Dienstag, 12. Dezember 2017

Aster Cardigan

Erinnert ihr euch an die Weihnachtskleider, die ich für meine Mädchen aus den süßen Rupertstoffen genäht habe? Jetzt gab es für die C noch ein Jäckchen zum Kleid. Passend zur Jahreszeit aus kuscheligem Sweat genäht und mit einem winterlichen Norwegermuster beplottet.
Die C ist inzwischen mit fast sechs alt genug für Jäckchen und Cardigans. Ich finde, vorher haben die nicht viel Sinn, außer sie sind durchgängig zu knöpfen oder mit einem Reißverschluss versehen. Aber da kann man den Kleinen ja dann eigentlich auch gleich ein Shirt oder einen Pulli anziehen. 
Aber so offene Strickjacken zum Schnellmaldrüberziehen, die ich für mich selbst so liebe, finde ich bei kleineren Kindern unpraktisch und - zumindest aus der Erfahrung mit meinen eigenen Kindern heraus - sie mögen sie auch gar nicht so gern. 
Der Aster Cardigan ist da ein tolles Zwischending. Er wird oben am Halsausschnitt mit drei Knöpfen geschlossen und ist ansonsten offen. Dadurch eignet er sich prima dazu, mit hübschen Kleidern kombiniert zu werden, die man trotz Cardigan hervorblitzen lassen will.
Um diesem Aster ein bisschen extra Winteroptik zu verleihen, habe ich ihn aus Kuschelsweat genäht (eine Größe größer, damit er auch übers Kleid passt), den Bubikragen weggelassen und stattdessen den Ausschnitt mit einem Norwegermuster gepimpt. Das Muster habe ich aus den einzelnen Schneeflocken der Rupert Plotterdatei zusammengesetzt. Zum Teil waren die Flocken aus einem ersten Schneidedurchgang, als ich noch nicht die richtigen Einstellungen gefunden hatte. Deshalb sind manche der blauen Schneeflocken nicht ganz vollständig, aber ich wollte sie nicht wegwerfen und ich finde, es fällt nicht ganz so schlimm auf. 
Auf Knöpfe habe ich diesmal übrigens auch verzichtet und stattdessen einen Klettverschluss angebracht. 
Wenn man ihn aus reinem Jersey näht, kommt der Aster Cardigan übrigens ausgesprochen zart daher und je nach gewählter Farbe bzw. Motiv ist er so dann ein perfektes Kombiteil für fast alles im Schrank. Mir ist nämlich aufgefallen, dass dieser hier zwar schon der dritte Aster ist, den ich genäht habe (einmal Anfang des Jahres mit Kuschelkragen und vor kurzem im Herbst aus Strick), dass aber keiner davon aus Jersey ist. Ich muss das dringend nachholen, denke ich. Jetzt, wo die C endlich im Cardiganalter ist. ;-)

Macht's gut,
Catharina

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Schnitt: Aster Cardigan (Schnitt des Monats bei Nähconnection, d.h. den ganzen Dezember über 15% Rabatt.)

Plotterdatei: Rupert

Werbung: Schnitt und Plotterdatei wurden mir für das Herstellen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Zamora Bluse

Am Dienstag habe ich noch von Prinzessinnen geschrieben und heute zeige ich euch meine Version vom Prinzessinnenkleid.
Mit dem Erwachsenwerden verliert man ja - zum Glück - auch so ein paar Illusionen. Dass das mit der Prinzessinnenkarriere für mich in diesem Leben nichts mehr wird, habe ich zum Beispiel schon eingesehen.
Und meine Vorstellung von Prinzessinnenkleidern hat sich seit der Kindheit inzwischen auch etwas gewandelt. Wenn sich meine Töchter als Prinzessin anziehen, geht nichts ohne Tüllröcke oder bodenlange Kleider und dazu jede Menge Glitzer auf Accessoires.
Nun trage ich durchaus gern mal ein Kleid und noch viel lieber Röcke, aber ungern in der Prinzessinnenvariante meiner Töchter. Meine Version von Prinzessin ist dann eher so was wie diese Bluse.
Ein besonderer Schnitt, ein feiner Stoff. Und vielseitig muss es sein. So dass es für die Alltagsgeschäfte einer Prinzessin genauso geht wie für den ganz großen Anlass. Ich kann mir zum Beispiel auch gut vorstellen, die Bluse zu einem Bleistiftrock zu kombinieren.
Versteht mich übrigens nicht falsch, Träume sollte man sich unbedingt erhalten. Und auch daran arbeiten, sie zu verwirklichen. Das Schöne am Erwachsensein ist ja dann durchaus auch, dass man lernt, besser zwischen Traum und Illusion zu unterscheiden.
Und so bin ich eben immer mal wieder als Alltagsprinzessin unterwegs. Wisst ihr was? Das ist gar nicht so schlecht. ;-) Wenn man kein Krönchen tragen muss, kann es schon nicht verrutschen.

Wenn ihr jetzt auch Lust auf ein bisschen Prinzessinnengefühl habt, könnt ihr ab heute das Ebook zur Zamora Bluse bei Nähconnection kaufen. Noch bis nächste Woche zum Sonderpreis.
Mehr (unzweifelhaft prinzessinmäßig bezaubernde) Zamoras könnt ihr auf dem Nähconnectionblog entdecken.

Macht's gut,
Catharina

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Schnitt: Zamora (Werbung: der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Viskose

Dienstag, 5. Dezember 2017

Waldprinzessin

Die meisten Mädchen sind gern Prinzessinnen, oder?! 
Bei meinen Töchtern gibt es jedenfalls kaum eine Alternative was den späteren Berufswunsch betrifft (Platz 1: Prinzessin, Platz 2: Feuerwehrfrau, Platz 3: Ärztin). 
Allerdings ist - zumindest momentan noch - ihr Benehmen nicht immer ganz prinzessinnenhaft. Will sagen, sie sind meistens eher als Räubertöchter unterwegs. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass sie zwei große Brüder haben, aber meine Mädchen sind oft ungestüm, haben keine Angst davor sich dreckig zu machen und klettern gern auf Bäume, Mauern und was sich sonst so anbietet. 
All das ist natürlich in Kleidchen und Tüllröcken nicht so leicht, auch wenn sie nicht davor zurückschrecken, im Festtagskleid und Ballerinas durch die Pfützen zu springen. Wie gesagt, vom vornehmen Prinzessinnendasein sind wir noch etwas entfernt.
Das Schöne am Nähen ist ja nun, dass ich meinen Mädchen tobetaugliche Prinzessinnenkleidung nähen kann. Zum Glück gibt es inzwischen jede Menge Schnitte, die mädchenhaft-verspielt gestaltet werden können und trotzdem genug Bewegungsfreiheit bieten. Je nach dem welchen Stoff man verwendet, werden selbst Rüschen und Raffungen nicht zu kitschig und dadurch auch alltagstauglich.
Perfekt für meine Räuberprinzessinnen war jetzt die neue Plotterdatei  von Christinaa, die ich testen durfte: die Waldprinzessin (bzw. das Waldprinzenpärchen; es gibt nämlich noch einen Prinzen, den ich euch dann nächste Woche zeige). 
Ich habe sie hier in der einfarbigen Variante aus Kupferflexfolie geschnitten. Leider ließen sich die filigranen Linien der Prinzessin mit der Kamera nicht so gut einfangen, aber das Kupfer passt richtig gut zu dem Motiv, finde ich.
Nächste Woche zeige ich euch dann das Pärchen in der mehrfarbigen Variante. Auch wieder mit Kupfer und doch wieder anders. Bei Instagram konntet ihr schon einen Ausschnitt davon sehen.

Für alle von euch, die selber plotten habe ich jetzt eine gute Nachricht: ihr könnt auf meiner Instagramseite ein Mal die Plotterdatei gewinnen. Noch bis heute Abend habt ihr die Chance dazu, also hüpft mal rüber: https://www.instagram.com/p/BcSWmmgj0De/?taken-by=mme_blanc


Macht's gut,
Catharina

Plotterdatei: Waldprinzessin (Werbung: die Datei wurde mir im Rahmen des Probeplottens zur Verfügung gestellt.)
Flexfolie: Kupfer metallic
Schnitt: Coom Girl

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Mittwoch, 29. November 2017

Plätzchenalarm Herbe Bäumchen

Heute ist großer Plätzchenalarm bei der Nähconnection. Viele von uns Nähconnectionbotschaftern haben ihre Lieblingsrezepte für euch rausgekramt und teilen sie heute.
Seid ihr eigentlich schon in Plätzchenstimmung? Habt ihr schon gebacken oder seid ihr noch ganz entspannt und backt erst kurz vor knapp oder überhaupt nicht?
Ich liebe das Plätzchenbacken sehr und werde in den nächten Wochen mein "Pflichtprogramm" absolvieren, aber auch wie jedes Jahr ein paar neue Sorten ausprobieren.
Eine Sorte, die ich schon seit Jahren backe, sind diese Bäumchen. Das Rezept habe ich mal in einer Zeitschrift entdeckt und seither gehört es zu meinem Repertoire. Es trifft einfach genau meinen Geschmack (und auch den meiner Familie...): dunkle Schokolade, Weihnachtsgewürze, Honig und knuspriges Krokant.

Wenn ihr auch auf Schokolade steht und noch auf der Suche nach Plätzchenrezepten seid, kommt jetzt hier für euch das Rezept:

Herbe Bäumchen
(für ca. 60 Stück)
  • 125g Honig
  • 50g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50g Butter
  • 75g Zartbitterschokolade
  • 250g Mehl
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 1 Msp. Lebkuchengewürz

  • 50g Zartbitterschokolade
  • 50g Haselnusskrokant
Honig mit Zucker, Vanillezucker, Butter und Schokolade in einem Topf unter Rühren langsam zerlassen, in eine Rührschüssel geben und erkalten lassen.
Mehl mit Backpulver und Gewürz mischen, sieben und hinzufügen. Alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) erst auf niedriger, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten kalt stellen.
Den Teig ca. 0,5cm dick ausrollen und Tannenbäume ausstechen. Plätzchen auf ein Backblech legen und mit etwas Milch bestreichen. Bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 8 Minuten backen. Nicht zu lang, sonst werden die Kekse zu hart.
Die erkalteten Plätzchen mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen und mit dem Krokant bestreuen.
Anschließend die Plätzchen in einer Dose aufbewahren oder sofort verputzen!

Falls ihr jetzt sagt: "Schön und gut, aber ich bin nicht gut im Backen und Geduld für Ausstecherle habe ich sowieso nicht!", dann lege ich euch noch mal meine kleine #simplifyyourweihnachtsbäckerei-Reihe aus dem letzten Jahr ans Herz. Dort habe ich eine Reihe Rezepte gesammelt, die alle kinderleicht und ohne großen Aufwand zu backen sind und mit denen man trotzdem komplette Plätzchenteller füllen kann. Die grundsätzliche Problematik des Plätzchenbackens in Zeiten des Kinderhabens habe ich damals etwas beschrieben und dann insgesamt acht Rezepte (Teil 1, 2, 3, 4) vorgestellt, die man mit oder trotz Kindern backen kann. Je nach dem. ;-)
Jetzt schaut euch aber erst mal noch bei meinen Nähconnectionkolleginnen um, da ist wirklich eine tolle Rezeptesammlung zusammengekommen bei Moritzwerk, Lulus bunte Welt, Nähconnection, Metterlink, Herzlieb und Kathis Nähwelt.
Ich hab auch schon die ein oder andere Sorte entdeckt, die ich unbedingt mal testen möchte.

Macht's gut,
Catharina

Freitag, 24. November 2017

Rupert Blogtour und Sale bei Nähconnection

Heute macht die Rupert Blogtour Halt bei mir.
Rupert ist ein bezauberndes kleines Rentier, das es auf verschiedenen Stoffdesigns und als Plotterdatei gibt. Schon seit drei Wochen zeigen meine Bloggerkolleginnen, was sie aus den Stoffen genäht haben. Mit dabei waren Miriam, Fabulatoria, Eleonore creative, Greenfietsen, til-lit, Kathis Nähwelt, Johys bunte Welt, Tag für Ideen, Annamiarl, Chrissibag, Kreamino, Simply January, Mein Tragling und ich, Nähconnection und heute bin also ich dran.
Miri, Ruperts Schöpferin, ist Illustratorin, Stoffdesignerin und Buchautorin. Strenggenommen "kenne" ich sie schon seit fast fünf Jahren, als ich nämlich mit dem Nähen so richtig anfing und mir ein paar Bücher zum Thema anschaffte, kamen fast alle von ihr.
Als ich jetzt "ihre" Stoffe vernähen durfte, saß ich beim Nähen so ein bisschen da wie ein verknallter Teenager. ;-)
Jetzt aber mal zu den hard facts: Ich habe für meine Mädchen Janie Dresses genäht. Sie lieben beide ihre Kleider, die ich ihnen vor kurzem genäht habe und so konnte ich wenigstens sicher sein, dass sie die Weihnachtskleider auch gern tragen würden.
Für mich gab es einen Wedgwood Rock und dazu passend ein Fairelith Shirt. Diese Kombi war ja im Sommer schon top und geht jetzt im Winter auch ganz gut.
Natürlich ist es durch den weiten Ausschnitt nicht ganz so winterfest, aber man kann ja einen Cardigan drüberziehen. Die Sternchen und Schneeflocken habe ich der Rupert-Plotterdatei entnommen und zu dieser Bordüre neu angeordnet.
Für die F gab es das Janie mit Bubikragen.
Und für die C das Kleid mit Kuschelkragen. Bei beiden habe ich die Oberteile aus blauem Baumwolljersey und die Rockteile aus dem Motivstoff gemacht.
Die Rentiere habe ich aus Flockfolie geplottet. Miriam empfiehlt in der Anleitung allerdings Flexfolie und ich muss zugeben, dass das bei den filigraneren Teilen sicher klüger ist. ;-) Allerdings wollte ich für so ein Winterweihnachtskleid gern die kuschelige Flockhaptik und wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe, muss das dann halt auch sein.
Um die Weihnachtskleider gebührend in Szene zu setzen, haben wir Deko rausgekramt, Kerzen angezündet und sogar Plätzchen gebacken. Dazu musste ich die Kinder natürlich gar nicht erst überreden...
Die beste Dekoidee aber kam mir dann kurz bevor wir die Bilder machen wollten: ich habe eine Zeichnung von Miri kopiert und als Vorlage für ein Fensterbild genommen. Dieser Rupert im Kranz hatte es mir von Anfang an angetan und ich war ein bisschen enttäuscht, dass es ihn nicht auch zum Plotten gibt. Aber die Linien sind für den Plotter einfach zu fein.
Für solche Fensterbildvorlagen sind sie aber geradezu perfekt geeignet. Lasst uns Miriam doch noch ein bisschen bequatschen, damit sie noch ein paar Vorlagen für uns alle bereitstellt. ;-)

Wenn ihr euch jetzt auch ein bisschen in Rupert verguckt habt, könnt ihr euch ja auch noch etwas mit ihm nähen. Schaut euch unbedingt bei den anderen Blogs um, die haben wirklich großartige Sachen genäht. 

Das Beste kommt zum Schluss, nicht wahr?! Jedenfalls ist es heute so, denn es gibt einen großen Sale bei Nähconnection und so gibt es fette Rabatte auf alle Schnittmuster, natürlich auch auf die Schnitte, die ich hier für unsere Rupertkleider verwendet habe.

Macht's gut,
Catharina

Schnitte: Janie Dress, Wedgwood Skirt, Fairelith Top (ab April bei Nähconnection auf deutsch erhältlich)
Stoff: Rupert (erhältlich z.B. hier)
Plotterdatei: Rupert

Werbung: Der Stoff, die Plotterdatei und die Schnitte wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 23. November 2017

Tallinn Sweater

Sweater Weather Part 2!
Letzte Woche habe ich euch schon einen neuen Pulli aus meinem Schrank vorgestellt und heute kommt gleich der nächste.
Tallinn ist eigentlich gar kein klassischer Pullover sondern irgendwie ein Zwischending zwischen Cardigan und Pulli. Das Vorderteil besteht nämlich aus zwei Teilen die überlappen und nur oben am Kragen zusammengenäht werden.
Auf jeden Fall aber ein super Kleidungsstück, das man einfach überwirft und in dem man sich gleich wohlfühlt.
Ich habe für meinen Tallinn einen besonderen Jersey mit Fischgrätmuster vernäht, den ich von Rapantinchen bekommen habe. Vielen Dank dafür! 
Mir gefallen solche Materialien ja sehr, die auf den ersten Blick eher schlicht aussehen, dann aber bei genauerem Hinschauen ganz besonders sind. Und angenehm zu tragen ist der Stoff noch dazu.
Zugegebenermaßen ist der Stoff eben nur ein Jersey und als solcher nicht unbedingt kuschelig warm. Ich alte Frostbeule hätte wohl besser einen Sweat oder Jacquard ausgesucht. Aber nun ja, das nächste Frühjahr kommt bestimmt und dann kann ich meinen Tallinn auch wieder ohne Cardigan drüber tragen.

Den Schnitt zum Tallinn bekommt ihr heute auf deutsch bei Nähconnection, wie immer eine Woche lang zum Angebotspreis. Mehr Bilder von vielen anderen Tallinns gibt's bei Nähconnection auf dem Blog.

Ich würde mich freuen, wenn ihr morgen hier wieder vorbeischaut, denn es wird ausgesprochen weihnachtlich und ich habe dann alle Infos zum großen Sale bei Nähconnection für euch. ;-)

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Tallinn 
Stoff:  Jersey mit Fischgrätmuster
(Werbung: Schnitt und Stoff wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)

Donnerstag, 16. November 2017

Franzi

Sweater Weather, eindeutig.
Und perfekt für dieses Wetter passend gibt es jetzt einen neuen Pullischnitt: die Franzi.
Franzi ist ein lockerer Pullover mit besonderen Blenden am Ausschnitt und den Säumen.
Durch diese Blenden kann man toll einen Lagenlook faken oder einfach Akzente setzen.
Obwohl der Schnitt eigentlich für Sweatstoffe gedacht ist, habe ich meine Franzi aus Jersey genäht. Allerdings ist dieser in einer festeren Qualität, Ribjersey mit garngefärbten Streifen. Er fühlt sich so ein bisschen wie dickere Bündchenware an.
Ich habe bei dieser Franzi die Dreiviertelärmellänge gewählt (jaaaa, ich habe kurze Arme...) und die Blenden etwas verbreitert, um den Lagenlookeffekt ein bisschen zu verstärken.
Eigentlich hatte ich während des Probenähens noch einen zweiten Pulli nähen wollen, aber dann kam der extra dafür bestellte Stoff nicht rechtzeitig an. Eine Franzi wird daraus trotzdem werden, glaube ich. Der Schnitt wurde nämlich noch einmal etwas angepasst und in der Passform verbessert und das möchte ich ja zu gern mal ausprobieren. 

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Franzi (Werbung: der Schnitt wurde mir während des Probenähens zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Ribjersey

Donnerstag, 9. November 2017

Libra Cardigan

Ich liebe Oversizecardigans.
Allerdings gibt es da ja durchaus Unterschiede was die Passform betrifft. Dass sie oversize sind, heißt ja nicht, dass die Jacken an einem herunterhängen müssen wie ein Sack.
Bei Instagram bin ich vor einiger Zeit über den Libra Cardigan gestolpert. Er hat gleich mal einige meiner Kriterien für eine XL-Strickjacke erfüllt und die Bilder von Kate haben mich schwer begeistert. So will ich mir dann unbedingt fürs Frühjahr noch einen aus einem leichteren Stoff nähen.
Dieser hier ist aus einem irrsinnig kuscheligen Viskose-Strick. Der Stoff ist das weichste Material, das ich seit langem vernäht habe und dabei angenehm dick, genau richtig eigentlich. Jedenfalls ist der Cardigan so zum gemütlichsten Kleidungsstück geworden, das ich besitze.
Was ich an dem Libra Schnitt so mag, ist die oben erwähnte "Unsackigkeit", also dass er zwar sehr weit aber trotzdem nicht unförmig ist. Durch dieses Mehr an Material kann man auch toll beim Tragen damit spielen und den Look des Cardigans variieren.
Es müsste einfach mehr Libras geben, bzw. mehr Libramäßige Schnitte. Die schnell genäht sind und quasi universell einsetzbar. Da fällt mir ein, ich wollte längst mal ausprobieren, ob er sich auch mit einem Gürtel tragen lässt.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Libra Cardigan
Stoff: Viskosestrick (leider ausverkauft)

Dienstag, 7. November 2017

Cosmo und First Day Dress

Ich habe Glück gehabt. Glück in Metern um genau zu sein. ;-)
Ganz bald gibt es den Graziela Designklassiker Glücksklee in drei zarten Pastelltönen auf Webware und ich durfte für meine Töchter ein paar Glücksbringerkleider daraus nähen.
Nachdem ja die Zeit für luftige Kleider fürs Erste vorbei ist, wollte ich gern Kleider nähen, die die Mädels jetzt im Winter im Lagenlook mit Shirt drunter und Cardigan drüber tragen können und im Sommer dann quasi ohne alles als Sommerkleider. 
Genäht habe ich dann für die C ein Cosmodress...
...und für die F ein First Day Dress. (Und genau in diesem Moment hier fällt mir auf, dass die Schnitte auch noch zu den Vornamen passen...)
Das First Day Dress kennt ihr noch aus dem Sommer. Damals habe ich für meine Töchter Partnerlookkleider genäht, allerdings in der anderen Variante mit dem Drehrock. Dieses hier ist die A-Linien-Version, ganz klassisch und einfach und trotzdem so schön. Den abgesetzten Saumstreifen habe ich dazu erfunden, aber ich finde, er gibt dem Kleid noch mal einen schönen Abschluss.
Das Cosmo Dress ist ein unheimlich variantenreicher Schnitt, mit einer Unterteilung des Vorderteils, die auch eigentlich noch Taschen beinhaltet (die ich aber vergessen weggelassen habe...), drei verschiedenen Krägen und ich glaube vier verschiedenen Ärmelvarianten. Im übrigen ist das Kleid kompatibel mit anderen SewPony-Schnitten. Man kann also zum Beispiel die Kappärmel des Miss Polly Dress ans Cosmo nähen.
Ich habe die Flügelärmel und den Schleifenkragen gewählt. Die C mochte das Kleid selbstredend vor allem wegen der Farbe: der Stoff schreit ja förmlich ELSAAAAA... :D Nun ja, Kind glücklich, Mama glücklich, oder?! Mir gefällt ja vor allem mal wieder wie dieser Schnitt so zeitlos-klassisch und unaufgeregt daherkommt, dass sowohl Kinder als auch Mütter die Kleider am Ende mögen.
Aus dem Rest Glücksklee der noch übrig war, gab es dann noch ein Halstuch. Dafür habe ich das Reststück ziemlich freestyle in ein möglichst langes Dreieck geschnitten, ein gleich großes Stück Musselin zugeschnitten, beide Stoffe zusammengenäht und dabei eine Häkelspitze mitgefasst.

Auf dem NähconnectionBlog gibt's morgen jede Menge weiterer Beispiele des Cosmo Dress' zu sehen, denn den Schnitt gibt's jetzt ganz neu auf deutsch, bis nächste Woche sogar noch zum Angebotspreis.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Schnitte: Cosmo Dress, First Day Dress
Stoffe: Glücksklee, Kombistoff
(Werbung: Schnitte und Stoffe wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)