Freitag, 21. Juli 2017

Italienischer Nudelsalat und eine Rezepteseite

Bevor ich mich in die Sommerpause begebe, wollte ich auf dem Blog hier noch ein bisschen aufräumen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich zwar schon einige Rezepte mit euch geteilt habe, es aber noch keine Übersichtsseite dafür gibt.
Ihr könnt zwar alle Rezeptposts finden, wenn ihr in der Tagcloud auf 'Rezept' klickt, aber angenehmer ist es doch, alle beieinander zu haben. Vielleicht noch in Kategorien eingeteilt.
Und so habe ich eine Seite erstellt, auf der ich alle Essensposts verlinkt habe.
Zur Feier des Tages gibt es noch dazu ein Rezept von mir, das bei uns zu den Sommerklassikern gehört. Es ist nicht revolutionär anders oder neu, aber ich kann es euch mit gutem Gewissen ans Herz legen und verrate euch meine persönliche Version inklusive easypeasy-Variante für Faule. ;-)
An heißen Tagen, wenn man eigentlich keine Lust hat etwas Warmes zu essen, geschweige denn etwas zu kochen, gibt es bei uns regelmäßig diesen Salat mit etwas Baguette oder Ciabatta.
Los geht's mit meinem 
mediterranen Nudelsalat
Man braucht:
- 500g Fusilli oder Penne
- 2 Kugeln Mozzarella
- 100g Parma- oder Serranoschinken
- 1 Glas getrocknete Tomaten in Öl
- ca. 100g Rucola (je nach Geschmacksvorliebe auch mehr oder weniger)
- Pinienkerne

- 6 EL Olivenöl
- 3 EL weißer Balsamico
- 1 TL Pesto
- 1 TL Senf
- 1 TL Honig

Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
Währenddessen Öl, Essig, Pesto, Senf und Honig zu einem cremigen Dressing vermischen. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern (z.B. diese Mischung hier vom Gewürzhändler meines Vertrauens) abschmecken.

Einen Teil des Dressings unter die Nudeln mischen und immer wieder umrühren, so dass sie beim Abkühlen nicht zusammenkleben.

Mozzarella, Schinken und Tomaten in Würfel schneiden. Den Rucola waschen und putzen.
Die Pinienkerne ohne Fett in einer beschichteten Pfanne langsam anrösten.

Sobald die Nudeln vollständig abgkühlt sind, alle übrigen Zutaten und das restliche Dressing miteinander vermischen und unter die Nudeln heben.

Den Salat bis zum Servieren kühl stellen.
Die Easypeasyvariante geht mit einem Fertigdressingpäckchen zum Anrühren. Schon seit ich diesen Salat mache, verwende ich ab und zu dafür die Fertigpäckchen. Manchmal ist es einfach praktischer und schneller, wenn man mal von seiner Standardsalatsoße abweichen möchte. Umso besser finde ich es, dass es seit neustem auch eine Variante ohne Geschmacksverstärker und Hefeextrakt gibt (von Knorr).
Jedenfalls braucht man dann für die oben angegebene Menge Salat drei Einzelpäckchen "Salatdressing italienische Kräuter". Ich rühre das Pulver dann immer mit dem Öl der getrockneten Tomaten an. Das ist zwar meistens kein Olivenöl, hat aber schon mal einen leckeren Geschmack. ;-)
So, ich wünsche euch jetzt einen schönen Sommer. Die letzten Wochen waren bei uns sehr anstrengend und wir alle freuen uns auf die kommende schulfreie Zeit und unseren Urlaub. Falls ihr es nicht sowieso schon tut, schaut gern mal auf meinem Instagramaccount vorbei. Da poste ich regelmäßig, was ich so mache und ich freue mich immer über Feedback. Verratet mir auch gern, ob euch der Nudelsalat genauso gut schmeckt wie uns, falls ihr ihn nachmacht oder eh schon kennt.
Im September melde ich mich hier wieder zurück!

Macht's gut,
Catharina

Donnerstag, 20. Juli 2017

Noch ne Farrah

Letzte Woche hab ich euch ja schon zwei Farrahs (Bluse und Kleid) gezeigt. Aller guten Dinge sind aber bekanntlich drei, also kommt hier die dritte...
 Diese Farrah ist aus luftigem Voile, was sie zur perfekten Sommerbluse macht.
Durch die Volants an den Armausschnitten und dem geraden, aber nicht sackigen Schnitt ist die Bluse ohnehin ausgesprochen angenehm und bequem zu tragen, obwohl sie aus Webware ist. Da drückt und zwickt nichts und trotzdem ist man chic angezogen. 
Farrah ist eh ein Allrounder finde ich. Sie geht alltags zur Jeans genauso gut wie abends zu Leder- oder Stoffhosen.
An diesem Voile bzw. dem Stoffdesign mag ich vor allem, dass es so kombinierfreudig ist. Fast alle Hosen, die ich derzeit im Kleiderschrank habe, kann ich dazu tragen. Wie ich schon mal schrieb, finde ich die Idee einer Capsule Wardrobe theoretisch zwar ausgesprochen gut, praktisch umsetzbar ist sie für mich aber irgendwie (noch) nicht. Dazu trage ich einfach zu gern zu unterschiedliche Teile, Farben, Stile. Eine grobe Linie kann man zwar, glaube ich, erkennen, aber dass ich quasi beliebig alle Kleidungsstücke in meinem Schrank miteinander kombinieren könnte, ist nicht der Fall. 
Solche Teile, wie diese Farrah sind ja aber schon mal ein guter Anfang, oder?! Wie ist das bei euch so? Passt alles zusammen oder seid ihr in der Hinsicht eher Freigeister?
Fürs Erste habe ich nun eigentlich genug Farrahs. Allerdings habe ich mittlerweile schon welche aus Jersey entdeckt und seitdem steht mein Kopfkino nicht mehr still... Wie Gabriela so schön schreibt, sind Farrahs aus dehnbaren Stoffen wohl perfekt zum Kombinieren im Herbst, z.B. ein Farrah Kleid mit Strumpfhose und Cardigan. Ich sehe schon, ich nähe einfach weiter Herbst-Farrahs, bis es nächstes Frühjahr wieder tolle neue Blusenstoffe gibt. ;-)

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Stoff: Voile Waves
Schnitt: Farrah Blouse and Dress (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)

Dienstag, 18. Juli 2017

Dirndl³

Es dirndlt...
Wer mir bei Instagram folgt, hat mitbekommen, wie ich vor kurzem Brinarina Dirndl genäht habe. Und zwar nicht nur eins oder zwei, sondern gleich mehrere für meine beiden Töchter. 
Seit ich mein eigenes Dirndl genäht habe, hatte ich vor, meinen Mädchen auch welche zu nähen. Mein eigenes habe ich ja einigermaßen aufwändig genäht und bestickt. Auch wenn ich es vermutlich nur ein paar mal pro Jahr tragen kann, erschien es mir den Aufwand wert, da ich hoffe, es einige Jahre werde tragen können.
Bei einem Kinderdirndl liegt die Sache ja schon wieder anders. Kinder wachsen und selbst wenn man das beim Nähen berücksichtigt und Kleidung eine Nummer zu groß näht (damit sie reinwachsen können), sind die Kinder nach spätestens zwei Jahren herausgewachsen.
Und dann kam Sabrina mit dem Brinarina Dirndl. Es war genau zur richtigen Zeit, als ich mir gerade konkret Gedanken um die Kinderdirndl machte. Und es war die perfekte Lösung meines Problems, denn strenggenommen wird "nur" ein Rock und eine Schürze genäht. Alle Schnittteile sind lediglich Rechtecke, die zusammengenäht werden. Das Schürzenblatt bekommt einen Bund und Bänder und der Rock bekommt oben einen Tunnelzug, in den ein Gummi eingezogen wird. 
Ich finde, es ist durchaus ein anfängertaugliches Nähprojekt. Eben weil man "nur" ein paar gerade Nähte hinkriegen muss. Der ganz große Vorteil ist aber, dass sich das Projekt bestens eignet, um Stoffreste zu verwenden. Das war ja eines meiner Ziele in diesem Jahr: Stoffstapel verkleinern. Für diese Binarina Dirndl habe ich die Reststücke meines eigenen Dirndls verwenden können.
Die Röcke habe ich mit einer Häkelspitze gesäumt und rundherum kleine Brezen aus Flockfolie aufgebracht. Ich finde, sie sind ein süßer und lustiger Gag, den man erst auf den zweiten Blick entdeckt.
Für die Shirts, die die Mädels zu den Dirndln tragen, habe ich einen einfachen Basicschnitt abgewandelt, indem ich Puffärmel genäht habe. Erst einmal habe ich mich an das tolle Tutorial von Julia gehalten und dann (um den Dirndlblusenlook etwas nachzuahmen) den Ärmelsaum verlängert, einen Tunnelzug genäht und einen Gummi eingezogen. 
Auch wenn ich die Kinderdirndl nicht genauso detailverliebt und aufwändig gestalten wollte, wie mein eigenes, konnte ich es mir dann doch nicht verkneifen eine Stickerei aufzubringen. Da es ja kein Mieder gibt, das ich hätte besticken können, applizierte ich die Stickerei auf die Shirts. (Den Jersey selbst zu besticken, war mir irgendwie zu riskant und so gibt es noch mal einen schönen Kontrast.) Der Stoff ist wieder der gleiche wie bei meinem eigenen Dirndl, umrahmt von der Paspel, die ich damals aus dem Schürzenstoff selbstgemacht hatte und von der noch ein ordentliches Reststück übrig war. Um die Paspelnaht zu kaschieren habe ich die drei Röschen aufgenäht.
Vom Brinarina Dirndl bin ich ehrlich begeistert. Nicht nur, weil es eben recht einfach zu nähen ist, auch dass es für die Kinder bequem ist, finde ich klasse. Denn mal ehrlich, eine Wohlfühlklamotte ist ein richtiges Dirndl nicht gerade. Mit der Kinderversion sind meine Mädchen aber ganz unbeschwert unterwegs. Rennen, tanzen und sogar auf Bäume klettern war locker möglich. So muss das sein.

Macht's gut,
Catharina

Ebooks: Shirt RoseBrinarina Dirndl
Stickvorlage: Hoffelt and Hooper Co.
Stoffe: Satin, Chambray

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Freitag, 14. Juli 2017

Pony Tank

Heute gibt es noch das Basicteil des neuen Schnittpakets von Nähconnection.
Das Ponytank ist ein legeres Tanktop (bzw. Kleid) mit V-Ausschnitt.
Für mich sind Tanktops schwierig. Wie ich schon angedeutet habe, mag ich es eigentlich nicht so gern, ärmellose Teile zu tragen. Die Hausfrauenoberarme, ihr wisst schon. ;-) Nichtsdestotrotz habe ich natürlich trotzdem ärmellose Teile bzw. Trägertops im Schrank, schon allein zum Kombinieren beim Lagenlook oder eben für die heißen Tage im Sommer, wenn man den Nachmittag im Garten verbringt oder auf dem Weg ins Freibad. Aber sonst eher nicht. 
Das Schöne am Pony Tank ist jedenfalls, dass es für die von mir anvisierten Zwecke (Garten, Freibad, etc.) genau richtig ist. Dadurch, dass es nur bis auf Brusthöhe tanktopmäßig eng ist und danach aber ausgestellt ist, ist es eben auch total angenehm luftig. 
Ich habe mein Top aus Modal genäht. Dieser Stoff fällt einfach schön und ist genau richtig für so ein Sommershirt. Den Saum habe ich mit einer grauen Häkelspitze versehen. Die macht das Top ein bisschen sommerlich-hippieesk und sorgt noch mal für einen schönen Abschluss.

Bis Sonntag noch bekommt ihr den Schnitt* zum Pony Tank im Paket mit den vier anderen Schnitten bei Nähconnection zum Angebotspreis. Ab nächster Woche gibt es die Schnittmuster einzeln zu kaufen. Und ich habe nächste Woche auch noch etwas zu zeigen, denn eine Farrah habe ich ja noch.

Macht's gut,
Catharina

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Verlinkt bei den LilleLiebLinks und Fräulein Ans JahresSewAlong

Donnerstag, 13. Juli 2017

Farrah Dress

Die Nähconnection-Frauensommerkollektion 2017 ist da und ich stelle sie euch diese Woche hier vor. In den letzten Tagen gab es schon das Bridgetown Backless Dress, die Oceanside Pants und eine Farrah Bluse. Heute gibt es noch eine Farrah.
Dieses Farrah Dress kennt ihr ja so ein bisschen schon von letzter Woche, als ich euch die Armbänder und den Schal gezeigt habe. Heute kriegt ihr das ganze Kleid zu sehen, welches nicht nach dem Originalschnitt entstanden ist. Genaugenommen habe ich sogar gleich zwei Dinge daran "gehackt".
Einerseits war mir das Originalkleid zu kastig. Ich wollte gern einen Gummizug auf Taillenhöhe einarbeiten, um das Kleid mehr auf Figur zu bringen. Während mir das Gerade, Rechteckige an der Bluse sehr gut gefällt, finde ich es für ein Kleid (für mich) nicht so gut. Also schnitt ich mir zuerst die Bluse zu und dann noch einen Rock, nähte beides mit einem Tunnelzug zusammen und zog einen Gummi ein. An dem Rock habe ich sogar noch etwas herumgebastelt. Ich hatte anfangs die Schnittteile des Bridgewood Dress' verwendet, fand diesen Rock dann aber zu weit, so dass ich ihn noch verschmälerte. Im Prinzip wäre es wohl einfacher gewesen, Farrah in Kleidlänge zuzuschneiden und einen Tunnelzug aufzusteppen. Aber einfacher wäre ja wohl zu einfach gewesen... ;-)
Die zweite Änderung sind die Volants. Da mir der Stoff nicht mehr für die Originalvolantschnittteile reichte, habe ich mir aus den Reststoffstücken eigene gebastelt. Im Grunde waren es dann nur noch abgerundete Streifen, während die Volants ja tatsächlich Spiralen sind, was dafür sorgt, dass sie sich so schön wellen. Meine Streifen-Volants sind nun halt nicht ganz so rüschig, aber ich mag sie trotzdem oder gerade deswegen.
Der Stoff ist übrigens der gleiche Chambray, aus dem ich auch die Rockteile bei den First Day Dresses meiner Töchter genäht habe. 
Nächste Woche habe ich dann noch meine andere Farrah Bluse zu zeigen. Ein Träumchen von einem Sommerblüschen aus feinem Voile. Ich mag sie ja sehr und bin schon gespannt, was ihr dazu sagen werdet.
Wenn ihr euch jetzt auch eine Farrah nähen möchtet, egal ob Kleid oder Bluse, dann holt euch den Schnitt* im neuen Damenschnittpaket bei Nähconnection. Noch mehr Inspirationen dazu gibt es im Lookbook, das Annika mit haufenweise tollen Beispielen gestaltet hat.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.


Mittwoch, 12. Juli 2017

Bridgetown Backless Dress

Nähconnection Damenschnittpaket
Mein erstes selbstgenähtes "kleines Schwarzes". Das erste überhaupt, wenn ich es recht bedenke.
Vor allem aber das erste mit einem Hammerrückenausschnitt. 
Wie der Name schon sagt, ist das Bridgetown Backless Dress rückenfrei. Das, was ihr hier an Spitze seht, gehört eigentlich nicht zum Kleid, sondern ist ein Top, das ich mir genäht habe, um das Bridgetown tragen zu können. Denn so gut mir dieser freie Rücken auch gefällt, gibt er eben leider auch den Blick auf die Unterwäsche frei.
Ohne geht aber nicht, also brauchte ich etwas, das das Kleid für mich tragbar macht. 
Mein erster Gedanke war, dass ich mir einen BH-Verstecker nähe. Das ist ein einfacher Schlauch, der über den BH-Verschluss geschoben und dann von Träger zu Träger ausgebreitet wird, so dass auf dem freien Rückenausschnitt nur dieses Band zu sehen ist (Bild in der Mitte).
Dann kam mir die Idee, ein Top aus Spitze zu nähen, was ich dann gleich zwei mal tat. 
Das Angebot an Spitzenmeterware ist momentan sehr gut, gerade was elastische Spitze betrifft. Die Blumenspitze (links) hat schon diese tolle Bogenwebkante, so dass ich sie für den Ausschnitt einfach so belassen habe. Die Vorderseite des Tops ist aus Modal, wie das Kleid selbst auch. 
Das andere Spitzentop (rechts) besteht vorne und hinten aus Spitze; es ist so ein bisschen mein Favorit, auch weil ich das Muster der Spitze gern mag. Den Ausschnitt habe ich mit Falzgummi eingefasst. Einen speziellen Schnitt gibt es dafür übrigens nicht; ich habe einfach ein gekauftes Shirt als Vorlage genommen.
Das Kleid ist, wie gesagt, aus Modal. Dieses Material habe ich inzwischen schon ein paar mal vernäht und bin schwer angetan. Gerade bei Kleidern sorgt es für einen schönen Fall und ist trotzdem luftig und nicht zu schwer. Für die überschnittenen Ärmel des Bridgetowns ist es jedenfalls ideal gewesen.
Ich hoffe ja sehr, dass es in der nächsten Zeit mal noch einen Anlass geben wird, das Kleid zu tragen. Es ist ja nun leider nichts für jeden Tag. Aber ich finde, es ist nicht schlecht, ein solches Kleid im Schrank zu haben. So für alle Fälle.
Ich muss aber auch zugeben, dass es für mich nur diese Umsetzung des Schnitts gab. Meine Nähconnectionbotschafterkolleginnen (was für ein Wort... :D) haben großartige Beispiele aus bunten Stoffen genäht, tolle Sommerkleider für den Strand, den Urlaub oder einen Stadtbummel. Diese und etliche weitere Beispiele könnt ihr im Lookbook zum Schnittpaket finden.
Aber ich hatte nach dem ersten Nachdenken über passende Stoffe nur noch diese schwarze Version im Kopf. Und wenn sich bei mir dann erst mal so eine fixe Idee breitgemacht hat, kann ich nicht mehr anders...

Den Schnitt zum Bridgetown bekommt ihr diese Woche im neuen Damenschnittpaket bei Nähconnection. Ab nächster Woche könnt ihr ihn auch einzeln kaufen.

Macht's gut,
Catharina

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Stoffe: Modal, Blumenspitze,  Bogenspitze - scheinbar nicht mehr verfügbar

Verlinkt beim AfterWorkSewing

Dienstag, 11. Juli 2017

Oceanside Pants

Eine Hose. Ich habe mir tatsächlich eine Hose genäht. Klar, es ist jetzt keine Jeans mit 583 verschiedenen Schnittteilen, Nieten und Reißverschluss, aber immerhin.
Die Oceanside Pants sind klassische Leinen-Sommerhosen. In der langen Version perfekt für weniger heiße Sommertage und in der kurzen Version perfekt für warme bis heiße Tage. (Die lange Hose zeige ich euch nächste Woche noch.)
Meine Oceanside Shorts habe ich aus einem leichten Chambray genäht. Mir gefällt es total gut, dass die Hose so eine leichte Jeansoptik hat und trotzdem angenehm und leicht zu tragen ist. Die perfekte Shorts also. Und das kann ich tatsächlich ohne jede Übertreibung behaupten.
Das Beste ist sowieso, dass sie im Bund einen Gummi und Bindebänder hat. Äußerst bequem kann ich sagen. :D
Die Schleife ist übrigens ein Bindeband, das ich zusätzlich genäht habe. Ich fand, dass es toll zu den Shorts passen würde und es war gerade noch so ein langer Streifen Stoff übrig. So hat die Hose, die eigentlich ziemlich einfach ist, noch ein bisschen was Mädchenhaftes bekommen.
Das Shirt, das ich zu den Shorts trage, ist das Fairelith Top von Blank Slate Patterns. Es schafft einen schönen Gegensatz zu der weiten Hose. Außerdem mag ich den Ausschnitt sehr. Ich finde es immer wieder toll, wie leicht man sich außergewöhnliche Basics nähen kann. Leider leider ist das Fairelith nicht Teil des neuen Schnittpakets. Ihr bekommt den Schnitt aber bei Blank Slate Patterns direkt und wenn ihr schon mal ein Raglanshirt genäht habt, kriegt ihr das Shirt auch ohne große Englischkenntnisse hin.
Wenn ihr auch noch DIE perfekte Sommerhose braucht, könnt ihr euch den Schnitt* zu den Oceanside Pants jetzt im Schnittpaket zusammen mit vier anderen tollen Schnitten bei Nähconnection schnappen. Annika hat auch diesmal wieder ein Lookbook erstellt, worin jede Menge toller Beispiele zu den Schnitten des Pakets versammelt sind. Schaut es euch unbedingt an.

Macht's gut,
Catharina

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT


Stoffe: Chambray - AfS; Ringeljersey - Stoff und Stil

Schnitt: Fairelith Top

Montag, 10. Juli 2017

Farrah Blouse

Nachdem ich euch vor zwei Wochen erst sechs zuckersüße Schnitte für Mädchen vorgestellt hatte, gibt es in dieser Woche Neues für Damen.Annika von Nähconnection hat auch für uns ein paar fabelhafte Schnittmuster ausgesucht und übersetzt. Vier der fünf Schnitte zeige ich euch in den nächsten Tagen, wobei ich einen ganz besonders liebgewonnen und gleich drei mal genäht habe. Und mit ihm fange ich auch heute direkt mal an.
Farrah ist ein modischer Blusen- bzw. Kleidschnitt mit zwei verschiedenen Rüschenvarianten. 
Um Rüschen bzw. Volants kommt man diesen Sommer ja eigentlich nicht herum. Hätte mir jemand letztes Jahr gesagt, dass ich dieses Jahr gleich mehrere Rüschenteile tragen würde, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Aber dieses "Nie im Leben...!" habe ich mittlerweile ja nun schon bei einigen Modethemen über Bord werfen müssen und eigentlich gibt es ja auch Schlimmeres, als dass man sich überraschenderweise mit aktuellen Modetrends anfreunden kann.
Denn einen großen Vorteil haben die Volants eindeutig (jedenfalls in dieser Variante des Schnitts): sie fallen wie kleine Ärmel über die Schultern. In ärmellosen Shirts fühle ich mich nach wie vor nicht so wohl. Als Shirts zum schnell mal überwerfen für den Weg ins Freibad oder einen Nachmittag im Garten trage ich sie natürlich auch, aber sonst eher nicht. Wie hat es Katja von Schönste Bastelzeit so schön gesagt: Der #hausfrauenoberarme kommt halt nicht ganz so gut. ;-)
Farrah ist auf jeden Fall ein ziemlicher Schmeichler, nicht nur für Oberarme. Ich mag es total, dass der Grundschnitt eigentlich ganz straight ist, die Volants aber einen kurvigen Gegensatz bilden. Beides zusammen kaschiert, bzw. lenkt den Blick weg von irgendwelchen Problemzonen rund um Bauch und Taille. ;-)
Durch die Stoffwahl, besser gesagt die Stoffdesignwahl kann man den Look der Bluse zusätzlich beeinflussen. Ich habe für meine Blusen grafische, monochrome Muster gewählt, mein Kleid ist uni, aber es gibt ganz viele Farrahs in tollen Blumenprints oder anderen bunten, knalligen Stoffen. Und es gibt sogar Blusen ganz ohne Volants.
In jedem Fall aber ist es wichtig, dass ein weiches, leicht fallendes Material verwendet wird.
Zu nähen ist der Schnitt übrigens gar nicht so schwer, da er keinen Reißverschluss, Knopfleiste oder andere unnötigen Verkomplizierungen vorsieht. Auch ist in der Anleitung toll erklärt, wie der Schlitz an den Seiten genäht wird, so dass man dort ganz leicht schöne Ergebnisse erhält. Ich mag es ja schon immer sehr, wenn man mit geringem Nähaufwand tolle Kleidungsstücke nähen kann.

Wenn ihr jetzt auch schon so farrahliebt seid wie ich, bekommt ihr den Schnitt* als Teil des aktuellen Damenschnittpakets bei Nähconnection.
Morgen stelle ich euch den Hosenschnitt aus dem Paket vor. Übrigens gleich wieder so ein "Nie im Leben...!", das ich über Bord geworfen habe.

Macht's gut,
Catharina

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.

Stoff: Viskose von Stoff und Stil

Donnerstag, 6. Juli 2017

Accessoires

Heute gibt's mal nichts Genähtes. Das heißt eigentlich steht das Genähte nur etwas im Hintergrund (in den Vordergrund kommt es dann nächste Woche), denn ich will euch mal die Accessoires genauer zeigen, die ich für mein neues Kleid gemacht habe.
Immer wieder entdecke ich bei anderen Frauen tollen Schmuck. Hübsche Ketten oder Armbänder aus fancy Shops, online oder offline. Und in letzter Zeit waren vor allem bei Instagram immer mehr selbstgemachte Stücke zu sehen.  Da dachte ich mir natürlich direkt, das kann ich auch, und bestellte mir einen kleinen Fundus an Perlen, Bändern und Schnüren.  
Die Perlen sind zum Großteil von Stoff und Stil, die Lederbänder habe ich bei Dawanda entdeckt und Gummischnüre kaufe ich immer im Bastelladen vor Ort.
Bei Pinterest stieß ich auf jede Menge Anleitungen und Tutorials, um die unterschiedlichsten Bänder und Ketten zu gestalten. Die - für mich - besten habe ich auf meiner DiY-Pinnwand gesammelt, wobei ich noch längst nicht alle davon ausprobiert habe. Am einfachsten, wenn auch nicht am schnellsten, ist halt doch das simple Auffädeln von Perlen auf Schnur. Ich habe etliche Armbänder mit Rocailles und dünnem elastischen Gummi gefädelt. Als Highlights sind zwischendurch immer wieder mal metallische Perlen oder Anhänger eingefügt.
Neben den Armbändern habe ich auch ein paar Ketten gefädelt. Da haben dann noch ein paar Tasseln ihren Platz gefunden. 
Und dann, als ich gerade dabei war, die Ketten zu fädeln, kamen Swafing und Cherry Picking mit einem der großartigsten Stoffdesigns des Jahres: Filou, ein wunderschöner Print auf zartem Voile. Perfekt für einen Sommerschal. So schnell habe ich schon lange nicht mehr Stoff bestellt... :D Zum Glück wurde er schnell geliefert, genau wie die Tasselborte und so nähte ich mir den Schal noch fix, bevor ich die Fotos machen wollte.
Eigentlich hatte ich vorgehabt, den Schal ringsherum mit der Borte einzufassen. Leider ist mir aber beim Bestellen ein Fehler passiert und es war viel zu wenig. Also nähte ich die Tasseln nur an die kurzen Enden und dann hat es mir so auch ganz gut gefallen.

Nächste Woche kommt das große Damenschnittpaket von Nähconnection. Das Kleid, das ich auf den Bildern hier trage ist unter anderem Teil davon und nächsten Donnerstag zeige ich es euch ganz genau.
Seid ihr auch schon dem Schmuck-DiY-Trend verfallen?

Macht's gut,
Catharina

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Dienstag, 4. Juli 2017

First Day Dress

Wie versprochen gibt es heute die Nachlese von letzter Woche, als ich euch die neuen Nähconnection-Schnitte vorgestellt habe. Es gab nämlich einen Schnitt*, den ich letzte Woche noch nicht gezeigt hatte und das war das First Day Dress.
Ein Kleid für alle ersten oder einfach für alle besonderen Tage. Für den ersten Schultag, das Klaviervorspiel, die Hochzeit der Tante... Mir fallen sofort hundert weitere Gelegenheiten ein, bei denen Mädchen das First Day Dress tragen können.
Dazu kann man es auch noch jedem Anlass anpassen. Das Kleid kann nämlich in zwei verschiedenen Varianten oder auch als Top genäht werden. Und man kann es auch - obwohl der Schnitt für Webware ausgelegt ist - sehr gut aus Jersey nähen, bzw. wie ich hier im Stoff- und Materialmix.
Ich habe dafür die Drehkleidversion genäht, wobei ich die Oberteile aus Jersey und die Rockteile aus Chambray gemacht habe. Es gibt aber auch noch eine A-Linien-Version, bei der das Kleid am Stück zugeschnitten wird.
Die Stoffkombi gefällt mir ausgesprochen gut. Streifen oder Ringel gepaart mit einem leichten Denim sind klassisch, ein bisschen maritim und echt zeitlos. Und dadurch, dass das Oberteil aus Jersey ist, können die Mädels die Kleider sicher nächstes Jahr auch noch tragen.
Passend zu den Kleidern habe ich mal wieder Haarschmuck gebastelt. Dazu habe ich aus dem Chambray Schleifen genäht und diese auf Haarspangen geklebt. Ziemlich einfach, aber sie machen die Kleider halt gleich mal zu einem Outfit. So mag ich das.
Ein bisschen verknallt bin ich ja in die Mäusezähnchen an den Ärmeln. Für Kappärmel habe ich ja eh eine Schwäche mittlerweile. Mit der Zackenlitze sind sie aber zuckersüß, finde ich. Was meint ihr?

Macht's gut,
Catharina

*Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt. 

Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT 

Schnitt: First Day Dress and Top
Stoffe: Ringel - Lillestoff, Chambray - Dawanda