Donnerstag, 19. Oktober 2017

Sandbridge Skirt

Ein neuer Rock und ein "altes" Shirt in neuem Glanz...
Mein Outfit, das ich euch heute zeige, kennt ihr eigentlich schon. Den Rock habt ihr vor zwei Wochen schon mal kurz sehen können; da habe ich ihn zusammen mit meinem Toaster Sweater getragen. Das Shirt hatte ich im Sommer genäht und damals hatte es sich als quasi perfekter Kombipartner zu den Oceanside Pants herausgestellt. Über den Sommer haben sich dann noch ein paar Patches auf das Shirt geschmuggelt. Lemmingeffekt, ihr wisst schon. ;-)
Nun ja, jedenfalls finde ich, dass Shirt und Rock auch hervorragend zusammenpassen. Wie überhaupt der Rock ein ziemlicher Allrounder ist.
Am letzten sommerlichen Herbstsonntag, als diese Bilder hier entstanden sind, konnte ich ihn ja noch mal gut ohne Strumpfhose und Cardigan tragen. Ansonsten geht er aber auch super mit Leggings oder Strumpfhose darunter und Wollpullover darüber. 
Es war übrigens das erste Mal, dass ich für mich so einen richtigen Rock genäht habe. Also mit Bund, Knopf, Reißverschluss, Taschen, etc.
Und es war nur halb so schlimm wie befürchtet. ;-) 
Keine Frage, das ist jetzt wirklich kein Projekt, das an einem Abend genäht ist. Auch nicht an zwei. Aber an drei oder vier kann man es durchaus schaffen. Und das Gefühl hinterher, wenn man es dann geschafft hat, ist einfach großartig! 
Die Anleitung sieht zwei verschiedene Saumlängen vor und die Möglichkeiten klassisch zu säumen oder den Saum unversäubert zu lassen, so dass eine lässige Fransenkante entsteht.
Die Passform des Rocks gefällt mir total gut. Gekaufte Jeansröcke sind oft ein bisschen kastig, was nicht immer vorteilhaft aussieht. Der Sandbridge dagegen ist toll auf Figur geschnitten, der Bund sitzt ganz klassisch auf der Hüfte, was ihn auch sehr bequem macht.

Ich mag meinen neuen Rock jedenfalls (habt ihr schon gemerkt, gell?!) und wenn ihr jetzt auch einen möchtet, könnt ihr bei Nähconnection Schnitt und Anleitung zum Sandbridge ab sofort auf deutsch bekommen. Bis nächste Woche gibt's das Ebook zum Angebotspreis. Auf dem Nähconnectionblog findet ihr jede Menge Designbeispiele für noch mehr Inspiration. Schaut sie euch unbedingt an!

Macht's gut,
Catharina

Schnitte: Sandbridge Skirt (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.), Fairelith Top

Verlinkt bei RUMS

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Fine und Ava oder Trendhopping, das fast zu spät kam

Was soll ich sagen. Ich richte mich eigentlich nicht unbedingt nach Trends. Wenn mir aktuell angesagte Mode gefällt, trage ich sie durchaus gern oder nähe mir ähnliche Teile selbst. Aber Kleidung (oder Accessoires) zu kaufen, nur weil sie gerade angesagt ist, mir aber gar nicht gefällt oder steht, mache ich nicht.
Nun ist es von Zeit zu Zeit aber so, dass ich mich an den Anblick mancher trendy Klamotte erst einmal gewöhnen muss, dann aber mit voller Begeisterung drauf einsteige und die entsprechenden Kleidungsstücke dann doch gern trage. So war es ja beispielsweise mit der Farbe senfgelb.
Und so war es auch mit dem Trend des rosa Mantels.
Auf einmal sah man sie überall. Auch und vor allem selbstgenäht, meistens nach dem Schnitt Frau Ava. Bei den ersten paar dachte ich noch "Ach, so ein Schnickschnack. Brauche ich nicht." Und dann trat mit der Zeit so eine Art Gewöhnungseffekt ein und ich dachte immer öfter "Ach, eigentlich ganz hübsch. Aber nichts für mich."
Und dann nähte ich diese Fine. Ein Ringelkleid ist gerade für den Herbst, nein, eigentlich immer, ein tolles Basicteil. Der Stoff, den ich hier verwendet habe ist ein French Terry. Ich mag vor allem, dass die Streifen so schön unregelmäßig sind. Der Gürtel und die Kette haben sich dazu regelrecht aufgedrängt. ;-) Tja und das rosa der Kette hat mich dann irgendwie auf eine Idee gebracht...
Einen passenden rosa Stoff habe ich bei Dawanda gefunden und dann war der Mantel auch ganz fix genäht. Tja, aber leider irgendwie zwei Monate zu spät. Im Moment ist das Oktoberwetter ja echt gnädig mit uns und so kann ich meine Frau Ava gerade immer weider tragen. Aber ich bin eine kleine Frostbeule und hatte auch tatsächlich schon meine Winterjacke an. Letzte Woche, als wir diese Bilder gemacht haben, musste ich echt schon ein bisschen schlottern. Da habe ich es fast bereut, dass ich nicht etwas früher auf diesen Trend mitaufgesprungen bin... Aber ich baue jetzt einfach noch mal auf das kommende Wochenende, an dem es ja noch mal richtig schön werden soll. Ansonsten wird der Mantel wohl, so schön ich ihn finde, dann erst mal im Schrank warten bis es Frühling wird.
Ach ja, ich habe übrigens beim Mantel die Ärmel etwas verlängert und auch die Gesamtsilhouette etwas weniger eggshapig zugeschnitten, als im Original vorgesehen.
Die Fine trage ich natürlich nicht erst wieder im Frühjahr, denn die geht ganz wunderbar mit Strumpfhose, Booties und Cardigan drüber durch den ganzen Winter. Senfgelb passt übrigens auch sehr gut dazu. ;-)

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitte: Fine, Frau Ava
Stoffe: Streifen French Terry, Mantelvelours




Dienstag, 10. Oktober 2017

Janie Dress

Über ein unerwartet perfektes Kleid.
Das Kleid, das ich heute hier zeige, ist zu einem Lieblingskleid der C geworden. Dabei hätte ich ihm vorher höchstens Außenseiterchancen eingeräumt.
Dass die C den Schnitt an sich mögen würde, war mir früh klar, schließlich hat er einen weitschwingenden Tellerrock und wird aus bequemem Jersey genäht.
Als ich aber nach einem geeigneten Stoff suchte, fand ich im Vorrat auf Anhieb keinen, den sich die C spontan selbst ausgesucht hätte. Da war nichts mit Glitzer, Meerjungfrauen, Einhörnern oder etwas in Elsafarbe. Doch dann fielen mir die Blumen in die Hände. No risk no, fun dachte ich und schnitt ihn an. 
Zu dem erdigen grau-beige-braun des Stoffs passte der Kuschelkragen (der Schnitt enthält auch noch zwei andere Ausschnittvarianten) perfekt. Und vermutlich ist vor allem auch er der Grund, warum die C das Kleid letztenendes doch ins Herz geschlossen hat. Der Kragen fällt schön locker auf die Schultern und wärmt ein bisschen. Außerdem kann man ihn noch lässig als Ninja-Maske zweckentfremden, indem man ihn über das Gesicht zieht... (Was schaut man sich nicht alles bei großen Brüdern ab?!) Wer braucht da noch Glitzer oder die olle Eiskönigin?
Dass man in diesem Kleid eigentlich nicht anders kann, als sich zu drehen versteht sich von selbst. Der F habe ich übrigens auch noch ein Janie Dress genäht. Das zeige ich euch dann nächste Woche. 

Wenn eure Töchter jetzt auch dringend noch ein Tanzkleid brauchen, bekommt ihr ab sofort den Schnitt zum Janie bei Nähconnection. Dort gibt es das Ebook ganz neu auf Deutsch und bis nächste Woche noch zum Angebotspreis. Schaut euch bei Annika auf dem Blog unbedingt auch die anderen Designbeispiele an. 

Macht's gut,
Catharina

Schnitt: Janie Dress (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Big Flowers

Verlinkt bei: Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge


Donnerstag, 5. Oktober 2017

Toaster Sweater #2 aus Spitzenstrick

Der Herbst ist da, man kann es wirklich nicht mehr leugnen.
Ich merke es vor allem daran, dass seit dem Ende der Sommerferien ständig irgendjemand von uns krank ist und dass ich ein dringendes Bedürfnis nach Kuschelpullis habe.
Herbst ist ja irgendwie auch dann, wenn einfache Langarmshirts nicht mehr reichen und entweder ein Cardigan über das Shirt muss oder es eben einen warmen Pullover braucht. ;-)
Den Stoff für diesen Toaster Sweater habe ich bei Clarissa gefunden. Sie hatte ihn bei Instagram gezeigt und da war es quasi sofort um mich geschehen. So eine klitzekleine Schwäche für Spitze habe ich ja irgendwie schon und dann ist sie hier noch gepaart mit einem leichten Strick, so dass die Spitze kühle-Jahreszeit-tauglich wird... So mag ich das.
Den Toaster hatte ich zum ersten Mal Anfang dieses Jahres genäht und hatte mir damals schon vorgenommen, mir noch einen weiteren zu nähen. Ich mag an dem Schnitt, dass er zwar sehr bequem, weil weit geschnitten, ist, aber trotzdem nicht sackig. Und natürlich die obercoole Lösung, den Schlitz an den Seiten zu nähen. Und den Kragen. Und die (zumindest bei mir) überlangen Ärmel. Jede Menge Lieblingspullipotenzial.

Auf dem letzten Bild seht ihr übrigens eine kleine Sneakpeak, auf einen neuen Nähconnectionschnitt. Der Sandbridge Skirt erscheint ganz bald auf Deutsch. Nächste Woche geht es aber erst mal mit etwas Neuem für Mädchen weiter.

Macht's gut,
Catharina

Schnitt: Toaster Sweater #2 (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Strickstoff Spitze

Verlinkt bei RUMS

Donnerstag, 28. September 2017

Fine

Überraschungen sind doch am schönsten, wenn sie überraschend kommen, nicht wahr?!
Also ich meine jetzt Dinge, mit denen man gar nicht gerechnet oder die man nicht mal erahnt hat. Und über die man sich so richtig freut, weil man sich genau das schon immer gewünscht hat oder weil es ein Zeichen von Wertschätzung und Anerkennung ist oder weil es eine liebe Aufmerksamkeit von einem lieben Menschen ist (was ja meistens die besten Überraschungen sind). 
Jedenfalls bin ich vor kurzem überrascht worden. Da klingelte nämlich der Paketbote und brachte ein Päckchen von Lillestoff. Nachdem ich zuvor gar nichts bestellt hatte, war ich umso gespannter, was wohl darin sein würde. 
Es war dieser Wolljersey in einem wunderschönen Curryton.
Zugegebenermaßen war ich zuerst skeptisch. Zwar habe ich mich riesig über das Päckchen gefreut, aber die Farbe ließ mich erst mal schlucken. Zumal ja eigentlich noch ein Muster auf dem Stoff ist. (Mehr dazu später.) Doch dann dachte ich "Warum nicht?" und überlegte, was ich aus dem Stoff nähen könnte.
Schließlich entschied ich mich für 'Fine' und legte los. Das heißt, ich wollte loslegen, doch dann hatte ich mich leider verschätzt. Nachdem ich das Vorderteil schon zugeschnitten hatte, merkte ich, dass ich aus dem verbliebenen Rest kein komplettes Rückteil würde zuschneiden können. Zumindest nicht an einem Stück. Also was tun? Dann bemerkte ich, dass der Stoff in beide Richtungen elastisch war und dachte, dass ich dann einfach das Rückteil entgegen des Fadenlaufs zuschneiden würde, was ich dann auch tat.
Allerdings gab es dabei ein Problem: das oben erwähnte Muster. Ein schlicht-schönes Streifendesign, das nun aber einmal vertikal und einmal horizontal verlief. Auch, wenn ich mich inzwischen manchmal an lautere Farben traue, Mustermix ist immer noch nicht so ganz mein Fall. ;-) Und so entschied ich mich, die linke Seite nach außen zu kehren. So in uni gefällt mir der Stoff nämlich auch ganz gut.
Das Muster blitzt jetzt eben an den Ärmelsäumen hervor. Dass die linke Seite des Stoffs außen ist, stört mich eigentlich nicht groß. Und ich gehe mal davon aus, dass es niemandem auffallen wird, den ich nicht mit der Nase draufstoße. Also werde ich genau das tunlichst vermeiden und mich über mein neues gelbes Kleid freuen.
Das Kleid passt total gut zu meinem Eliza-Mantel, den ich euch letzte Woche gezeigt hatte. Der Schal, den ich hier dazu trage ist genaugenommen nur ein 2m-Stück Stoff, den ich letztes Jahr mal gekauft hatte, um daraus ein Sommerkleid zu nähen. Dann hat er mir aber als Schal besser gefallen, und so hat er jetzt seinen großen Auftritt als perfekter Kombipartner zu Kleid und Mantel. 
Ein komplett selbstgenähtes Herbstoutfit also (bis auf Strumpfhose und Schuhe, versteht sich). Ich freu mich.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Stoffe: Wolljersey, Hatching Voile (leider nicht mehr verfügbar), Walk
Schnitt: Fine, Eliza


Dienstag, 26. September 2017

Experimenteparty

Am letzten Ferientag haben wir mit einer Experimenteparty den 9. Geburtstag des M gefeiert.
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Bei Neunjährigen wird die Planung von Kindergeburtstagen Geburtstagsparties ja schon etwas knifflig. Und um ehrlich zu sein, war ich auch kurz davor ein weitgehend fertig animiertes Paket zu buchen. Angebote gibt es ja inzwischen genug. Sogar bei uns hier in der Umgebung. ;-) Aber irgendwie hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt. Bei Pinterest bin ich über meine "Experimenteparty"-Pinnwand gestolpert, die ich schon vor langer Zeit erstellt hatte und ich wusste, dass das ein Motto wäre, das auch den Großen Spaß machen könnte. Also sammelte ich weiter Ideen, schmiedete Pläne und dann stieg die Party. (Ein fertiges Paket buchen, ins Kino oder zum Bowlen gehen können wir ja immer noch nächstes Jahr. ;-) )

Um es gleich mal vorwegzunehmen, es gibt nur ein paar wenige Handybilder. An dem Tag war ich allein und somit hinreichend damit beschäftigt, die Party zu schmeißen. Gerade von den Experimenten und Aktionen hätte ich gern mehr Bilder gehabt, aber es ging einfach nicht. Also werde ich jetzt alles so genau wie möglich beschreiben und hoffe, der Post reicht euch dann so als Inspirationsquelle. :-)

Starten wir mal mit der Deko und dem Essen.
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Da die Party am Vormittag war, gab es zu Beginn keinen Kuchen. Aber natürlich ein paar Snacks und Naschkram. Stilecht serviert in Laborequipment.
Kindergeburtstag Experimente Wisschenschaftler
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Die Reagenzglasshots (natürlich nur Saft) waren übrigens deutlich am beliebtesten, während die Petrischalen ausgesprochen misstrauisch beäugt wurden... :D

Es gab also:
  • Mini-Donuts
  • Jelly Beans
  • Fruchtgummischnüre
  • Brause-Ufos
  • Götterspeise (in der Petrischale)
  • Cracker
  • Mini-Laugenbrötchen 
  • Wasser, Apfelschorle und verschiedene Säfte in den Reagenzgläsern
Kindergeburtstag Wissenschaftler Experimente
Kindergeburtstag Wissenschaftler Experimente
Die Kärtchen und Banderolen habe ich übrigens aus einem großen Printable-Komplettpaket. Darin enthalten waren unter anderem auch Teile für die Girlanden mit denen ich den Raum dekoriert habe. Die Poster habe ich als Freebies gefunden. Wenn man nach 'Printable Science Party' sucht, findet man einiges.
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Den Tisch hatte ich mit Deko aus dem Printablepaket geschmückt und ansonsten schlicht gehalten. Wie in einem Labor halt. Statt Gläsern gab es Messbecher, die die Kinder anschließend auch mit nach Hause nehmen durften. Außerdem gab es für jeden einen Wissenschaftlerausweis zum Umhängen (die Ausweisvorlage war auch aus dem Printablepaket).
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
An der Haustür hatten wir dieses 'Scan to enter'-Schild (auch aus dem Printable-Paket), das bei allen echt gut ankam, weil wir den Türschnapper (ihr wisst schon, dieser Hebel, mit dem man die Haustür einfach aufdrücken kann) aktiviert hatten und man so also nur etwas fester "scannen" musste und die Tür dann tatsächlich aufging.  

Nun zu unseren Spielen.
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Als ich überlegte, welche Experimente überhaupt möglich wären, habe ich zuerst online gesucht (und auch vieles bei Pinterest gefunden) und mir dann diese drei Kartensets gekauft. Sie waren eine tolle Ideenquelle und vor allem die Karten mit den optischen Täuschungen waren super um die Kinder sich zwischendurch mal allein beschäftigen zu lassen.

Die Aktivitäten waren also:

- Magnetfeldexperiment
  Ich hatte das fertige Set und die Kinder durften einfach ein bisschen mit den Magneten  
  und den Eisenspänen spielen. Währenddessen las ich die beigefügten Erklärungen vor.

- tanzende Würmer 
  Hat leider nicht so gut funktioniert, weil wir die Würmer nicht dünn genug schneiden  
  konnten. Ich empfehle deshalb dringend, das vorher auszuprobieren bzw. sich ein sehr  
  scharfes Messer zu besorgen!

- Wasser&Öl-Experiment
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
  Ich habe mich weitgehend an die Beschreibung in dem Link gehalten. Ich hatte sogar 
  eine Schwarzlichtlampe besorgt, die aber leider nicht funktioniert hat. Den Kindern hat 
  es so aber auch Spaß gemacht und dank der Neonfarben war es ganz nett anzuschauen.

- bau dein Molekül
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
  Ich hatte für alle die Vorlage (siehe Link) ausgedruckt und Stifte und Baumaterial 
  (Marshmallows, Gummidrops und Zahnstocher) bereitgelegt. Zuerst zeigte ich den 
  Kindern auf dem Tablet die Moleküle (Auf  dieser Seite sind sie schön dargestellt und 
  animiert.) Besonders gefiel ihnen natürlich Methan, als ich es ihnen als "Pupsgas
  vorstellte. ;-)  Danach zeichneten die Kinder die Moleküle in das entsprechende Feld  
  und dachten sich für das letzte Feld noch ein eigenes aus. Anschließend durften sie sich 
  Moleküle zusammenbauen.

- Luftballon mit der Flasche aufblasen
  Wir haben diesen Experimenteklassiker mit Essig und Natron gemacht. Mit einem 
  Trichter wird Natron in den Ballon gefüllt, in die Flasche kommt Essig. Der Ballon wird 
  über den Flaschenhals gezogen und dann etwas gekippt, bis das Natron in die Flasche 
  rieselt. Wenn Natron und Essig aufeinandertreffen entsteht ein Gas, das nach oben 
  steigt und den Ballon aufbläst.
  Wir haben dabei mit verschiedenen Mengen experimentiert und alle (inklusive mir 
  selbst) waren erstaunt wie sich der Ballon quasi von selbst aufgeblasen hat. Aber 
  Achtung! Bei zu viel Natron und Essig entsteht auch viel Schaum, der sich einen Weg aus 
  der Flasche sucht. ;-)

M&M-Farbkreis
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
  Dieses "Experiment" ergab sich eher spontan. Ich hatte es tatsächlich auf meiner 
  Pinnwand gespeichert, hatte aber nicht gedacht, dass es für die Neunjährigen noch 
  spannend genug wäre. Ein Gast hatte es aber schon mal gesehen und wollte es dann 
  gern mal ausprobieren. M&Ms waren ja da, also legten wir los. Ganz so exakt waren die 
  Farbverläufe bei uns nicht, was wohl daran lag, dass wir die Erdnussversion hatten. Mit 
  der Schokoversion, bei der die Linsen ja alle gleich groß und gleichförmig sind, 
  funktioniert es sicher besser. Aber der Effekt war ja zu sehen.  

- Fotoschnitzeljagd
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
  Bewegung an der frischen Luft ist für mich bei einem Kindergeburtstag essenziell. 
  Außerdem hatte sich das Geburtstagskind eine Schatzsuche gewünscht (dafür ist man 
  wohl nie zu alt, nehme ich an).  Um das Ganze etwas altersentsprechend, aber nicht zu 
  anstrengend (auch für mich) zu gestalten, machte ich als Hinweise Fotos von Details an   
  vier Plätzen hier bei uns im Ort. Dazu gab es jeweils eine Frage, deren Antwort eine 
  Ziffer war. (Beispiel: Das Detailbild zeigte ein Stück des Sportplatzes und die Frage dazu 
  war dann, wie viele Türen in die angrenzende Turnhalle führen.) Die vier Ziffern 
  zusammen ergaben dann den Code für das Zahlenschloss an der Schatzkiste, die bei uns 
  zu Hause auf die Kinder wartete. Darin waren die Giveaways. Dafür hatte ich für jedes 
  Kind ein Tütchen gepackt mit einem Experiment zum Mitnehmen und einem Reagenzglas 
  mit Gummibärchen gefüllt (leider nicht mit auf dem Bild).

- optische Täuschungen
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
  Wie oben schon erwähnt, habe ich den Kindern die Karten überlassen und sie haben sich 
  auch ganz gut selbst damit beschäftigt, während ich das Mittagessen vorbereitet habe. 
  Eine Aktion dabei war noch, Farbkreisel bzw. Benhamscheiben zu basteln. Die Anleitung 
  war komplett auf den Karten beschrieben, so dass die Kinder die Scheiben weitgehend 
  selbst gebastelt haben. Ich habe nur zum Schluss noch mit der Heißklebepistole 
  geholfen. 

Anschließend gab es Mittagessen (Spaghetti mit drei verschiedenen Soßen) und zum Nachtisch eine Schokokussschleuder, die ja in gewisser Weise auch ein physikalisches Experiment war. ;-)
Kindergeburtstag Experimente Wissenschaftler
Allen Gästen und dem Geburtstagskind hat die Party jedenfalls gut gefallen und ich selbst war auch ganz zufrieden (auch wenn einem natürlich hinterher immer 1000 Dinge einfallen, die man hätte anders und besser machen können). 

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei Creadienstag

Donnerstag, 21. September 2017

Newport Top

Das Sticken hat mich ja echt gekriegt. Als ich im Frühjahr auf der Suche nach einer Stickdatei für mein Dirndl nicht fündig wurde, habe ich ziemlich spontan mit dem Handsticken begonnen und direkt Feuer gefangen.
Jetzt hatte ich mal wieder ein Nähprojekt, das sich optimal fürs Besticken geeignet hat: das Newport Top. 
In den Geschäften und Onlineshops gibt es gerade jede Menge Pullover und Shirts zu kaufen, die um den Ausschnitt herum mit Blumen bestickt sind oder zumindest Applikationen haben. Getreu dem Motto #allesmussmanselbermachen dachte ich mir, dass ich mir ein solche Shirt ja auch leicht selber machen kann. 
Also habe ich - mal wieder ziemlich spontan - meine Sticksachen herausgesucht und einfach mal auf den vorgezeichneten Schnittteilen losgelegt. 
Einen Fehler hatte mein unüberlegtes spontanes Vorgehen allerdings, denn ich hatte kein Soluvlies mehr da. Soluvlies ist ein wasserlösliches Stickvlies, auf das man seine Vorlage zeichnet und das auf den zu bestickenden Stoff gespannt wird. Wenn man dann fertiggestickt hat, kann man Vliesreste einfach mit lauwarmem Wasser auswaschen und hat nach etwas Trocknungszeit nur noch die Stickerei auf dem Stoff. Ich aber hatte jetzt kein solches Vlies mehr da und so nahm ich ein anderes, das lediglich abgerissen wird. Bei Maschinenstickereien hat das bis jetzt bei mir auch immer sehr gut funktioniert. Die Handstickerei ist aber scheinbar nicht dicht genug, so dass immer wieder kleine Vliesreste übriggeblieben sind, die sich leider auch bei einer ersten Wäsche nicht gelöst haben. (Man erkennt es auf dem Detailbild oben bei der kleinen Blume noch ein bisschen.)
Trotzdem mag ich die Stickereien sehr und bin froh, dass ich mir die Mühe gemacht habe. Auch wenn ähnliche Shirts jetzt in den Läden hängen, weiß ich doch, dass genau diesen Pulli niemand sonst hat und das Gefühl ist doch immer wieder schön, oder?!
Das Shirt an sich mag ich im Übrigen auch sehr. Vor kurzem hatte ich euch noch nach schönen Basicshirtschnitten für den Herbst gefragt und dann kam einfach dieser Schnitt daher und hat sich einen Favoritenplatz geschnappt. Zugegebenermaßen erst auf den zweiten Blick, dafür aber umso nachhaltiger. 
Das Newport Top gibt es ab heute neu im Nähconnection-Shop, noch bis nächste Woche um 15% reduziert. Bei Annika auf dem Blog könnt ihr euch noch viele andere Designbeispiele anschauen.
Ich mag ja den Ausschnitt sehr. Ich finde, es ist eine sehr schöne erwachsene Variante des amerikanischen Ausschnitts. Dadurch dass er mit Belegen genäht wird, fällt auch die Fummelei weg, die man oft hat, wenn man die Bündchen an ebenjene klassischen amerikanischen Ausschnitte nähen will. Hier sind mir die Übergänge leider etwas steif geraten, weil ich sowohl die Stickereien als auch die Belege selbst verstärkt habe. Nach ein paar Wäschen sollte sich das aber hoffentlich gegeben haben.
Trotz meiner grundsätzlichen Begeisterung für den Schnitt muss ich kurz den Hinweis loswerden, dass das Shirt sehr leger ausfällt. Obwohl meine Maße nur haarscharf noch in dieser Größe (8) lagen, sitzt das Shirt ja nicht gerade knapp. Die Ärmel habe ich ein gutes Stück schmaler genäht. Macht also unbedingt während des Nähens immer mal wieder eine Anprobe. 
Nachdem ich bei Instagram ein Bild von den Stickereien gezeigt hatte, kam der Wunsch nach einem Stick-Tutorial auf. Nun bin ich ja bei weitem kein Profi; alles, was ich weiß habe ich mir angelesen bzw. einfach ausprobiert. Aber ich will ja mal nicht so sein und so werde ich mich in den nächsten Tagen dransetzen und die wichtigsten Basics und mein bescheidenes Wissen zusammenschreiben. Ich freue mich, wenn ihr mir jetzt schon schreibt, falls ihr konkrete Fragen dazu habt.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Newport Top (Werbung: der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Kreuzstich Rose Kombi
Stickvorlage: Hoffelt&HooperCo