem Papier ausgedruckt, ausgefüllt und das Rubbelfeld aufgetragen. Damit die Gäste direkt loslegen konnten, habe ich noch eine kleine Münze dazu geklebt.
Vielen Dank Nadine an dieser Stelle. Es ist wahnsinnig großzügig von dir, diese Vorlagen zur freien Verfügung zu stellen. Dadurch ist mir jede Menge Arbeit erspart geblieben.



Wenn ich mir die Bilder anschaue, bin ich immer noch begeistert, wie gut das mit dem Rubbelfeld funktioniert hat. Ich kann euch nur empfehlen, es auch mal zu versuchen. Die Technik eignet sich ja auch für andere Einladungen oder Überraschungskarten. Und es ist wirklich einfach. Anleitungen dazu gibt es im Netz mittlerweile einige. Zuerst gesehen habe ich es bei Ricarda, aber wenn man mal 'Rubbellose selbermachen' googlet, findet man einige Ergebnisse, die weiterhelfen.

 
Die Einladungsmappen steckten wir in braune Umschläge und beschrifteten sie nur mit Dymonamensschriftzügen. Der M wollte sich dann am Ende doch noch ein bisschen in die Bastelei miteinbringen und hat die Umschläge am Rand noch mit Maskingtape verziert.

Kommen wir zu den Spielen. Grundsätzlich überlege ich mir bei den Kindergeburtstagen gerne einen Ablauf, den ich dann auch einhalte. Natürlich muss man flexibel sein und manche Spiele oder Programmpunkte spontan weglassen oder ausbauen, je nach dem, wie gut sie bei den Gästen ankommen oder wie der Zeitrahmen gesteckt ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist immer zu wissen, wie es weitergeht, den Kindern Raum zum Freispiel zu geben, aber auch den Zeitpunkt nicht zu verpassen, bei dem die Stimmung zu kippen droht und man besser wieder ein Spiel anleiert. Dementsprechend plane ich die Spiele immer ziemlich genau.


Wir begannen also ganz klassisch mit dem Auspacken der Geschenke. Dafür mag ich gerne das Geschenke-Flaschendrehen. (Also das Geburtstagskind dreht die Flasche und derjenige, auf den die Flasche zeigt, darf sein Geschenk überreichen.) 
Anschließend durften die Jungs den Kuchentisch plündern, nachdem der M noch einmal seine Kerzen ausgepustet hat. 


Als sich alle gestärkt hatten, verteilte ich die Detektivausweise und ließ von den Kindern Namen und Alter eintragen und einen Daumenabdruck abstempeln. Dann begann ich mit der Detektivtauglichkeitsprüfung. Ich erklärte den Jungs, dass sie, wenn sie richtige Detektive werden wollten, erst einmal unter Beweis stellen müssten, dass sie auch alle wichtigen Eigenschaften eines Detektivs hätten.
Zuerst mussten sie ihr gutes Gedächtnis zeigen. Dazu machten wir ein einfaches Merkspiel. Ich hatte verschiedene Gegenstände bereitgelegt, die sie sich einprägen sollten. Nach 30 Sekunden deckte ich die Gegenstände mit einem Tuch ab und ein Kind ging vor die Tür. Wir nahmen einen der Gegenstände weg, deckten die anderen wieder zu und riefen das Kind herein, das dann den fehlenden Gegenstand benennen musste. Ein einfaches Spiel, aber den Jungs hat es gefallen (womit ich gar nicht gerechnet hatte...)


Als zweites spielten wir "brennendes Dynamit", um die Reaktionsfähigkeit zu testen. Wir spielten "heiße Kartoffel" mit den gebastelten Dynamitstangen vom Kuchentisch. Die Kinder saßen im Kreis und warfen sich die Dynamitstange zu. Ich spielte Musik ab (Soundtrack von Mission Impossible, setzte sich ziemlich schnell als Ohrwurm bei den Jungs fest...) und wenn sie stoppte, schied derjenige, der die Stange in dem Moment in der Hand hielt, aus und es ging so lange weiter, bis nur noch einer übrig war, der dann als Gewinn die Stange behalten durfte. 


Danach malten wir Phantombilder mit verbundenen Augen. Einem Kind wurden die Augen verbunden und ein anderes beschrieb ihm ein Gesicht, das derjenige aufzeichnen sollte. Das war wohl das Spiel, das den Jungs am meisten Spaß gemacht hat. Manche haben trotz der verbundenen Augen erkennbare Gesichter gemalt, bei anderen sah es mehr wie abstrakte Kunst aus, in jedem Fall gab es aber viel zu lachen.


Zuletzt wurde die Geschicklichkeit der angehenden Ermittler getestet. Wir haben auf einer Strecke von 2m Schnüre in verschiedenen Höhen gespannt und Glöckchen daran befestigt. Die Kinder mussten dann durch diesen Parcours gelangen, ohne die Schnüre zu berühren (so wie bei diesen Laserstrahlen, die Geheimagenten in Filmen immer überwinden müssen). Im Nachhinein wären rote Schnüre natürlich noch besser gewesen. Auch hier spielte ich wieder die MI-Musik.
Danach gratulierte ich den Kindern feierlich zur erfolgreich bestandenen Detektivtauglichkeitsprüfung und überreichte ihnen ihre Detektivausrüstung.


Lupe, Decoder, Dechiffrierscheibe, Notizblock und Stift.
Die Lupen habe ich im 12er-Pack gekauft. Für den günstigen Preis vergrößern sie super. 
Die roten Decoder habe ich aus einer roten Heftmappe selbst gebastelt.
Die Dechiffrierscheibe, auch Cäsarscheibe, habe ich online gefunden, im Copyshop auf festem Papier ausgedruckt und zusammengeheftet.
Die Notizbücher sind eigentlich Adressbücher bzw. -hefte, die ich mal geschenkt bekommen habe und die für die Detektivausrüstung genau passend waren. Die Bleistifte habe ich im günstigen 10er-Pack im Schreibwarenladen gekauft.
Die Boxen sind Weißblechdosen, die ich online gekauft und mit Stickern und Maskingtape verziert habe. 
Alles in allem haben mich die Dosen ca. 4€ pro Stück gekostet. Da es ja insgesamt nicht so viele Kinder waren ist das für mich ok gewesen. Bei mehr Kindern hätte ich vermutlich die Dosen weggelassen und die Utensilien in einen Beutel gepackt.

Ihre Ausrüstung brauchten sie für den Fall, den es nun zu lösen galt. Als wir nämlich wieder zurück zum Tisch kamen, lag da ein Brief.


Natürlich mussten wir uns sofort auf die Suche nach Hinweisen begeben. Die gab es zunächst in Form von Kreidepfeilen. Diese führten uns zur ersten nahegelegenen Hinweisbox. Darin war ein Rätsel, dessen Lösung uns zur zweiten Box führte.
Dort war der nächste Hinweis in Minischrift. Um die zu erkennen brauchten die Kinder ihre Lupe. (Anmerkung: Die Schriftgröße 1,5 in der von uns verwendeten Schrift war letztendlich fast ein bisschen zu klein, die Jungs haben sich tatsächlich etwas schwer getan, das Wort zu lesen. Größe 2 hätte wohl ausgereicht.)


Die dritte Hinweisbox enthielt ein Bilderrätsel, das uns zur Bücherei führte, wo die vierte Box versteckt war. 

Darin waren gleich vier verschiedene Hinweise, die jeweils mit einem roten Störmuster versteckt waren, so dass der rote Decoder zum Einsatz kam.

Die Vorlage für das Störmuster habe ich von hier. Mein Mann hat die Gestaltung für mich zum Glück übernommen, aber im wesentlichen ist er der Anleitung auf dieser Seite gefolgt. Wir mussten ein wenig herumprobieren, bis die Farbtöne der Schrift und des Störmusters gut waren, so dass einerseits die Schrift noch gut zu lesen und andererseits das Muster nicht zu dominant war. Und auch für den Decoder musste ich ein bisschen herumprobieren. Ich besorgte mehrere Mappen, Hüllen und Umschläge (alles was ich im Schreibwarenladen so finden konnte...), bis eine dann den richtigen Farbton hatte. Die zerschnitt ich dann in Quadrate und klebte sie in schwarze Tonkartonrahmen.

Beim fünften Hinweis gab es eine Fotocollage. Dafür hatten wir Detailaufnahmen von der Schule der Kinder gemacht und zu einer Collage zusammengefügt. 


Leider haben die 9 Bilder am Stück nicht in die Box gepasst, also habe ich sie in drei Streifen geschnitten. Die Jungs erkannten die Fotos aber recht schnell und machten sich auf den Weg zur nächsten und letzten Box. 


Darin war wieder ein Brief der verriet, wo sich der Dieb, den wir die ganze Zeit jagten, versteckte. Um diesen Code zu knacken, brauchten die Kinder die Dechiffrierscheibe. Das Versteck des Diebs war also bei uns zu Hause! ;-) Wir sammelten als Beweis die Fußspuren ein und machten uns auf den Rückweg. 




Dort angekommen erwarteten uns sechs Schuhe, die die Jungs mit den sichergestellten Spuren verglichen. Der Schuh, der zu den Abdrücken passte, gehörte dem Dieb. Das war der Papa, der schon mit dem Gummibäreneis und einer kleinen Nascherei für jeden Detektiv im Garten wartete. Da wir ja ordentliche und gewissenhafte Detektive ausgebildet haben, haben sie den Dieb direkt festgnommen und eingesperrt.
Bis das Abendessen fertig war, durften die Kinder im Garten spielen. Zum Schluss bekam jeder Ermittler noch seinen Detektivausweis, den wir in der Zwischenzeit einlaminiert hatten.

Die Party hat insgesamt 3,5 Stunden gedauert, wir haben uns diesmal ziemlich genau an den angegebenen Zeitrahmen gehalten, da gleich zwei der Gäste pünktlich zu Hause sein sollten. 

Alles in allem war das eine tolle Geburtstagsfeier. Es war entspannt und hat allen Spaß gemacht. Die Jungs waren nach dem Detektivspiel ziemlich platt. Wir haben da insgesamt eine ziemlich große Runde durch den Ort gedreht. Das Wetter hat gepasst und alle haben super mitgemacht.

In einem halben Jahr steht der nächste Kindergeburtstag an und für eine Detektivparty wäre ich absolut bereit.
Den zweiten Teil unseres Detektivgeburtstags zeige ich bei Creadienstag, HOT und den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina



Freitag, 7. August 2015

Familienfreitag - Kindergeburtstag Detektivparty Teil 1

Der M ist letzte Woche sieben geworden. Am Samstag waren hier 5 kleine Ermittler unterwegs, die mit Geschick, Durchhaltevermögen und Spürsinn einen kniffligen Fall lösten.


Bei Instagram hatte ich schon mal kleine Einblicke in die Deko und das Essen gegeben. Hier möchte ich jetzt mal ausgiebig zeigen, was wir alles gemacht haben. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Planung für den nächsten Kindergeburtstag. Ich hatte meine Inspirationen auch hauptsächlich aus dem Internet. An dieser Stelle möchte ich euch gerne mein Pinterest-Board zum Thema ans Herz legen, es vereint eigentlich alle Quellen, deren Ideen ich aufgegriffen und umgesetzt habe. Einige Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich nicht mehr geschafft, teils aus Zeitgründen, teils weil sie mir letzten Endes dann doch zu aufwendig waren. Aber in einem halben Jahr hat der L seinen 6. Geburtstag und er hat angedeutet, dass ihm so eine Detektivparty durchaus gefallen könnte. Da kann ich ja dann alle Extras miteinbauen. ;-)



Grundsätzlich lege ich im Vorfeld eines Kindergeburtstags immer zwei bis drei Farben fest, in denen ich dann die komplette Deko gestalte. Diesmal habe ich mich für gelb, schwarz/weiß und grau entschieden. 
Zuerst bastele ich eine Wimpelgirlande aus Tonpapier. Auf die einzelnen Wimpel klebe ich zum Partymotto passende Motive. Diesmal habe ich die Bilder einfach per Bildersuche aus dem Netz gefischt. Für andere Geburtstage habe ich aber auch schon Stempelmotive mit dem Kopierer vergrößert. 
Ich weiß, das hört sich jetzt aufwendig und/oder übertrieben an, aber es ist so, dass mir die Girlanden, die man so kaufen kann einfach nicht gefallen. Das Basteln macht mir nichts aus. Und bei vier Kindern kann ich die guten Stücke auch immer wieder verwenden, allein meine Piratengirlande war schon drei mal im Einsatz.


Weil es ja eine Detektivparty war, wollte ich den Detektiv etwas herausstellen und habe insgesamt fünf Sherlocks im Raum verteilt. 


Den Kuchentisch habe ich mit Lupen (saure Fruchtgummischnuller) und Fragezeichen-Ufos dekoriert. Die Dynamitstangen waren Smartiesrollen, die ich in rotes Seidenpapier eingepackt habe und die eine Zündschnur aus Baumwollkordel bekommen hatten. Die Stangen haben wir später noch für ein Spiel benutzt, bei dem jeder eine gewonnen hat. 
Der Fingerabdruckkuchen war ein Zebrakuchen, verziert mit Zuckeraugen und Puderzuckerfingerabdrücken. Hinterher habe ich mich ein bisschen geärgert, dass ich den Kuchen nicht oben begradigt habe, aber die Jungs hat es nicht gestört. Dadurch war es wohl tatsächlich einer der einfachsten Partykuchen, die ich bisher gemacht habe. Und vor allem der erste, auf dem ich ungehindert herumtatschen konnte. 


Die Erfahrung lehrt mich, dass bei Kindergeburtstagen der Kuchen am allerwenigsten gegessen wird. Warum auch immer. Jedenfalls backe ich die Kuchen deshalb nur noch in kleinen Springformen, dieser hier hat 15cm Durchmesser. Aus dem Rest des Teiges habe ich Mini-Gugl gebacken, die ich auch noch mal mit Kuvertüre und Zuckeraugen verziert habe. 
Der Kuchen wurde tatsächlich überhaupt nicht angetastet, die Gugl aber waren am Ende alle weg. 
Was auch ganz gut ankam, waren die Marshmallows. Die Idee habe ich - natürlich - von amerikanischen Blogs und ich habe sie vor allem wegen der schwarz/weiß-Optik umgesetzt.



Zu Trinken gab es diesmal nichts spezielles. Literweise schwarzer Kaffee wäre mir so als Detektivgetränk eingefallen, hätte sich jetzt aber nicht ganz so gut für die Kinderparty geeignet. Also gab es einfach zwei verschiedene Saftschorlen, die dafür dann stilecht in Coffee-to-go-Bechern ausgeschenkt wurden. Das hat den Jungs sehr gefallen.


Zum Schluss gab es Pizza. Ursprünglich wollte ich sie im Pizzakarton servieren. Dies war aber eine der Ideen, die dem Zeitdruck zum Opfer gefallen sind.


Als kleine Erfrischung nach dem Detektivspiel habe ich noch Wassermelonenpizza aufgetischt, die bei den Jungs sehr gut angekommen ist. 

Das war der erste Teil meines Berichts über unsere Detektivparty. Den zweiten Teil über den "Papierkram", also Einladungen, Spiele und die Detektivausrüstung gibt es dann nächste Woche.

Unsere Detektivparty zeige ich beim Freutag, weil ich mich freue, dass die Party so gut über die Bühne ging. Die Gäste waren weitestgehend unkompliziert, alles hat funktioniert und der M war am Ende zufrieden und glücklich. Am meisten freue ich mich aber, dass bis zum nächsten Kindergeburtstag jetzt ein halbes Jahr Zeit ist. ;-)

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 4. August 2015

Erzieherinnendankeschön

Endlich haben auch hier bei uns die großen Ferien angefangen. Und während woanders im Land die Schule schon bald wieder losgeht, grooven wir uns hier gerade erst in den Ferienmodus ein.
Zum Schul- und Kindergartenjahreswechsel ändert sich auch bei meinen Kindergartenkindern ein bisschen was. Der L wechselt nach den Ferien in die Vorschulgruppe und die C ist jetzt gerade von der Kleinkindergruppe in ihre "normale" Ü3-Gruppe gewechselt. Ein halbes Jahr war sie jetzt in der Mäusegruppe, die für sie der Übergang zwischen Krippe und Kindergarten war. Während dieser Zeit ist sie von den vier Erziehrinnen dort super betreut worden. Sie hat wahnsinnig schnell Vertrauen gefasst und ist gewachsen - im eigentlichen und im übertragenen Sinn.


Als Abschieds- und Dankeschöngeschenk hatte ich erst nur eine vage Idee von Kuchen im Tontopf mit einer gebastelten Blume darin. Mein erster Bastelvorschlag (ich wollte, dass die C Kreise ausschneidet, die wir dann zu Blüten zusammenkleben hätten sollen) hat nicht so gut funktioniert. Die C gab schlicht und ergreifend nach dem zweiten Kreis auf... Ich erinnerte mich dann aber daran, dass ich letztes Jahr mit ihr für ein Abschiedsgeschenk für eine Erzieherin in der Krippe ein Blumenbild mit Fingerabdrücken gestaltet hatte. Also schnitt ich Blumen aus Tonkarton aus. Die C bestempelte ein Blatt Papier mit Daumenabdrücken, die ich dann einzeln ausgeschnitten und als Blütenblätter auf die Tonkartonblumen geklebt habe. Als Blütenmitte hat die Heißklebepistole, meine liebe Freundin, einen Knopf geklebt. (Die C durfte die Farben wählen. Es hätte auch orange, blau, grün, rot und grau gegeben...) Währenddessen hat die C Schaschlikspieße mit Wasserfarben grün angemalt. (Eine Hygienezone, wo der Spieß später im Kuchen steckt, haben wir frei gelassen.) Dann durfte wieder die Heißklebepistole ran und schwupps waren die Blümchen fertig. 

Naja, nicht ganz. Ich wollte noch einen Dankeschönspruch mit anbringen. Dafür habe ich grünes Tonpapier in Streifen geschnitten, den ausgedruckten Text aufgeklebt und ein Ende am Spieß festgeklebt. (Wer mitdenkt druckt den Satz selbstverständlich direkt auf das grüne Papier.) Für den Text habe ich mich ein bisschen bei Pia inspirieren lassen. Auf die grüne Fläche habe ich dann noch Cs Namen geschrieben.

Für die Blumentöpfe habe ich Tontöpfchen aus dem Bastelladen verwendet. Wenn man googlet findet man verschiedene Rezepte für Kuchen im Tontopf. Man kann aber eigentlich davon ausgehen, dass die allermeisten Rührteige funktionieren. Ich habe eines meiner liebsten Gugl-Rezepte verwendet: Eierlikör-Tonka-Gugl. Es ist aus Yvonnes Buch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein". 

Die Tontöpfe habe ich mit Backpapier ausgekleidet, den Teig eingefüllt und gebacken bis die Stäbchenprobe ok war. Als sie abgekühlt waren, habe ich sie mit geschmolzener Kuvertüre bestrichen und in zermahlene Oreos getunkt. 


Dann kam noch jeweils eine der gebastelten Blumen in einen Topf und fertig. 


Vorsichtshalber habe ich die Töpfchen zum Verschenken noch in Zellophantütchen verpackt, damit beim Transport nicht die "Erde" davonbröselt. So hat alles gut geklappt und die Blümchen sind heute morgen verschenkt worden. Alle haben sich gefreut.



Und wir freuen uns auch, weil ich aus dem übrigen Teig noch ein paar Minigugl gebacken habe. Töpfchen und Gugl zeige ich euch bei Creadienstag, HOT und Dienstagsdinge.



Macht's gut,
Catharina