Mittwoch, 28. Oktober 2015

Schönes fürs Baby selbstgenäht Teil2

Heute gibt es den zweiten Teil meiner Selbstgenähtes-fürs-Baby-best-of-Sammlung, in dem es um Praktisches geht, also alles, was man gut gebrauchen kann und nützlich ist. Wieder zeige ich die Sachen, die sich bei uns oder im Freundeskreis besonders bewährt haben. 
Den ersten Teil, der sich um Spielsachen drehte, findet ihr hier.

Den Anfang machen heute die Spucktücher. Es gibt kaum ein Nähprojekt, das schneller genäht ist, aber so viel hermacht. 






Spätestens beim zweiten Kind ist man ja den Anblick der überall herumliegenden weißen Mulltücher so was von leid, dass man bereit ist zum Teil Unsummen für optisch gefälligere bunte Tücher auszugeben. Wer nähen kann ist auch hier wieder mal klar im Vorteil, denn so kann man sich bunte Farbtupfer an dem und um das spuckende Kind herum einfach selbst nähen. Zudem kann man dafür meistens noch gut Reststücke verwenden.
Einen Schnitt kann man sich theoretisch leicht selbst basteln, es gibt aber verschiedene Freebooks, z.B. bei Farbenmix
Als Stoff verwende ich meist für eine Seite Jersey und für die andere Seite Frottee. Den Frottee kaufe ich gern bei Aprilkind, denn ich liebe die Farbintensität dieses Frottees. Ich habe aber auch schon Handtücher im schwedischen Möbelhaus gekauft und zerschnippelt.
Zum Verschenken habe ich diese Tücher an einem Ende auch schon mit Labels wie bei Knistertüchern versehen. Sozusagen die zwei in eins Variante.

Weiter geht es mit der Windeltasche nach Frau Scheiner. Hier in der Version mit Wicklunterlage.





Großartig. Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Es ist am Anfang vielleicht ein bisschen kompliziert, bis man sich alle Schnittteile zurechtgelegt hat und bis man verstanden hat, welches Teil jetzt wie wohin gehört. (Zumindest ging es mir so.) Aber als dann mal alles an seinem Platz war, ging es ganz fix und das Teil war fertig. Ich habe es 2014 im Sommer genäht und seitdem ist es eigentlich überall dabei. Die Unterlage ist ausgeklappt groß genug, dass selbst die C noch drauf gepasst hat, solange sie noch gewickelt werden musste und für Babies reicht sie sowieso. Von mir gibt's hier absolute Nähempfehlung!

Zu guter Letzt zeige ich euch noch die Decken, die ich für die F genäht habe.





Da wäre zum einen eine Jerseydecke. Das sind einfach zwei Stücke Jersey, ca. 1,50m x 1,50m), die ich links auf links zuerst mit Geradstich zusammengeheftet und anschließend mit elastischem Schrägband eingefasst habe. Auf die Streifenseite habe ich zuvor noch drei der Herzen des Motivstoffs appliziert. Diese Decke war vor allem im Sommer praktisch, weil sie nicht zu warm hält und angenehm auf der Haut ist.







Da die F ja ein Herbstkind ist, habe ich ihr auch ein paar Kuscheldecken genäht. 
Ich hatte damals jede Menge Stücke an Webware übrig. Reste von wunderschönen Stoffen, die ich schon zu Kleidern und Röcken für mich und die C verarbeitet hatte, die nicht mehr groß genug für andere Projekte waren, aber (mir) zu schade zum Wegwerfen. 


Also habe ich meine Schablone von den Knistertüchern genommen (15cm x 15cm) und Quadrate zugeschnitten. Weil ich die Stoffe wirklich bis zum letzten Fitzel verwenden wollte, habe ich auch noch eine kleinere Schablone angefertigt (7,5cm x 7,5cm). Die kleinen Quadrate habe ich dann wieder zu großen Quadraten zusammengenäht. So entstanden diese Decken. Ich habe mich dabei großteils an die fantastische Anleitung von Ricarda gehalten. Allerdings habe ich lediglich das zusammengenähte Top rechts auf rechts mit der Unterseite vernäht, gewendet und einmal ringsum abgesteppt (und dabei die Wendeöffnung geschlossen). 



Auf ähnliche Weise habe ich auch Krabbeldecken genäht. Die haben dann natürlich noch ein Volumenvlies im Inneren und die habe ich nach dem Wenden auch nicht direkt am Rand abgesteppt, sondern auf der Nahtlinie zwischen äußerster und zweiter Quadratreihe, so dass ein breiterer Rand entstand. 


Die Rückseite besteht jeweils aus sogenanntem Wellnessfleece. Es ist wunderbar weich und hält super warm. 

Man kann diese Decken jetzt natürlich nicht mit richtigen Patchworkdecken vergleichen. Da ist nicht wirklich etwas gequiltet, geschweige denn mit der Hand vernäht. Aber hübsch sind sie allemal und eine super Gelegenheit Stoffresten Leben einzuhauchen. 



Passend zu den Decken habe ich Moltontücher genäht. Die habe ich wie Kopfkissen benutzt, d.h. sie in den Kinderwagen oder ins Bettchen auf Kopfhöhe gelegt, um die Matratze bzw. die Kinderwagenwanne zu schonen. 





Edit: Zwei Sachen habe ich noch vergessen. Hier sind sie:
Unsere Bett- und Stillschlange.


Von den Babydeckenquadraten hatte ich noch etliche übrig als die Decken fertig waren. Gleichzeitig hatte ich mir schon länger so eine Bettschlange gewünscht, die man ums Baby legen kann, damit es eine Begrenzung spürt, solange das Bett noch ein bisschen zu groß ist. Und so habe ich die Quadrate zusammengepatcht und dann oben und unten noch jeweils ein größeres Stück Stoff angefügt. Den Kopf habe ich aus farblich passendem Frottee frei Hand zugeschnitten. Die Augen sind aus Jersey appliziert und einer der Fühler knistert. Gefüllt habe ich die Schlange mit Kopfkissenfüllwatte und Kügelchen, die für Stillkissenfüllungen gedacht sind. Zuerst war das gute Stück noch ziemlich steif, aber je öfter sie im Gebrauch war, umso biegsamer ist sie geworden. Meistens hatten wir sie nämlich als Stillkissen im Gebrauch.

Und dann waren da ja noch die Strampel- oder Pucksäcke. 



Schon vor ihrer Geburt habe ich der F nach dem Farbenmix-Freebook zwei Strampelsäcke genäht. Ich fand sie äußerst praktisch, weil sie eine extra Wärmeschicht waren in den ersten Monaten, als sie meistens nur in der Wippe oder auf der Decke in unserer Nähe lag und auch noch viel geschlafen hat. Ich nähe die Kuschelsäcke immer aus Jersey und Sweat, so sind sie angenehm auf der Haut und nicht zu schwer. Gerade gestern habe ich diesen hier zum Verschenken genäht. 

Das war's auch schon mit meinen praktischsten Sachen fürs Baby. Nächste Woche möchte ich euch noch meine Favoriten bei der Babykleidung zeigen. Dabei möchte ich auch darauf eingehen, wie einfach (oder auch nicht) die verschiedenen Schnitte zu nähen sind und wie praktisch sie dann tatsächlich sind, also z.B. ob sie leicht anzuziehen sind.
Die heutigen Stücke verlinke ich bei Kiddikram.

Macht's gut,
Catharina



Montag, 26. Oktober 2015

Jungs

Beim Nähen werden meine Söhne ja oft ein bisschen vernachlässigt. Weniger als für die Jungs nähe ich vermutlich nur für den Mann... Aber ich finde, es ist bei den Jungs auch nicht ganz so einfach. Bzw. umgekehrt ist es auf den ersten Blick wohl leichter, für Mädchen zu nähen, da es eine viel größere Menge an Mädchenstoffen gibt, als an Jungsstoffen. Zudem muss es zumindest bei meinen Söhnen schon 'cool' sein, sonst tragen sie Kleidung nicht, egal ob gekauft oder selbstgenäht.

Aber in der letzten Zeit gab es einige Stoffe, die sowohl meinen Geschmack als auch den der Jungs getroffen haben. Kombiniert mit unseren Lieblingsschnitten konnte ich die Kleiderschränke ganz gut auffüllen. 
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, eine komplette Boysweek zu machen und euch die Teile hier in einem Block zu zeigen, nachdem es immerhin 4 Hoodies, 2 Shirts, 4 Hosen und 4 Mützen geworden sind. Aber ich habe es bisher nicht geschafft alle Teile zu fotografieren. Und so habe ich beschlossen, heute einfach mal anzufangen und die Jungssachen in loser Reihe zu zeigen, immer wenn ich es schaffe, wieder etwas zu fotografieren.

Los geht es heute mit Raglanshirts. Meine Söhne sind, wie wohl viele in dem Alter, im totalen Superheldenfieber. Da passte der Stoff von Alles für Selbermacher wie die Faust aufs Auge. Zuerst wollte ich daraus Kapuzenpullover nähen, entschied mich dann aber für Raglanshirts nach Klimperklein. 



Mir und auch den Buben gefallen die Shirts gut und sie werden immer wieder gern angezogen. 




Den Stoff gab es ja in drei verschiedenen Farben. Ich habe ihn für den L hier in grau vernäht. Der M hat die helle Variante bekommen. 


Den Schnitt mag ich sehr. Er sitzt einfach gut. Für den M gebe ich in der Weite bei Vorder- und Rückteil immer noch ein bisschen dazu und so passt es auch einem kräftigen Kind wie ihm super. Außerdem näht sich das Shirt superschnell, ist also bestens geeignet, wenn man mal den Kleiderschrank auffüllen muss, weil das Kind schon wieder gewachsen ist. Für die Mädchen liebe ich ja das Pendant: Raglankleid. Macht sich auch super in der Tunikalänge. Hier hatte ich alle vier Kinder in den beiden Schnitten angezogen.

Passend zu den Shirts habe ich noch jedem eine Mütze genäht. Das ist ein ganz simpler Beanieschnitt, den ich mir selbst "gebastelt" habe.



Ein Rest der Stoffe ist noch übrig, mal schauen, was daraus noch wird. Aber das Schöne an Stoff ist ja, dass er nicht schlecht wird... :-)
Ab damit zu: Made4Boys und Kiddikram.

Macht's gut,
Catharina

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Familienfreitag - Schönes fürs Baby selbstgenäht Teil 1

In diesem Herbst schlüpfen die Babies in unserem Bekannten- und Freundeskreis fast im Akkord. Zwei sind in den letzten Wochen zur Welt gekommen, drei weitere werden demnächst erwartet. Und im Frühjahr geht es dann weiter: ich werde Tante!!! Ich freue mich sehr. Was liegt da also näher, als mal ein paar Baby-Posts zu schreiben, in denen ich zeige, was ich gerne für die ganz Kleinen nähe?!

Heute soll es losgehen mit Spielzeug im weiteren Sinn. Also alles, was Babies in den ersten Monaten (und evtl. auch danach) gefällt, sie beschäftigt und unterhält. Alle Dinge, die ich zeige, habe ich entweder letztes Jahr für die F genäht oder an andere Kinder verschenkt. Und alle diese Teile haben sich bewährt, d.h. sie haben den Kleinen gefallen. Diesen Faktor finde ich immer ganz wichtig, denn wie oft kauft man als Mutter oder Vater ein Spielzeug fürs Kind (oder man bekommt es geschenkt) und am Ende liegt es nur ungenutzt in der Ecke. Umso ärgerlicher ist es ja dann, wenn man es auch noch selbst genäht hat. Aber natürlich ist auch hierbei alles Geschmackssache. Was für uns prima funktioniert hat und uns gut gefallen hat, muss noch lange nicht jedem gefallen.

Den Anfang machen Wolkenmobiles. Beide habe ich für die F genäht. Das Kleinere habe ich aber inzwischen auch noch einmal verschenkt.



Das große Mobile habe ich nach der Anleitung im Mama-Baby-Nähbuch genäht. Die Wolke ist ca. 36cm breit und vom oberen Rand der Wolke bis zum untersten Regentropfen sind es ca. 65cm. Die Wolke ist aus weißem Frottee. Im untersten dunkelblauen Tropfen ist übrigens eine kleine Rasselkugel, so dass bei Bewegung auch noch ein leises Geräusch zu hören ist. Wir hatten die Wolke über dem Wickeltisch hängen und die F hat sich sehr gern die Tropfen angeschaut. Befestigt wird die Wolke mit einem Schrägband, an das ich KamSnaps in Regenbogenfarben angebracht habe. Dadurch ist es auch verstellbar, je nach dem, wo man es aufhängen möchte.


Die kleine Wolke ist nach den Ideen von Kerstin und Mara entstanden. Sie ist aus Molton und ca. 27cm breit. Innen befindet sich eine Rasselscheibe. Diese Wolke hatten wir bis zuletzt am MaxiCosi und die F hat es geliebt, Gewitter zu spielen, also eine Jerseyschnur zu packen und die ganze Wolke durchzuschütteln, so dass es laut rasselte.

Beide Mobiles kann man übrigens recht einfach nachmachen, in dem man sich die Wolken- und Tropfenform selbst aufzeichnet. Eine Vorlage mit Anleitung für ein Kissen gibt es aber auch bei Kinderleicht und Schön.

Weiter geht es mit Knistertüchern. Sie sind seit einiger Zeit mein liebstes Geschenk zur Geburt. Im Frühjahr hatte ich mir mal ein paar auf Vorrat genäht und mittlerweile ist nur noch eines übrig. 

-> Ich weise übrigens beim Verschenken immer darauf hin, dass es möglich ist, dass die Bänder mit der Zeit ausreißen und dass die Eltern darauf achten mögen und solche Teile dann abschneiden, um eine Erstickungsgefahr beim Baby zu verhindern! Bei den anderen Sachen mit Labeln nähe ich übrigens meist dreifach, um die Bänder besser zu sichern. Bei den Tüchern perforiert das meiner Erfahrung nach den Bratschlauch zu sehr.


Ich nähe diese Knistertücher eher frei Schnauze. Als Einziges habe ich mir einmal eine quadratische Schablone ausgeschnitten. Eine tolle Anleitung gibt es aber z.B. hier bei Kinderleicht und Schön.
An Stoffen verwende ich immer einen Baumwoll- oder Jerseystoff und einen Sommerfrottee. Der Frottee sorgt für die Saugfähigkeit, der andere Stoff ist für die Optik. ;-) Grundsätzlich lässt sich Webware natürlich leichter vernähen, da der Frottee ja schon dehnbar genug ist und der Bratschlauch das Nähen auch nicht gerade leichter macht. Aber wenn es ein Jersey oder Sweat sein soll, funktioniert es auch. Auf dieser bunten Stoffseite kann man sich dann auch noch austoben, d.h. den Stoff besticken. Beplottet habe ich die Knistertücher bis jetzt noch nicht, weil ich mir ehrlich gesagt nicht sicher bin, ob die Aufbügler einem Baby standhalten. Falls ihr Erfahrung damit habt, bin ich froh, wenn ihr mir berichtet. Mir gefallen die Tücher aber auch super gut mit einem hübschen Motivstoff. Dann braucht es nämlich gar keine Stickerei.
Für die Labels verwende ich Webbänder, Jerseystreifen, Schrägband, Baumwollkordel oder Zackenlitze. Dabei habe ich immer gerne eine bunte Mischung, wobei ich durchaus darauf achte, dass die Farben und Motive zum Stoff des Knistertuchs passen. Insgesamt nehme ich meistens 12 Stück, d.h. drei pro Seite des Tuchs. Für das rote Tuch (obere Reihe Mitte und zweite Reihe ganz rechts) habe ich übrigens Regenbogenlabels von Libellein verwendet. Auch bei Sandra gibt es eine tolle Anleitung sogar mit Extra für alle Schnullerbabies.



Als nächstes zeige ich euch den Pentiball. Diesen hier habe ich einem kleinen Jungen zur Geburt geschenkt und mittlerweile ist er schon ganz gut bespielt worden, soviel ich weiß.



Die F hat auch einen bekommen. Allerdings nicht von mir, sondern vom M. Damals, in den letzten Wochen bevor die F auf die Welt kam, waren Sommerferien. Die ersten, in denen der M sechs lange Wochen am Stück frei hatte und zu Hause war. Ich habe ihn oft mit ins Nähzimmer genommen und er hat sich irgendwie nebenher beschäftigt. Eines Tages kam er dann mit dem Wunsch, dass er auch mal etwas fürs Baby nähen wollte. Zuerst fing er an, wahllos Stofffetzen aufzusammeln und aufeinanderzustecken. Aber dann schlug ich ihm vor, so einen Ball zu nähen und er war einverstanden. Er sammelte acht verschiedene Stoffstücke und die Labels, ich zeichnete ihm das Schnittteil auf und er schnitt aus. Das Nähen hat er dann tatsächlich ziemlich eigenständig gemacht, das Füllen sowieso und sogar das Verschließen der Wendeöffnung hat er übernommen. Er war sehr stolz, ist es wohl noch und trägt der F das gute Stück heute noch zum Spielen hinterher.



Diesen Rassellöwen habe ich nach der Idee von Kerstin genäht. Wie man sieht, hat ihn der junge Mann, dem er mittlerweile gehört, sehr lieb. Das Foto entstand nach einem Jahr Benutzung. Um schütterem Haupthaar entgegenzuwirken, habe ich hier braunes Schrägband und die schon erwähnten Regenbogenlabel kombiniert. So hat der kleine Löwe eine ordentliche Mähne bekommen. Im Inneren versteckt sich auch hier eine Rasselscheibe.

Nach ähnlichem Prinzip wie den Löwen habe ich für die F eine Sonne genäht.




Eine Seite aus gelbem Baumwollstoff, eine Seite aus gelbem Frottee. Die Strahlen sind Schrägband, Kordel und Zackenlitze. Innen befindet sich eine Quietsche. Die Farbenmix-Klammer hat sich bei hier besonders bewährt, weil wir die Sonne oft zwischen Kinderwagen und anderen Einsatzorten gewechselt haben. Durch die Klammer ließ sie sich so ziemlich überall befestigen.

Nicht genäht, sondern einfach nur gefädelt ist der Holzkugelgreifling aka das schnellste DiY ever!



Hierfür braucht man eine Lederschnur und Holzkugeln in verschiedenen Größen, beides erhältlich im Bastelbedarf. Kugeln auf Schnur fädeln, zuknoten, fertig. Die Schnur habe ich damals extra noch länger gelassen, so kann man den Ring prima befestigen z.B. am Spieltrapez. Dadurch dass die Kugeln naturbelassen sind, kann man den Greifling unbedenklich einem Baby zum Spielen und Kauen in die Hand geben. Die F hat ihn ganz gerne als Beißring benutzt.

Zu guter Letzt noch einen meiner Pinterestfunde. 




Zuerst hatte ich einigen Respekt davor, diesen Elefanten zu nähen. Aber sooo schlimm war es dann gar nicht. Dieses Exemplar hat von mir einen Baumwollkordelschwanz und ein Knisterohr bekommen.

Jetzt habt ihr mal einen kleinen Überblick über meine Spielzeugabteilung bekommen. Die meisten Teile sind einfach zu nähen und definitiv geeignet für Anfänger.
Weitere Teile der Baby-Reihe werden übrigens sein: Praktisches und Kleidung. Ich hoffe, ich schaffe es, jede Woche einen Teil hier einzustellen.

So viele Freebooks in einem Beitrag verlinke ich jedenfalls mal bei Katja.

Macht's gut,
Catharina

Gelb ist nicht meine Farbe...oder doch?

Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, ich würde mir mal etwas Gelbes nähen, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Wenn er dazu gesagt hätte, eine senfgelbe (oder currygelbe?) Strickjacke, hätte ich es noch viel weniger geglaubt. Aber so ist es wohl im Leben. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Oder so. 


 Das Nähen bereichert mich auf so vielfältige Weise. Es gibt mir Gelegenheit, kreativ zu werden. ich kann dabei wunderbar abschalten und bin gleichzeitig produktiv (meistens jedenfalls). Und es bringt mich auf neue Wege. So ist durch das Nähen die Farbpalette meiner Garderobe tatsächlich gößer geworden. Man kann zwar immer noch nicht von einem kunterbunten Kleiderschrankinhalt sprechen, aber inzwischen gibt es wenigstens den einen oder anderen Farbtupfer. Oberteile oder Röcke in Farbtönen, die ich mir im Laden oder im Katalog wohl eher nicht ausgesucht hätte, trage ich gerne, weil mir z.B. der Stoff im "Rohzustand" super gefallen hat und ich ihn mir gut als Rock vorstellen konnte oder weil ich ein genähtes Shirt gesehen hatte, das mir so gut gefiel, dass ich es auch für mich haben wollte. Und dann gibt es noch die Fälle, wo man von "geht ja gar nicht" über "ach, so schlecht isses ja gar nicht" hin zu "mmhh, vielleicht wär's ja sogar was für mich" geht, je öfter man etwas sieht. So war das wohl bei mir mit dem Senfgelb.
Diese Farbe ist ja nun seit einer Weile immer wieder zu sehen und so habe ich mir schon letzten Herbst eine Leggings aus tollem senfgelbem Lillestoffjersey genäht. Hätte ich früher nie gedacht, dass ich das mal tragen würde. Ich finde sie zum Jeansrock jedenfalls total klasse und trage diese Kombi jetzt im Herbst recht häufig. Nach einem Jahr Eingewöhnungszeit ins gelb habe ich mich nun also ans zweite Teil getraut. Von dem Strickjackentrend muss mich ja niemand überzeugen. Im Herbst und Winter gibt es nichts Besseres als sich zwischendurch einen kuscheligen Cardigan überzuwerfen, wenn es einen fröstelt.


Im Moment herrscht bei mir akuter Zeitmangel, so dass ich endlich mal die "schnellste Strickjacke, die wo gibt's" ausprobiert habe. Und ja, ich denke, schneller von Frostbeule zu kuschlig warm geht es kaum. Da zum Zeitmangel auch noch akute Fauleritis kam, habe ich mich nicht mal an die von Blanca angegebenen Maße gehalten, sondern einfach das komplette Stück Strickstoff (1,50 x 2m) genommen. So ist es jetzt eher ein Strickmantel. Aber ich finde ihn klasse. Hält warm und kleidet gut. Für besseren Sitz habe ich noch Bündchen an die Armlöcher genäht. Das ist so in der Anleitung nicht vorgesehen, aber mir ist es lieber so. Ich bin mit dem guten Stück sogar schon Fahrrad gefahren. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten wegen der Länge: Beim Abholen der Kinder habe ich auf dem Kindergartenspielplatz mit dem Saum ein paar Blätter eingesammelt (die haben sich im Stoff verfangen...) und es erst abends gemerkt... ;-)











Fotograf war heute übrigens mal wieder der M. Hat er eigentlich ganz gut gemacht, finde ich. Der schnellste Strickmantel, den wo es gibt, zeige ich bei RUMS.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 20. Oktober 2015

Heidi gewonnen!




Hier ist noch einmal ein Bild von vor 10 Tagen. Als wir an einem der letzten schönen Spätherbstsonntage unterwegs waren, trug die F zum vermutlich letzten Mal die Heidi-Ponchipessa, die ich für den StoffundLiebe-SewAlong genäht hatte. Für die Temperaturen, die mittlerweile herrschen, ist das gute Stück leider ein bisschen zu kühl. Aber vielleicht passt es ja nächsten Frühling noch. 
Aber: Ich war tatsächlich mit der Heidi-Ponchipessa unter den Gewinnern des SewAlongs. Ich habe mich riesig gefreut! Und dann habe ich mich noch mal gefreut, als das Päckchen mit dem Gewinn ankam...



Der Gewinn war 1m Stoff aus den Eigenproduktionen von Stoff und Liebe. Ehrlich gesagt, konnte ich mich einfach nicht entscheiden und so habe ich der C die Auswahl gezeigt und sie entscheiden lassen. Keine große Überraschung war, dass sie sich dann für den Heidi-Stoff entschieden hat... ;-) Fand ich jetzt aber nicht sooo schlimm, denn er gefällt mir ja auch ganz gut. Heute möchte ich euch gerne zeigen, was ich aus dem Gewinn genäht habe.



Im Moment bin ich dabei, die Herbst-Winter-Garderobe der C ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Sie braucht einfach noch ein paar warme Shirts, Pullis und auch Hosen. Also beschloss ich, dass es einen Heidi-Hoody geben würde. Für die Jungs habe ich neulich ein paar Louis von Kibadoo genäht, alle ziemlich simpel als Shirts ohne viel Schnickschnack, wie Taschen, Tunnelzüge, Ösen, Kordeln, etc. (Werde ich demnächst hier mal zeigen.) Genauso wollte ich dann auch das Shirt für die C. Und so gab es eine Lou ohne größere Extras, nur um ein paar cm verlängert.



Danach war von dem Stoff noch ein gutes Stück übrig und ich wollte daraus auch gerne für die F etwas nähen. Schlussendlich entschied ich mich für Elea von Fräulein Rosa. Die hatte ich zuvor noch nicht genäht und wollte sie gerne mal ausprobieren. 


Ich entschied mich für die volle Mädchendröhnung. Den pinken uni-Jersey für Ärmel und Kragen hatte ich hier noch und auch der Chiffon für das Rückenteil war noch hier (ursprünglich mal für etwas anderes gedacht). Damit das Shirt auch hinten warm hält, habe ich das untere Rückteil doppelt gearbeitet, d.h. es ist unter dem Flatterchiffon das schmale Rückteil aus einem hellen uni-Jersey versteckt. So ist der Rücken schön warm und das Shirt verliert trotzdem nicht seinen Clou.







Die Hose, die die F hier trägt, ist übrigens eine Frida von Milchmonster. Genäht ist sie aus einer alten Hose von mir. Die Taschen sind einlagig aus einer kaputten Hose der Brüder (die Beine von einer der Hosen, die ich hier für die Röcke der C verwendet habe) und mit pinkem Schrägband eingefasst. 




Da ich dann für die Elea der F aber gar nicht sooo viel von dem Motivstoff verbraucht habe, habe ich auch noch ein identisches Shirt für die C zugeschnitten. 


Die Flügelärmel sind die Cap Sleeves aus der SummerEdition von Fräulein Rosa und passen an die verschiedenen RosaRosa-Shirt-Schnitte. Mir gefällt die Optik dieser Ärmelchen einfach gut und ich finde sie passen super zu diesem mädchenhaften Schnitt.



So entstanden zwei echte Mädchenträume in pink und heidi. Hier sieht man noch mal gut den Vokuhila-Effekt dieses Shirts.

Die gewonnenen Heidi-Schätze verlinke ich bei Creadienstag, HoT und den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina