Donnerstag, 28. April 2016

Meine Lieblingsmaisie

*Werbung - von Herzen gern*

Und hier ist dann meine letzte Maisie - zumindest fürs Erste. 
Letzte Woche und am Dienstag hatte ich schon die Tops aus dem Probenähen gezeigt, heute ist mein Kleid dran, meine insgeheime Lieblingsmaisie.
Das ist das, was ich am Nähen so liebe, was mir das Nähen auch so leicht macht, der Grund, warum ich mir Nächte an der Nähmaschine um die Ohren schlage oder Stunden im Netz nach dem passenden Stoff suche. Das, was einen beflügelt, wenn so ein magic moment passiert, sich die richtigen Stoffe quasi von selbst zusammenfinden und sie dann wie gemacht für diesen einen Schnitt sind. Wenn ich am Ende mit einem Lieblingsteil für den Kleiderschrank belohnt werde. Ein Teil, das ich selbstgemacht habe und mit dem ich mich selbst überraschen kann, weil ich es mir im Laden vielleicht gar nicht ausgesucht hätte. Oder von dem ich nie gedacht hätte, dass ich "so was" mal nähen, geschweige denn tragen würde.
Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht viel mehr zu dem Kleid schreiben, so verknallt bin ich immer noch... :D 
Das Oberteil ist aus Jeansjersey, der Rockteil aus einem weichfließenden Viskosestoff. Es ist perfekt für den Sommer, ganz leicht und luftig. Ich sehe mich damit schon im Eiscafé sitzen oder abends im Biergarten. 
Gerade schmiede ich übrigens schon Pläne für ein weiteres Maisie-Kleid in der Abendvariante... Mal sehen, ob das so klappt, wie ich es mir vorstelle.
Einen passenden Loop zum Kleid gab's dann aus dem Reststück des Stoffs auch noch. 

Meine Lieblingsmaisie darf heute jedenfalls zu RUMS, das Ebook dazu gibt es bei Sara&Julez.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 26. April 2016

Lazy das Faultier oder: ich bin neidisch...

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Das Faultier (lat. Folivora) hat einen täglichen Schlafbedarf von 15 - 18 Stunden. 
Seit ich Kinder habe ist Schlafmangel mein treuer Begleiter. Oft kann ich von 8 Stunden Schlaf nur träumen, aber gleich 18...! Als ich das las, war ich schwer neidisch auf alle echten Faultiere. 
Noch dazu können sie sich einfach mal so in einen Baum hängen und gemütlich vor sich hin chillen. Das habe ich, seit ich Kinder habe, erst recht nicht mehr gemacht. (Nicht so sehr das mit dem im Baum Abhängen, das habe ich auch vorher eher selten getan. Aber das gemütliche Ausruhen fehlt mir dann doch.)
Gerne hätte ich mich zu unserem Fauli in den Baum gehängt. Aber einer muss ja die Fotos schießen.
Das Faultier-Ebook gibt es ab sofort bei Cosy-Things.
Bei Instagram darf ich ein Ebook verlosen, schaut doch mal vorbei. Ihr findet mich dort als @mme_blanc .
  Macht's gut,
Catharina

Gezeigt bei: Dienstagsdinge und HoT

FlowerPower

*Werbung*
Letzte Woche hatte ich ja schon meine ersten beiden Maisies gezeigt, die während des Probenähens für Sara&Julez entstanden waren. Heute möchte ich euch noch ein weiteres Top davon zeigen.
Ich habe dafür die Idee mit den Filzblumen umgesetzt, die ich schon seit Längerem auf meiner Pinterestwand 'Nähen' gespeichert hatte und seitdem ausprobieren wollte. Ursprünglich stammt sie von Misusu&more. Ein solches Top erschien mir dann als perfekt dafür geeignet. Schnitt und Stoff sind ja nun eher Basic, aber durch die Blumen kriegt das Ganze doch noch mal etwas Besonderes.
Ja klar, es hat ein bisschen gedauert, bis die Teile alle aus Filz ausgeschnitten und vernäht waren. Aber solche Kleinarbeit hat ja irgendwann auch was Meditatives. ;-) Außerdem entschädigt das Ergebnis dann doch, wie ich finde. Ich habe dafür Wollfilz verwendet und die Teile mit der Maschine aufgenäht.
Eine weitere Maisie habe ich dann demnächst noch zu zeigen. Aber ich denke, für den Sommer werden hier sogar noch ein paar mehr entstehen. So ein Top ist nämlich wahnsinnig schnell genäht und der Stoffverbrauch ist auch vergleichsweise gering, da man ja keine Ärmel braucht... ;-)

Meine Blumen-Maisie zeige ich heute bei HoT und den Dienstagsdingen.

Macht's gut,
Catharina

Montag, 25. April 2016

Jetzt ist Sommer..

...egal ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!

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Die großartigen WiseGuys haben es wunderbar formuliert, manchmal muss man sich den Sommer einfach selbermachen. Alles muss man selbermachen... :D In meinem Fall heißt das aber einfach, dass ich mir etwas Sommerliches nähe. Dann steigt in jedem Fall schon mal die Vorfreude auf den Sommer, auch wenn die Temperaturen noch nicht einmal frühlingshaft sind.
So war es nämlich auch, als ich letzte Woche die Summeredition des Oversizeshirts Max von Sara&Julez genäht hatte. Ich hatte mir extra helle, sommerliche bzw. maritime Stoffe besorgt und dann zeigte der April einfach mal so richtig was er alles kann und schob so kurz vor Mai noch mal eine Runde Winterwetter ein. Und bei Temperaturen im unteren einstelligen Bereich Fotos zu machen, die auch nur einen Hauch von Sommer, Sonne, Sonnenschein versprühen, ist nicht ganz so einfach. 
Doch ich hatte Glück und es gab ungefähr eine Stunde, in der die Sonne schien, ich die Zähne zusammenbiss bzw. mir warme Gedanken machte und den Mann mit Kamera zum Shooting nach draußen jagte. Dabei kamen dann diese Bilder hier heraus. ;-)
Max ist ein Oversizeshirt, das am besten aus locker fallenden, dehnbaren Stoffen genäht wird. Mit der neuen Sommererweiterung gibt es den Ärmel nun in drei verschiedenen Längen, so dass Max ganzjahrestauglich wird. 

Für mich finde ich bei einem solchen Shirt längere Ärmel perfekt, d.h. so in Dreiviertellänge. Aber natürlich gibt's auch die Kurzarmvariante.
Um Schwalben kommt man ja diesen Sommer irgendwie nicht drumrum (Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, oder wie war das...), die Shops sind jedenfalls voll mit Schwalbenprintjerseys. Aber sie sind ja auch nett anzusehen und die Kombi schwarz-mint gefällt mir supergut und sommerlich ist es allemal.
Ach ja, Max kann sowohl mit geradem, als auch mit Vokuhila-Saum genäht werden. Ich würde sagen, da ist für jeden was dabei.

Max gibt es zum Einführungspreis im Sara&Julez-Shop. Für alle, die das Max-Ebook schon haben, gibt es die Summeredition als Upgrade kostenlos, schaut am besten auf der Sara&Julez-Seite vorbei, da stehen alle Infos.

Macht euch übrigens auf mehr Maxe gefasst. Demnächst wird es noch Mini-Max geben, den Max für Kinder. Das schreit natürlich geradezu nach Mama-Tochter-Partnerlook, oder...?! Seid gespannt!




Macht's gut,
Catharina



Pinguine

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Endlich komme ich dazu, euch ganz ausführlich die ersten Outfits zu zeigen, die ich aus den tollen Stoffen von Bloome Copenhagen genäht habe. 

Für die C hatte ich ja eine FirstSteps-Hose mit passendem SimplySummer-Shirt genäht. Hier hatte ich sie schon mal gezeigt.
Den beige-melierten Jersey hatte ich zum Glück noch vorrätig und er hat perfekt zu den Pinguinen gepasst. 
Für die C waren diese Farben zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig. Beige und dann auch noch schwarz sind nicht ganz so ihr Ding (ihr wisst schon, sie steht mehr so auf lila-pink mit Glitzer...). Und auch das rosa des Pinguinstoffs war wohl etwas zu blass für ihren Geschmack. Aber irgendwie hat sie sich wohl damit angefreundet und fand das Set dann gar nicht so schlecht. Die Sachen sind ja auch wahnsinnig bequem.

Für die F habe ich ein Sommerset genäht. 
 Das Oberteil ist ein EmJo-Top. Also ein EmJo-Shirt, das ich mit dem Tutorial von Kluntjebunt zu einem Top umfunktioniert habe. Davon werde ich für den Sommer sicher noch ein paar weitere nähen. Falls es wieder so heiß wird wie letztes Jahr, wären solche Tops echt perfekt. Und falls nicht kann man auch gut noch ein Shirt drunter ziehen.
Die Hose ist eine Marina. Die Taschen habe ich allerdings "selbstgebastelt". Sie entsprechen zwar in etwa denen des Freebooks, aber ich wollte gerne die Pinguine nochmal zeigen und brauchte deshalb größere Eingriffe. 
In dem Paket, das ich von BloomeCopenhagen bekommen habe, waren auch noch zwei weitere Stoffe. Einen davon habe ich mittlerweile schon vernäht, den anderen nehme ich in der nächsten Zeit in Angriff und dann kriegt ihr natürlich alles zu sehen. Vor allem hoffe ich, dass ich dann wieder Outdoor-Fotos zeigen kann. Irgendwann muss es doch mal Frühling werden.

Macht's gut,
Catharina

Donnerstag, 21. April 2016

Amazing Maisie

Heute begegnen einem bei RUMS sicherlich jede Menge Maisies. Auch ich durfte den neuen Schnitt von Sara&Julez testen und bin restlos begeistert. Insgesamt vier Stück habe ich euch zu zeigen. Den Anfang machen heute gleich zwei auf einmal.

Ich muss gestehen, meine Begeisterung war nicht von Anfang an so groß. Als Tanja in der Probenähgruppe den Schnitt vorstellte, dachte ich "Oh cool, ein Tanktop! Die trage ich ja eigentlich oft. Aber Fotos von mir mit etwas ohne Ärmel...?! Never." Als ich das OK hatte, dass ich auch Fotos mit Cardigan drüber abgeben dürfte, war ich dabei. Wie man weiter unten sieht, habe ich meine Meinung dazu inzwischen geändert... :-) Manchmal braucht es nur den richtigen Anreiz und man traut sich was, geht neue Wege und wird belohnt. In diesem Fall mit schönen Bildern und tollen neuen Kleidungsstücken.
So gibt es heute also die Premiere in Form von Fotos von mir im Top. Und auch, dass ich gerade diesen Stoff für mich vernähen würde, hätte ich noch vor kurzem nicht gedacht. Als die Tresblüten von Raxn erschienen, musste ich alle vier Farben bestellen, ich fand das Design toll und konnte mich irgendwie nicht entscheiden...kennt ihr vielleicht auch?!  Aber ursprünglich hatte ich vor, daraus Sachen für meine Töchter zu nähen. Keine der vier Hauptfarben gehört zu denen, die ich gewöhnlich trage und wegen des Musters war ich mir auch nicht sicher. ("Kann ich das wirklich tragen? Ist das nicht zu auffällig/gemustert?") Nun hat mich aber das Nähen inzwischen schon öfter einmal dazu gebracht, Farben zu wählen, um die ich vorher einen großen Bogen gemacht habe. Und so lachte mich dann irgendwie der Stapel mit den Tresblüten-Jerseys an und ehe ich es mich versah, war die Maisie zugeschnitten.
Kombiniert mit petrol, meinem geheimen Farbfavoriten, ist das zu einem meiner aktuellen Lieblingsoutfits geworden. Das tolle an Maisie ist, dass man das Top in zwei verschiedenen Längen nähen kann. Ich mag es auf jeden Fall lieber, wenn Tops über die Hüfte gehen und so ist die lange Version perfekt für mich. Wer es lieber kürzer mag, wählt einfach die kurze Version.

Und dann gibt es da noch die Dynamik, die geballte Kreativität in so einer Gruppe von talentierten Nähdamen entwickeln kann. Die eine gibt den Anstoß zu einer Idee, eine andere setzt es um und schwups wird das Ebook direkt um eine Variante erweitert. So war das mit der Babydollvariante. Und auch hier dachte ich zuerst "Babydoll? Ich? Never! Da siehste schwanger aus, ob du schwanger bist oder nicht." Aber dann zeigten die ersten ihre Tops und es schlich sich die Version eines leichten Sommerkleides (denn eine Kleidvariante gab es mittlerweile auch) in meinen Kopf. Dies zeige ich euch dann nächste Woche. Heute gibt es noch eine andere Basic-Maisie mit dem gewissen Etwas.
Es gab dann nämlich gleich die nächste Idee, die ins Rollen kam: Plotterdateien passend zum Schnitt bzw. zum Namen des Tops. Maisie ist nämlich das keltische Wort für Perle. Und so sprudelten auch hier bald die Ideen. 
A[maisie]ng - amazing. Das erste Mal habe ich für mich etwas mit Glitzerfolie geplottet. So langsam kann ich die C verstehen, die immer alles mit Glitzer haben will... Das kommt dann wohl davon, wenn man als Kind diese Tussi-Phase nicht so richtig auslebt... ;-)
Lasst euch übrigens bitte nicht vom Sitz dieses Tops täuschen. Zum einen habe ich dafür einen wahnsinnig labberigen Jersey verwendet. Dieser war zwar von der Farbe her perfekt für das Top mit dem Plot, aber leider nicht von der Materialbeschaffenheit her. Zum anderen ist diese Maisie relativ zu Beginn des Probenähens entstanden, also noch nicht nach dem endgültigen Schnitt genäht. Wegen des tollen Schriftzugs wollte ich sie euch allerdings nicht vorenthalten.

Das waren also meine ersten beiden Streiche, Nummer drei und vier folgen dann kommende Woche. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:
Noch bis Sonntag gibt es Maisie hier zum Einführungspreis! (Pssst: Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr mich sogar auf dem Ebook-Cover entdecken! Yay!)
 
Macht's gut,
Catharina





Dienstag, 12. April 2016

Piratenparty Teil2 - mit Freebie

Versprochen ist versprochen, hier kommt Teil 2 unserer Piratenparty.
Über Deko und Essen hatte ich euch hier ja schon berichtet. Heute möchte ich euch zeigen, was wir während der Party sonst noch so gemacht haben.
Für die Deko aber auch für das freie Piratenspielen habe ich ein Pappkartonschiff gebaut. Bei unserer allerersten Piratenparty hatten wir schon mal ein gekauftes Pappschiff, das jedes Mal gut ankam. Die Kinder fanden es großartig und haben es immer ausgiebig fürs Rollenspiel genutzt. Nach zwei Parties war das Schiff dann allerdings hinüber. Nachdem ich bei Instagram und Pinterest mehrere selbstgebaute Pappschiffe erspäht hatte, wollte ich diesmal auch eines selbst bauen. Schlussendlich war es leichter als gedacht. Zusammen mit den Kindern habe ich es am Tag vor der Party noch angemalt und im Moment steht es immer noch hier im Wohnzimmer und wird bespielt. Das Schöne war, dass es eigentlich nichts gekostet hat. Größere Kartons hatten wir zum Glück da, zusammengeklebt habe ich die Teile mit doppelseitigem Klebeband und gemalt haben wir mit Acrylfarben aus dem Vorrat.

Bei einem Kindergeburtstag unter dem Motto "Piraten" drängt sich eine Schatzsuche natürlich quasi auf. Je nach Alter der eingeladenen Kinder und auch der Wetterlage kann man die kurz und knapp halten oder ziemlich ausgiebig.
Ich erzähle euch jetzt einfach, wie ich es diesmal mit fünf kleinen Piratinnen im Alter von 3 bis 4 Jahren, gemacht habe.
Angefangen habe ich mit einer Kniegeschichte. Die Idee dafür stammt von der (für mich) Queen of Kindergeburtstag Sabine Bohlmann, aus ihrem Buch "Feiereien" (das ich übrigens wärmstens empfehlen kann)(und Nein, für diese Werbung werde ich leider nicht bezahlt...).
Meine Geschichte erzählte jedenfalls vom Jungen Hans, der so gern ein Pirat sein wollte und überall herumfragte, wie er denn einer werden könnte und dann schließlich den großen Piratenkapitän traf, der ihm erklärte, wie man als Pirat so auszusehen hat. Und dann fand der frischgebackene Pirat Hans sogar eine Flaschenpost, in der ein Brief war, der demjenigen eine Schatzkarte versprach, der die Piratenprüfung besteht. Natürlich wollte der Piratenhans die Aufgaben meistern, um anschließend den Schatz finden zu können und natürlich wollten auch die Geburtstagsgäste mithelfen... ;-)

Zuerst wurden dann also aus harmlosen Geburtstagsgästen wilde Piraten. Dafür habe ich roten und blauen Ringeljersey in Dreiecken und roten Jersey in langen Rechtecken zugeschnitten, die als Kopftücher und Gürtel benutzt wurden. Augenklappen machen dann den Piratenlook perfekt. Wer mag kann sogar einen Bart oder Narben schminken. Dabei (wie auch bei den Spielen) ist nur wichtig, dass keiner gezwungen wird. Niemand muss sich verkleiden, wenn er nicht will.

Dann durfte sich jeder Pirat noch ein Fernrohr basteln. Das geht superschnell aus silberfarbenem Tonkarton (DinA4) und goldenem oder schwarzem Maskingtape. Der Tonkarton wird der Länge nach aufgerollt und mit dem Tape umwickelt. Namen draufschreiben nicht vergessen! (Ich spreche aus Erfahrung...)

Und dann fingen wir mit den Piratenprüfungen an, die da waren:

1. Der Seefesttest: 
Ein echter Pirat muss selbstverständlich mutig und hochseetauglich sein. Um das zu überprüfen braucht man zwei Erwachsene und eine Decke. Das Kind legt sich auf die Decke, die Erwachsenen nehmen jeweils zwei Enden der Decke in die Hände, heben sie hoch und schwingen die Decke langsam hin und her. Dazu wird Folgendes gesprochen oder gesungen: 
"Fährt ein Schifflein übers Meer,
schaukelt hin und schaukelt her.
Plötzlich kommt ein großer Sturm,
der wirft das schöne Schiffchen um."
Bei der letzten Zeile wird das Kind (sanft) aus der Decke fallen gelassen.

2. Rettet den Seemann:
 Dieses Spiel haben wir schon in zwei Varianten gespielt. 
Einmal war ich der zu rettende Seemann und die Leichtmatrosen mussten mich mit dem Rettungsring aka Hula Hoop Reifen retten. (Da war ich froh über meinen Piratenkopfputz...)
Und diesmal habe ich einen Seemann gebastelt. Dazu habe ich meine Piratenvorlage auf DinA4-Größe hochkopiert und auf eine leere Flasche geklebt. Die Kinder mussten dann Seilringe auf die Flasche werfen. 

3. Armdrücken:
Bedarf hoffentlich keiner großen Erklärung. ;-) Die Kinder machen Armdrücken gegen mich und natürlich gewinnen sie...

4. Brezen angeln:
 Damit die Piraten auf hoher See nicht verhungern, sollten sie gut im Angeln sein. Zum Üben nehmen wir erst einmal Salzbrezeln. Mit einem Haken (aus der Verkleidekiste; man kann sich aber auch aus einem Joghurtbecher und dem Haken eines Kleiderbügels einen basteln) soll jedes Kind möglichst schnell drei Brezeln herausangeln.

5. Dosenwerfen:
Bedarf hoffentlich ebenfalls keiner großen Erklärung. ;-) Die Dosen werden aufgestellt, jedes Kind hat drei Versuche und soll möglichst viele Dosen abräumen.

6. Tauziehen:
Alle Kinder ziehen gegen einen Erwachsenen. Natürlich gewinnen die Kinder.

All das sind Aufgaben, die sowohl die Kleineren als auch die Größeren gut machen können. Die Schwierigkeit kann man je nach Alter der Kinder natürlich variieren. Die Spiele habe ich bei dieser Party mit drei- bis vierjährigen Mädels gespielt, aber vor zwei Jahren auch schon mit vier- bis sechsjährigen Jungs. Alle hatten immer großen Spaß und es haben auch immer alle Kinder toll mitgemacht.
Für jede erfolgreich absolvierte Aufgabe gibt es für die Kinder einen Teil einer Schatzkarte. Diese habe ich zuvor gemalt. Je nach dem, wie ausführlich man die Schatzsuche veranstalten will, ist dies vielleicht eine grobe Skizze mit einem deutlichen Hinweis oder lediglich die erste Spur für eine längere Suche. Da die Gäste auf der Party letzte Woche ja eher jung waren und außerdem das Wetter unsicher war, wollte ich nur im Haus und im Garten bleiben. Und so war die Schatzkarte diesmal ein recht einfaches Bild mit einem Haus und einem Garten, in den ich ein rotes X gemalt hatte. Mit etwas Hilfe wussten die kleinen Piraten dann auch, dass der Schatz im Garten sein musste und machten sich auf die Suche.
 Recht schnell hatten sie die prall gefüllte Schatzkiste gefunden und - wie das echte Seeräuber so machen - teilten die Kostbarkeiten gerecht untereinander auf.

Und hier kommt jetzt auch mein Freebie für euch: Der Brief mit den Aufgaben zum Download.
https://www.dropbox.com/s/enexp0aejvnvqbr/Brief%20f%C3%BCr%20Schatzsuche.pdf?dl=0
 Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zum Download. Dann müsst ihr den Brief nur noch ausdrucken, ein bisschen herrichten wie den Brief bei der Flaschenposteinladung im letzten Post und schon kann es losgehen.
Viel Spaß damit!


Da die Piraten nun auch etwas brauchten, in das sie ihre Beute packen konnten, hatte ich kleine Schatztruhen vorbereitet, die die Kinder verzieren durften. Dafür hatte ich Aufkleber und selbstklebende Schmucksteine besorgt. 
Alternativ habe ich auch schon mal fertig gepackte Beutebeutel in die Schatzkiste gepackt. 
Diese habe ich aus einfachem Baumwollstoff genäht und mit einem Stoffmalstift Pirat und Totenkopf von meinen Stempelvorlagen aufgemalt.

Anschließend haben wir noch ein paar Runden Stopptanz eingelegt und dann durften die Piraten ein bisschen frei spielen, bevor es das Essen gab.

Meistens halte ich mir noch ein paar andere Beschäftigungsmöglichkeiten in der Hinterhand. So hatte ich diesmal Ausmalbilder und Stifte parat, die noch zum Einsatz kamen.
Bei den Parties mit Jungs habe ich allerdings festgestellt, dass die oft noch mehr Action brauchen. So haben wir bei der letzten Piratenparty des L kurzerhand die Sofas im Wohnzimmer als Schiff zusammengeschoben und den Piraten erlaubt, es zu entern. Dazu bekam jeder noch solch eine Kanone:

Die Idee habe ich - wie so vieles - von Pinterest und sie ist einfach großartig. Kinder wie Eltern waren davon total begeistert. Manchmal braucht es nicht mehr als ein gute Idee, etwas Rohrisolierung, einen Luftballon, Klebeband und ein paar Pompoms.

Ich hoffe, euch hat das Lesen über unsere Piratenparty genauso viel Spaß gemacht, wie uns das Feiern. Außerdem freue ich mich, wenn ihr mir schreibt, falls euch meine Ideensammlung gefallen hat und ihr sie für eure eigene Party gebrauchen konntet.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei: Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge