Dienstag, 27. Februar 2018

Maritimer Jumpsuit - Easy Jersey Mitwachshosen Blogtour

 Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert... :D
Heute macht die Blogtour zum neuen Buch von Petra von Pedilu bei mir hier Halt und es wird etwas sommerlich; ein paar warme Gedanken können wir ja alle gerade gebrauchen, oder?! ;-)


Das Buch heißt 'Easy Jersey Mitwachshosen' und ich habe mir daraus den Jumpsuit ausgesucht.
Stellt euch am besten vor, es wäre jetzt nicht Februar, sondern Juli oder August, es ist heiß und man will schon am Vormittag eigentlich nur leichte, flatternde Kleidung tragen, weil man sonst bloß fürchterlich schwitzt.
Für genau solche Tage ist der Jumpsuitschnitt gemacht, denke ich. An nicht ganz so heißen Tagen geht er auch gut mit T-Shirt drunter, aber so ist er superluftig und bequem. Lässig ist er sowieso. Durch die Weite engt nichts ein und es würde sogar ein Windelpopo locker reinpassen.
Weil er aus Jersey ist, kann er aber auch von den (großen) Kleinen selber an- und ausgezogen werden. Das ist ja nicht ganz unwichtig, finde ich. Anders als in der Anleitung habe ich nämlich als Träger Jerseyschnüre (statt Hoodiebändern) verwendet. So sind sie auch etwas dehnbar und können einfach abgestreift und wieder hochgezogen werden. Ich stelle mir das super vor fürs Freibad oder den Strand, wenn das Kind einfach nur schnell reinschlüpfen muss und schon angezogen ist.
Die F fand natürlich die Taschen am besten. Taschen ziehen bei den Kleinen ja immer, stimmt's?!
Der 'Sea Love'-Plot vorne stammt übrigens auch aus der Feder von Petra. Es gibt eine ganze Serie von ihr mit nautischen und maritimen Motiven und ich durfte diesen für den Overall verwenden. Passt super, oder?!
Das Tolle am Buch ist übrigens, dass die Hosen alle auf zwei Grundschnitten beruhen. Und so kann man die einzelnen Schnitte auch super abwandeln oder kombinieren. Den Jumpsuit könnte man zum Beispiel auch mit langen Beinen nähen oder ihm Knickerbockerbündchen verpassen. Mit einem Langarmshirt darunter ist er dann auch frühlings- oder herbsttauglich. 
Unbedingt probieren möchte ich auch die Jogginghose im Bikerlook.

Ansonsten möchte ich euch das Buch aufrichtig ans Herz legen. Der einzige Wermutstropfen für mich liegt darin, dass die Schnitte nur bis Größe 98/104 gehen und somit für uns nicht mehr lange in Frage kommen. Allerdings erklärt Petra sehr gut, wie man die Schnitte abändern kann und so kann man zumindest noch ein bisschen verlängern. ;-)
Ich finde, es ist ein tolles "Grundlagenwerk", das zuerst eine gute Einführung zum Nähen mit Jersey mitbringt und auch immer wieder toll erklärt, wie Änderungen gemacht werden können. Und eigentlich enthält es alle Hosenvarianten, die man so braucht. Von der Baby-Strampelhose bis zur kurzen Sporthose ist wirklich alles dabei. (Und das zu einem richtig guten Preis, wie ich finde.)

Bei den anderen Teilnehmern der Blogtour findet ihr übrigens viele der anderen Modelle:
#easyjerseymitwachshosen – TOURDATEN
Montag, 26. Februar:
WalliBa | nora in hh
Dienstag, 27. Februar:
Madame Blanc | Nähwald | Näh-Connection
Mittwoch, 28. Februar:
Fräulein An | Moritzwerk
Donnerstag, 1. März:
Rapantinchen | Kathis Nähwelt | fantantisch
Freitag, 2. März:
pedilu bloggt (Zusammenfassung)
Klickt euch doch mal durch.
Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Schnitt aus Easy Jersey Mitwachshosen (Werbung: Das Buch wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Rib-Jersey
Plotterdatei: It's nautical

Donnerstag, 22. Februar 2018

Geodesic Sweatshirt

Neuer Lieblingssweater + mal wieder fast zu spät auf den Trendzug aufgesprungen = ziemlich perfekte Klamottenkombi
Aber von vorne. Als Annika uns Nähconnectionbotschaftern das Geodesic Sweatshirt das erste Mal zeigte, fand ich es irgendwie cool, aber war mir nicht sicher, ob das so der richtige Schnitt für mich wäre.
Allerdings ist gerade für mich eindeutig Pullisaison. Während ich noch im letzten Winter am liebsten Kleider getragen habe, greife ich in der letzten Zeit quasi ausschließlich zu Sweatshirts und Jeans bzw. ab und zu Jeansrock. ;-)
Und als ich dann ein bisschen nach Designbeispielen suchte, um mich inspirieren zu lassen, stieß ich auf Tessas Version. Sie hatte die verschiedenen Dreiecke des Vorderteils aus den zwei unterschiedlichen Seiten des Sweats zugeschnitten und dieser Look gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich ihn kopieren musste.
Nun hatte ich keinen Stoff mit zwei so verschiedenen Seiten zur Hand und da ich ja auch immer gern meine Vorräte abbaue, besorgte ich mir nur ein Stück dehnbares Kunstleder für die abgesetzten Dreiecke und kombinierte es mit einem dunkelgrauen Sommersweat.
Der matte Glanz des Kunstleders bringt genau die richtige Portion 'Fashion' an den Sweater und betont die Aufteilung noch ein bisschen mehr. Und da sind wir auch schon bei dem netten kleinen Extra, das mein Pulli etwas unfreiwillig hat. Denn während ich mich einfach diebisch darüber freute, dass es mir gelungen ist, die Dreiecke fast gänzlich akkurat aufeinanderzunähen, haben meine Botschafterkolleginnen das Radioaktivitäts-Zeichen entdeckt... :D Oh Mann, was habe ich gelacht, als sie mir das geschrieben haben. Und seitdem sehe ich es natürlich auch...
So habe ich jetzt halt einen Atomkraftpulli, aber nun ja. Ich habe übrigens die kurze Version des Schnitts verwendet. Man kann ihn nämlich alternativ auch mit noch einer weiteren Reihe Dreiecke (und optional Taschen) versehen und bekommt so einen gemütlichen Kuschelpulli. Mich hat aber diese cropped Länge gereizt. Damit es nicht gänzlich bauchfrei würde, habe ich das Saumbündchen um ein gutes Stück verlängert. Ach ja und die Ärmel habe ich etwas enger genäht, so ist es mir einfach lieber.
Der rosa Plisseerock war dann mal wieder ein Geistesblitz, den ich bekam; inspiriert von Tessas Sweater, denn sie hat ihren Geodesic ja auch mit einem rosa Rock kombiniert. Dass es schlussendlich Plissee wurde, ist wohl einfach dem aktuellen Trend geschuldet. Solche Röcke tauchten im letzten Jahr ja immer wieder auf, sowohl gekauft als auch selbstgenäht. (Irgendwie ganz ähnlich wie die rosa Mäntel, vgl. meine Frau Ava) Und je öfter man etwas sieht, um so normaler / tragbarer / tauglicher erscheint es einem ja. Zumindest geht mir das so. Also besorgte ich mir Plisseestoff und nähte mir einen Rock daraus. Was denkbar einfach geht, da man lediglich den Stoff in der vollen Breite einkräuselt, die Seitennaht schließt und oben einen Gummi einarbeitet. Da das Material eigentlich nicht ausfranst, kann man sich sogar das Säumen sparen. Das wiederum kommt mir Faulpelz ja wahnsinnig gelegen. ;-) 
Ob ich das Outfit so jetzt demnächst noch mal trage, weiß ich nicht so genau. Für die Bilder habe ich den Rock ohne Strumpfhose getragen, weil ich einfach keine passende zur Hand hatte; für die derzeitigen Temperaturen war es auf Dauer so aber einfach zu kalt. (Ich hoffe, ihr wisst es zu schätzen, dass ich für die Bilder so tapfer war... ;-) ) Im Frühling wird der Rock aber sicher zu Hochform auflaufen; ich sehe schon Kombis mit grauen Tops oder Ringelshirts.
Das Geodesic Sweatshirt geht aber im Moment sehr gut. Durch die kurze Länge trage ich dann aber gern noch eine längere Lage darunter, ein Top oder eine Bluse zum Beispiel.

Falls ihr jetzt auch noch einen Pulli brauchen könnt, bekommt ihr das deutsche Ebook zum Geodesic Sweater ab sofort bei Nähconnection. Bis nächste Woche sogar zum Angebotspreis.
Bei meinen Nähconnectionbotschafterkolleginnen sind übrigens die unterschiedlichsten Sweatshirts entstanden, schaut euch unbedingt auch mal diese Versionen an.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Geodesic Sweatshirt (Werbung: Das Schnittmuster wurde mir für das Erstellen von Designbeispielen zurVerfügung gestellt.)
Stoffe: Sommersweat von Swafing aus dem örtlichen Stoffladen, Lederimitat, Plissee Stina

Dienstag, 13. Februar 2018

Eleena Dress ähhh Tunika

Gut Ding will Weile haben. Diese alte Weisheit bewahrheitet sich immer wieder und doch fällt es mir echt schwer abzuwarten und auszuhalten, denn Geduld ist wirklich nicht meine Stärke. Aber manchmal ergibt sich das mit der Geduld zum Glück dann irgendwie ganz von allein.
Worauf ich eigentlich hinauswill? Auf die Spitze. Die wunderschöne Kragenspitze lag hier nun schon über ein Jahr. Damals hatte ich mir zwei Stück bestellt und die erste ziemlich schnell an meinen Toaster Sweater genäht. 
Aber für die zweite hatte ich nicht auf Anhieb einen Verwendungszweck. Die Spitze ist wirklich schön und ich wollte sie gern für ein besonderes Kleidungsstück verwenden. 
Doch die ganze Zeit über kam mir kein passendes Projekt in die Quere. Bis jetzt.
Das Eleena Dress ist ein wunderschön klassischer Schnitt mit einer Kellerfalte im Vorderteil und verschiedenen Ärmelvarianten. Dadurch kann man das Kleid für jede Jahreszeit nähen. 
Ich habe einen leichten Chambray verwendet und das Kleid auf Tunikalänge gekürzt. So kann es auch einfacher mal im Alltag getragen werden, was die C auch direkt genutzt hat.
Geschlossen wird das Kleid/die Tunika übrigens mit einem nahtverdeckten Reißverschluss. Es sieht einfach hübsch aus und mit ein bisschen Übung geht auch das Einnähen ganz leicht.

Das deutsche Ebook zu Eleena gibt es jetzt ganz neu auf deutsch bei Nähconnection, wie immer zur Einführung (bis nächsten Montag) zum Angebotspreis. Wenn ihr also noch einen etwas festlicheren Schnitt für eure Töchter braucht, schnappt ihn euch. Schaut euch auch unbedingt die anderen Designbeispiele an. Der Schnitt ist nämlich wahnsinnig vielseitig.

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Schnitt: Eleena (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Chambray
Spitzenkragen: Namijda